Dimplex WI 140TUR+ Bedienungsanleitung
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Produktspezifikationen
| Marke: | Dimplex |
| Kategorie: | Wärmepumpe |
| Modell: | WI 140TUR+ |
Bedienungsanleitung Dimplex WI 140TUR+ – Volltext
www. gdts. one 452234. 66. 76 · FD 9912 DE-1WI 140TUR+ DeutschInhaltsverzeichnis1 Bitte sofort lesen. DE-21. 1 Wichtige Hinweise. DE-21. 2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch. DE-21. 3 Gesetzliche Vorschriften und Richtlinien. DE-21. 4 Energiesparende Handhabung der Wärmepumpe. DE-32 Verwendungszweck der Wärmepumpe. DE-32. 1 Anwendungsbereich. DE-32. 2 Arbeitsweise. DE-32. 3 Funktionsbeschreibung integrierte Wärmemengenzählung. DE-33 Grundgerät. DE-44 Zubehör. DE-44. 1 Anschlussflansche. DE-44. 2 Externes Vier-Wege-Umschaltventil, Wasserseite. DE-44. 3 Fernbedienung. DE-44. 4 Gebäudeleittechnik. DE-54. 5 Raumklimastation. DE-54. 6 Wärmemengenzähler WMZ. DE-55 Transport. DE-66 Aufstellung. DE-66. 1 Allgemein. DE-66. 2 Schallemissionen. DE-67 Montage. DE-67. 1 Allgemein. DE-67. 2 Heizungs- und warmwasserseitiger Anschluss. DE-77. 3 Wärmequellenseitiger Anschluss. DE-77. 4 Temperaturfühler. DE-87.
DE-2 452234. 66. 76 · FD 9912 www. gdts. oneDeutsch WI 140TUR+1 Bitte sofort lesen1. 1 Wichtige HinweiseACHTUNG. Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisiertenund sachkundigen Kundendienst durchgeführt werden. ACHTUNG. Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmepumpe sind dierechtlichen Anforderungen des Landes einzuhalten, in demdie Wärmepumpe betrieben wird. Je nachKältemittelfüllmenge ist die Dichtheit der Wärmepumpe inregelmäßigen Abständen durch entsprechend geschultesPersonal zu überprüfen und zu protokollieren. ACHTUNG. Das Brunnenwasser muss der geforderten WasserqualitätentsprechenACHTUNG. Die örtlich geltenden wasserrechtlichen Vorschriften zwecksErwärmung von Grundwasser sind zu beachten. ACHTUNG. Bei einer externen Ansteuerung der Wärmepumpe bzw.
derUmwälzpumpen ist ein Durchflussschalter vorzusehen, derdas Einschalten des Verdichters bei fehlendemVolumenstrom verhindert. ACHTUNG. Die Wärmepumpe darf nur bis zu einer Neigung von maximal45° (in jeder Richtung) gekippt werden. ACHTUNG. Vor der Inbetriebnahme ist die Transportsicherung zuentfernen. ACHTUNG. Vor Anschluss der Wärmepumpe Heizungsanlage spülen. ACHTUNG. Es wird empfohlen, die Sekundäerseite mit dem optionalerhältlichen Durchflussschalter auszustatten. ACHTUNG. Es wird empfohlen, die Primärseite mit dem optionalerhältlichen Durchflussschalter auszustatten. ACHTUNG. Der im Beipack mitgelieferte Schmutzfänger ist unbedingt imRücklauf (Eintritt) einzubauen. ACHTUNG. Die Inbetriebnahme erfolgt gemäß der Montage- undGebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanagers. ACHTUNG.
Ein anderer oder darüber hinausgehender Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Dazuzählt auch die Beachtung der zugehörigen Projektierungsun-terlagen. Änderungen oder Umbauten am Gerät sind zu unter-lassen. 1. 3 Gesetzliche Vorschriften und RichtlinienDiese Wärmepumpe ist gemäß Artikel 1, Abschnitt 2 k) der EU-Richtlinie 2006/42/EC (Maschinenrichtlinie) für den Gebrauchim häuslichen Umfeld bestimmt und unterliegt damit den An-forderungen der EU-Richtlinie 2014/35/EU (Niederspannungs-richtlinie). Sie ist damit ebenfalls für die Benutzung durch Laienzur Beheizung von Läden, Büros und anderen ähnlichen Ar-beitsumgebungen, von landwirtschaftlichen Betrieben und vonHotels, Pensionen und ähnlichen oder anderen Wohneinrich-tungen vorgesehen. Die Wärmepumpe entspricht allen relevanten DIN-/VDE-Vor-schriften und EU-Richtlinien. Diese können der CE-Erklärungim Anhang entnommen werden.
Der elektrische Anschluss der Wärmepumpe muss nach dengültigen VDE-, EN- und IEC-Normen ausgeführt werden. Au-ßerdem sind die Anschlussbedingungen der Versorgungsun-ternehmen zu beachten. Die Wärmepumpe ist entsprechend den einschlägigen Vor-schriften in die Wärmequellen- und Heizungsanlage bzw. Kühl-anlage einzubinden. Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowievon Personen mit verringerten physischen, sensorischen odermentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissenbenutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des si-cheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und diedaraus resultierenden Gefahren verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Be-nutzer- Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichti-gung durchgeführt werden. ACHTUNG.
Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisiertenund sachkundigen Kundendienst durchgeführt werden. ACHTUNG. Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmepumpe sind dierechtlichen Anforderungen des Landes einzuhalten, in demdie Wärmepumpe betrieben wird.
www. gdts. one 452234. 66. 76 · FD 9912 DE-3WI 140TUR+ Deutsch1. 4 Energiesparende Handhabung der WärmepumpeDurch das Betreiben dieser Wärmepumpe tragen Sie zur Scho-nung unserer Umwelt bei. Für den effizienten Betrieb ist einesorgfältige Bemessung der Heizungsanlage bzw. Kühlanlageund der Wärmequelle sehr wichtig. Dabei ist im Heizbetrieb be-sonderes Augenmerk auf möglichst niedrige Wasservor-lauftemperaturen zu richten. Darum sollten alle angeschlosse-nen Wärmeverbraucher für niedrige Vorlauftemperaturengeeignet sein. Eine um 1 K höhere Heizwassertemperatur stei-gert den elektrischen Energieverbrauch um ca. 2,5 %. Eine Nie-dertemperaturheizung mit Vorlauftemperaturen zwischen30 °C und 50 °C ist für einen energiesparenden Betrieb gut ge-eignet. 2 Verwendungszweck der Wärmepumpe2.
1 AnwendungsbereichDie Wasser/Wasser-Wärmepumpe ist ausschließlich für die Er-wärmung und Kühlung von Heizungswasser vorgesehen. Siekann in vorhandene oder neu zu errichtende Heizungsanlageneingesetzt werden. Als Wärmeträger dient Wasser. Dieses kannaus Brunnen oder ähnlichen Anlagen zugeführt werden. Im Regelfall ist ein Zwischenkreis vorzusehen. Um die Anlageohne Zwischenkreis betreiben zu können ist unabhängig vonden rechtlichen Bestimmungen eine Wasseranalyse erforder-lich, um nachweislich die Verträglichkeit des Grundwassers fürden Verdampfer der Wärmepumpe feststellen zu können (vergl. Projektierungs- und Installierungshandbuch, Heizungs-Wärmepumpen). Im Aufstellraum dürfen zu keiner Jahreszeit Frost oder höhereTemperaturen als 25°C auftreten.
Um Korrosionsrisiken am Verdampfer auszuschließen, mussdas Brunnenwasser auf die Korrosionswahrscheinlichkeit vonmetallischen Werkstoffen nach der DIN 50930 bewertet wer-den. Einzelheiten dazu sind im Projektierungs- und Installations-handbuch für Heizungswärmepumpen zu finden. ACHTUNG. Das Brunnenwasser muss der geforderten Wasserqualitätentsprechen2.
2 ArbeitsweiseHeizenEine Brunnenpumpe fördert das Wasser in den Verdampfer derWärmepumpe. Dort gibt es Wärme an das Kältemittel im Kälte-kreislauf ab. Das Kältemittel wird vom elektrisch angetriebenen Verdichterangesaugt, verdichtet und auf ein höheres Temperaturniveau"gepumpt". Die bei diesem Vorgang zugeführte elektrische An-triebsleistung geht nicht verloren, sondern wird größtenteilsebenfalls dem Kältemittel zugeführt. Daraufhin gelangt das Kältemittel in den Verflüssiger und über-trägt hier wiederum seine Wärmeenergie an das Heizwas-ser. Abhängig vom Betriebspunkt erwärmt sich so das Heizwas-ser auf bis zu 58 °C ± 2K. KühlenIn der Betriebsart Kühlen werden Verdampfer und Verflüssigerin ihrer Wirkungsweise umgekehrt. Das Heizwasser gibt über den nun als Verdampfer arbeitendenVerflüssiger die Wärme an das Kältemittel ab.
Mit dem Verdich-ter wird das Kältemittel auf ein höheres Temperaturniveau ge-bracht. Über den Verflüssiger (im Heizbetrieb Verdampfer) ge-langt die Wärme in das Brunnenwasser. Im Kühlbetrieb muss sichergestellt werden, dass die minimaleBrunnenwassereintrittstemperatur 10 °C nicht unterschreitet. ACHTUNG. Die örtlich geltenden wasserrechtlichen Vorschriften zwecksErwärmung von Grundwasser sind zu beachten. 2. 3 Funktionsbeschreibung integrierte WärmemengenzählungDie Leistungsvorgaben des Verdichterherstellers bei unter-schiedlichen Drucklagen sind in der Wärmepumpen-Softwarehinterlegt. Zur Ermittlung der aktuellen Drucklage sind im Kälte-kreis der Wärmepumpe zwei zusätzliche Drucksensoren vorund nach dem Verdichter eingebaut. Aus den in der Softwarehinterlegten Verdichterdaten und der aktuellen Drucklage kanndie momentane Heizleistung ermittelt werden.
Das Integral derHeizleistung über die Laufzeit ergibt die von der Wärmepumpeabgegebene Wärmemenge, die im Display des Wärmepum-penmanagers getrennt für Heizen, Warmwasser- undSchwimmbadbereitung angezeigt wird.
DE-4 452234. 66. 76 · FD 9912 www. gdts. oneDeutsch WI 140TUR+3 GrundgerätDas Grundgerät besteht aus einer anschlussfertigen Wärme-pumpe für Innenaufstellung mit Blechgehäuse, Schaltkastenund integriertem Wärmepumpenmanager. Der Kältekreis ist„hermetisch geschlossen“ und enthält das vom Kyoto-Protokollerfasste fluorierte Kältemittel R410A. Angaben zum GWP-Wertund CO2-Äquivalent des Kältemittels finden sich im Kapitel Ge-räteinformation. Es ist FCKW-frei, baut kein Ozon ab und istnicht brennbar. Im Schaltkasten sind alle für den Betrieb der Wärmepumpe not-wendigen Bauteile angebracht. Ein Fühler für die Außentempe-ratur mit Befestigungsmaterial, ein Schmutzfänger und einDurchflussschalter liegen der Wärmepumpe bei. Die Span-nungszuführung für Last- und Steuerstrom ist bauseits zu ver-legen.
Die Ansteuerung der bauseits zu stellenden Brunnenwasser-pumpe ist über den Schaltkasten zu realisieren. Dabei ist – fallserforderlich – für diese ein Motorschutz vorzusehen. Die hydraulischen Komponenten der Brunnenwasserseite sindbauseits zu erstellen. 1) Steuerung2) Verdampfer3) Verflüssiger4) Verdichter5) Transportsicherung6) Verflüssiger Warmwasser4 Zubehör4. 1 AnschlussflanscheDurch den Einsatz der flachdichtenden Anschlussflanschekann das Gerät optional auf Flanschanschluss umgestellt wer-den. 4. 2 Externes Vier-Wege-Umschaltventil, WasserseiteDas externe Vier-Wege-Umschaltventil (Y12) ermöglicht einenfür Heizen und Kühlen optimierten Betrieb der reversiblen Was-ser/Wasser-Wärmepumpe. Durch die Umschaltung der Fluss-richtung wird der Wärmetauscher auf der Sekundärseite so-wohl im Heiz- als auch im Kühlbetrieb im Gegenstrom optimaldurchströmt.
Ohne Verwendung des externen Vier-Wege-Umschaltventilsreduzieren sich die Heizleistungen und Leistungszahlen wie inder Geräteinformation angegeben. Bei reinem Heizbetriebohne externes Vier-Wege-Ventil sollte der hydraulische An-schluss so erfolgen, dass der Wärmetauscher im Gegenstrombeaufschlagt wird (Hinweise im Abschnitt 7. 2 „Heizungs- undwarmwasserseitiger Anschluss“ beachten). Das externe Vier-Wege-Umschaltventil mit einer Stellzeit vonmax. 60 Sekunden ist als Sonderzubehör erhältlich und sicherteine mischerverlustfreie Umschaltung des Wasserdurchsatzesüber den gesamten Temperatureinsatzbereich. In den im Anhang befindlichen hydraulischen und elektrischenSchemen ist der grundlegende Aufbau zu erkennen. Eine de-tailierte Montageanweisung liegt dem 4-Wege-Umschaltventilbei. 4. 3 FernbedienungAls Komforterweiterung ist im Sonderzubehör eine Fernbedien-station erhältlich.
Bedienung und Menüführung sind identischmit denen des Wärmepumpenmanagers. Der Anschluss erfolgtüber eine Schnittstlle (Sonderzubehör) mit WesternsteckerRJ 12. HINWEISBei Heizungsreglern mit abnehmbarem Bedienteil kanndieses direkt als Fernbedienstation genutzt werden. 236451.
www. gdts. one 452234. 66. 76 · FD 9912 DE-5WI 140TUR+ Deutsch4. 4 GebäudeleittechnikDer Wärmepumpenmanager kann durch die Ergänzung der je-weiligen Schnittstellen-Steckkarte an ein Netzwerk eines Ge-bäudeleitsystems angeschlossen werden. Für den genauen An-schluss und die Parametrierung der Schnittstelle muss dieergänzende Montageanweisung der Schnittstellenkarte beach-tet werden. Für den Wärmepumpenmanager sind folgende Netzwerkver-bindungen möglich:ModbusEIB, KNXEthernetACHTUNG. Bei einer externen Ansteuerung der Wärmepumpe bzw. derUmwälzpumpen ist ein Durchflussschalter vorzusehen, derdas Einschalten des Verdichters bei fehlendemVolumenstrom verhindert. 4. 5 RaumklimastationBei der Kühlung über Flächenheiz-/kühlsysteme erfolgt die Re-gelung nach der an der Raumklimastation gemessenenRaumtemperatur und Luftfeuchte.
Am Wärmepumpenmanager wird dazu die gewünschteRaumtemperatur eingestellt. Aus der gemessenen Raumtem-peratur und Luftfeuchte des Referenzraumes wird die minimalmögliche Kühlwassertemperatur berechnet. Das Regelverhal-ten der Kühlung wird durch die aktuell erfasste Raumtempera-tur und die eingestellte Raumsolltemperatur beeinflusst. Abb. 4. 1: Raumklimastation4. 6 Wärmemengenzähler WMZ4. 6. 1 Allgemeine BeschreibungDer Wärmemengenzähler (WMZ 25/32) dient dazu, die ange-gebene Wärmemenge zu erfassen. Er ist als Zubehör erhältlich. Durch den vorhandenen Zusatzwärmetauscher werden für dieErfassung der Wärmemenge zwei Wärmemengenzähler benö-tigt.
Sensoren im Vor- und Rücklauf der Wärmetauscherleitungenund ein Elektronikmodul erfassen die gemessenen Werte undübertragen ein Signal an den Wärmepumpenmanager, der ab-hängig von der aktuellen Betriebsart der Wärmepumpe (Hei-zen/Warmwasser/Schwimmbad) die Wärmemenge in kWh auf-summiert und im Menü Betriebsdaten und Historie zur Anzeigebringt.
HINWEISDer Wärmemengenzähler entspricht denQualitätsanforderungen des deutschenMarktanreizprogramms zur Förderung von effizientenWärmepumpen. Er unterliegt nicht der Eichpflicht und istdeshalb nicht zur Heizkostenabrechnung verwendbar. 4. 6. 2 Hydraulische und elektrische Einbindung des WärmemengenzählersZur Datenerfassung benötigt der Wärmemengenzähler zweiMesseinrichtungen. Das Messrohr für die Durchflussmessung Dieses ist in den Wärmepumpenvorlauf (Durchflussrich-tung beachten) zu montieren. Einen Temperatursensor (Kupferrohr mit Tauchhülse)Dieser ist im Wärmepumpenrücklauf zu montieren. Der Einbauort der beiden Messrohre sollte sich möglichst nahean der Wärmepumpe im Erzeugerkreis befinden.
Der Abstand zu Pumpen, Ventilen und anderen Einbauten ist zubeachten, da Verwirbelungen zu Verfälschungen bei der Wär-memengenzählung führen können (empfohlen wird eine Beru-higungsstrecke von 50 cm). imVorlaufim RücklaufWMZ Gehäuse - ElektronikImpuls WärmemengenzählerN1 / IDX24 V AC230 V / 50 Hz L / N / PE.
DE-6 452234. 66. 76 · FD 9912 www. gdts. oneDeutsch WI 140TUR+5 TransportZum Transport mit einem Sack- oder Kesselkarren kann dieseran der Stirnseite des Gerätes unter dem Transportschutz ange-setzt werden. Das Gerät kann zum Transport auf ebenem Untergrund vonhinten oder vorne mittels Hubwagen oder Gabelstapler ange-hoben werden. Hierzu ist der Transportschutz nicht unbedingtnotwendig. ACHTUNG. Die Wärmepumpe darf nur bis zu einer Neigung von maximal45° (in jeder Richtung) gekippt werden. Nach dem Transport ist die Transportsicherung im Gerät amBoden beidseitig zu entfernen. ACHTUNG. Vor der Inbetriebnahme ist die Transportsicherung zuentfernen. Zum Abnehmen der Fassadierung sind die einzelnen Deckel anden jeweiligen Drehverschlüssen zu öffnen und nur leicht vomGerät weg zu kippen. Danach können sie nach oben aus derHalterung gehoben werden. 6 Aufstellung6.
1 AllgemeinDie Wasser/Wasser-Wärmepumpe muss in einem frostfreienund trockenen Raum auf einer ebenen, glatten und waage-rechte Fläche aufgestellt werden. Dabei sollte der Rahmenrundum dicht am Boden anliegen, um eine ausreichende Schal-labdichtung zu gewährleisten. Ist dies nicht der Fall, können zu-sätzlich schalldämmende Maßnahmen notwendig werden. Die Wärmepumpe muss so aufgestellt sein, dass ein Kunden-diensteinsatz problemlos durchgeführt werden kann. Dies istgewährleistet, wenn ein Abstand von ca. 1 m vor der Wärme-pumpe eingehalten wird. Im Aufstellraum dürfen zu keiner Jahreszeit Frost oder höhereTemperaturen als 25 °C auftreten. 6. 2 SchallemissionenAufgrund der wirkungsvollen Schallisolation arbeitet dieWärmepumpe sehr leise. Eine Schwingungsübertragung aufdas Fundament bzw. auf das Heizsystem wird durch interneEntkopplungsmaßnahmen weitgehend verhindert. 7 Montage7.
www. gdts. one 452234. 66. 76 · FD 9912 DE-7WI 140TUR+ Deutsch7. 2 Heizungs- und warmwasserseitiger AnschlussACHTUNG. Vor Anschluss der Wärmepumpe Heizungsanlage spülen. Bevor die heizwasserseitigen Anschlüsse der Wärmepumpe er-folgen, muss die Heizungsanlage gespült werden, um eventuellvorhandene Verunreinigungen, Reste von Dichtmaterial oderÄhnliches, zu entfernen. Ein Ansammeln von Rückständen imVerflüssiger kann zum Totalausfall der Wärmepumpe führen. ACHTUNG. Es wird empfohlen, die Sekundäerseite mit dem optionalerhältlichen Durchflussschalter auszustatten. ACHTUNG. Es wird empfohlen, die Primärseite mit dem optionalerhältlichen Durchflussschalter auszustatten. Nach erstellter heizungsseitiger Installation ist die Heizungsan-lage zu füllen, zu entlüften und abzudrücken.
Beim Füllen der Anlage ist folgendes zu beachten:unbehandeltes Füll- und Ergänzungswasser muss Trink-wasserqualität haben(farblos, klar, ohne Ablagerungen)das Füll- und Ergänzungswasser muss vorfiltriert sein (Po-renweite max. 5 µm). Eine Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen kann nichtvermieden werden, ist aber in Anlagen mit Vorlauftemperaturenkleiner 60 °C vernachlässigbar gering. Bei Hochtemperatur-Wärmepumpen und vor allem bei bivalenten Anlagen im gro-ßen Leistungsbereich (Kombination Wärmepumpe + Kessel)können auch Vorlauftemperaturen von 60 °C und mehr erreichtwerden. Daher sollte das Füll- und Ergänzungswasser nach VDI2035 - Blatt 1 folgende Richtwerte erfüllen. Die Werte der Ge-samthärte können der Tabelle entnommen werden. Abb. 7.
1:Richtwerte für Füll- und Ergänzungswasser nach VDI 2035Bei Anlagen mit überdurchschnittlich großem spezifischem An-lagenvolumen von 50 l/kW empfiehlt die VDI 2035 den Einsatzvon vollentsalztem Wasser und einem pH-Stabilisator um dieKorrosionsgefahr in der Wärmepumpe und der Heizungsanlagezu minimieren. ACHTUNG.
Bei vollentsalztem Wasser ist darauf zu achten, dass derminimal zulässige pH-Wert von 7,5 (minimal zulässiger Wertfür Kupfer) nicht unterschritten wird. Eine Unterschreitungkann zur Zerstörung der Wärmepumpe führen. Es wird empfohlen, das optional erhältliche 4-Wege-Umschalt-ventil zu verwenden. Eine genaue Beschreibung des Einbaus istder dem Ventil beiliegenden Anweisung zu entnehmen. Hinweis:Bei Nutzung der Wärmepumpe mit dem 4-Wege-Umschaltven-til ist es zwingend erforderlich, die hydraulischen Anschlüssegemäß der dem Ventil beiliegenden Anweisung herzustellen. Die Anweisung beschreibt die genauere Vorgehensweise beimAufbau der korrekten Hydraulik. Eine Nichtbeachtung führt zuEinschränkungen im Wärmepumpenbetrieb.
Wichtig:Die Hinweise/Einstellungen in der Anweisung des Wärmepum-penmanagers sind unbedingt zu beachten und dementspre-chend vorzunehmen; eine Nichtberücksichtigung führt zuFunktionsstörungen. MindestheizwasserdurchsatzDer Mindestheizwasserdurchsatz der Wärmepumpe ist injedem Betriebszustand der Heizungsanlage sicherzustellen. Dieses kann z. B. durch Installation eines doppelt differenz-drucklosen Verteilers erreicht werden. Sofern Wärmepumpenmanager und Heizungsumwälzpumpenbetriebsbereit sind, arbeitet die Frostschutzfunktion desWärmepumpenmanagers. Bei Außerbetriebnahme der Wärme-pumpe oder Stromausfall ist die Anlage zu entleeren. BeiWärmepumpenanlagen, an denen ein Stromausfall nicht er-kannt werden kann (Ferienhaus), ist der Heizungskreis miteinem geeigneten Frostschutz zu betreiben. 7.
3 Wärmequellenseitiger AnschlussFolgende Vorgehensweise ist beim Anschluss einzuhalten:Die Brunnenleitungen am Vor- und Rücklauf Wärmequelle derWärmepumpe anschließen. ACHTUNG. Der im Beipack mitgelieferte Schmutzfänger ist unbedingt imRücklauf (Eintritt) einzubauen. ACHTUNG. Das Brunnenwasser muss der geforderten Wasserqualitätentsprechen. Dabei ist das hydraulische Einbindungsschema zu beachten.
2 Montage des AußentemperaturfühlersDer Temperaturfühler muss so angebracht werden, dass sämt-liche Witterungseinflüsse erfasst werden und der Messwertnicht verfälscht wird. an der Außenwand möglichst an der Nord- bzw. Nordwest-seite anbringennicht in „geschützter Lage“ (z. B. in einer Mauernische oderunter dem Balkon) montierennicht in der Nähe von Fenstern, Türen, Abluftöffnungen,Außenleuchten oder Wärmepumpen anbringenzu keiner Jahreszeit direkter Sonneneinstrahlung ausset-zen-7. 4. 3 Montage der AnlegefühlerDie Montage der Anlegefühler ist nur notwendig, falls diese imLieferumfang der Wärmepumpe enthalten, aber nicht einge-baut sind. Die Anlegefühler können als Rohranlegefühler montiert oder indie Tauchhülse des Kompaktverteilers eingesetzt werden.
www. gdts. one 452234. 66. 76 · FD 9912 DE-9WI 140TUR+ Deutsch7. 4. 4 Verteilsystem HyraulikKompaktverteiler und doppelt differenzdruckloser Verteilerfungieren als Schnittstelle zwischen der Wärmepumpe, demHeizungsverteilsystem, dem Pufferspeicher und evtl. auch demWarmwasserspeicher. Dabei wird statt vieler Einzelkomponen-ten ein kompaktes System verwendet, um die Installation zuvereinfachen. Weitere Informationen sind der jeweiligen Mon-tageanweisung zu entnehmen. KompaktverteilerDer Rücklauffühler kann in der Wärmepumpe verbleiben oderist in die Tauchhülse einzubringen. Der noch vorhandene Hohl-raum zwischen Fühler und Tauchhülse muss mit Wärmeleit-paste vollständig ausgefüllt sein.
Doppelt differenzdruckloser VerteilerDer Rücklauffühler muss in die Tauchhülse des doppeltdifferenzdrucklosen Verteilers eingebaut werden, um von denHeizkreispumpen der Erzeuger- und Verbraucherkreise durch-strömt zu werden. 7. 5 Elektrischer Anschluss 7. 5. 1 AllgemeinSämtliche elektrische Anschlussarbeiten dürfen nur von einerElektrofachkraft oder einer Fachkraft für festgelegte Tätigkei-ten unter Beachtung der Montage- und Gebrauchsanweisung, länderspezifischen Installationsvorschriften z. B. VDE 0100technischen Anschlussbedingungen der Energieversor-ger- und Versorgungsnetzbetreiber (z. B. TAB) undörtlicher Gegebenheiten durchgeführt werden. Zur Gewährleistung der Frostschutzfunktion darf der Wärme-pumpenmanager nicht spannungsfrei geschaltet werden unddie Wärmepumpe muss durchströmt werden. Die Schaltkontakte der Ausgangsrelais sind entstört.
Deshalbwird abhängig vom Innenwiderstand eines Messinstrumentsauch bei nicht geschlossenen Kontakten eine Spannung ge-messen, die aber weit unterhalb der Netzspannung liegt. An den Regler-Klemmen N1-J1 bis N1-J11; N1-J19; N1-J20;N1-J23 bis N1-26; N17-J1 bis N17-J4; N17-J9; N17-J10 undder Klemmleiste X3 und X5. 1 liegt Kleinspannung an.
Wennwegen eines Verdrahtungsfehlers an diese Klemmen Netz-spannung angelegt wird, wird der Wärmepumpenmanager zer-stört. 7. 5. 2 Elektrische Anschlussarbeiten 1) Die bis zu 5-adrige elektrische Versorgungsleitung für denLeistungsteil der Wärmepumpe bzw. die Primärpumpewird vom Stromzähler der Wärmepumpe in die Wärme-pumpe geführt. Die Leitung für die Wärmepumpe wirdhierbei über den EVU-Schütz (falls gefordert) geführt. Anschluss der Lastleitungen erfolgt am Schaltblech derWärmepumpe über die Klemmen: X1: L1/L2/L3/N/PEbzw. X1: L11/L21/L31/PE. Wird kein EVU-Schütz verwendet, kann die Versorgung derelektrischen Lasten über eine gemeinsame Zuleitung erfol-gen (brücken der Einspeisungen mit mitgelieferten Brü-cken). In den Leistungsversorgungen ist eine allpolige Ab-schaltung mit mindestens 3 mm Kontaktöffnungsabstand(z. B.
EVU-Sperrschütz, Leistungsschütz), sowie ein allpoli-ger Sicherungsautomat, mit gemeinsamer Auslösung allerAußenleiter, vorzusehen (Auslöseströme und Charakteristi-ken gemäß Geräteinformation; weitere Details sieheSchalt-plan). ACHTUNG. Beim Anschluss der Lastleitungen auf Rechtsdrehfeld achten(bei falschem Drehfeld bringt die Wärmepumpe keineLeistung, ist sehr laut und es kann zu Verdichterschädenkommen). 2) Die 3-adrige elektrische Versorgungsleitung für denWärmepumpenmanager (Heizungsregler N1) wird in dieWärmepumpe geführt. Anschluss der Steuerleitung am Schaltblech der Wärme-pumpe über Klemmen X2: L/N/PE. Die Leistungsaufnahme der Wärmepumpe entnehmen Sieder Produktinformation oder dem Typschild. Die Versorgungsleitung (L/N/PE~230 V, 50 Hz) für denWPM muss an Dauerspannung liegen und ist aus diesemGrund vor dem EVU-Sperrschütz abzugreifen bzw.
3) Das EVU-Sperrschütz (K22) mit 3 Hauptkontakten (1/3/5 // 2/4/6) und einem Hilfskontakt (Schließer 13/14) ist ent-sprechend der Wärmepumpenleistung auszulegen undbauseits beizustellen. Der Schließer-Kontakt des EVU-Sperrschütz (13/14) wirdvon Klemmleiste X3/G zur Steckerklemme X3/A1 ge-schleift. VORSICHT. Kleinspannung. 4) Das Schütz (K20) für den Tauchheizkörper (E10) ist bei mo-noenergetischen Anlagen (2. WE) entsprechend der Heiz-körperleistung auszulegen und bauseits beizustellen. DieAnsteuerung (230 V AC) erfolgt aus dem Wärmepumpen-manager über die Klemmen X2/N und X2/K20. 5) Das Schütz (K21) für die Flanschheizung (E9) imWarmwasserspeicher ist entsprechend derHeizkörperleistung auszulegen und bauseits beizustellen. Die Ansteuerung (230 V AC) erfolgt aus dem WPM über dieKlemmen X2/N und X2/K21. 6) Die Schütze der Punkte 3;4;5 werden in die Elektrovertei-lung eingebaut.
Lastleitungen für eingebaute Heizungensind gemäß den gültigen Normen und Vorschriften auszu-legen und abzusichern. 7) Alle installierten elektrischen Leitungen müssen alsdauerhafte und feste Verdrahtung ausgeführt sein. 8) Die Heizungsumwälzpumpe (M13) wird über den KontaktN1-J13/NO5 angesteuert. Anschlusspunkte für die Pumpesind X2/M13 und X2/N. Bei Verwendung von Pumpen, diedie Schaltkapazität des Ausgangs übersteigen muss einKoppelrelais zwischengeschaltet werden. 9) Die Zusatzumwälzpumpe (M16) wird über den Kontakt N1-J16/NO9 angesteuert. Anschlusspunkte für die Pumpesind X2/M16 und X2/N. Bei Verwendung von Pumpen, diedie Schaltkapazität des Ausgangs übersteigen muss einKoppelrelais zwischengeschaltet werden. 10) Die Warmwasserladepumpe (M18) wird über den KontaktN1-J13/NO6 angesteuert. Anschlusspunkte für diePumpe sind X2/M13 und X2/N.
DE-10 452234. 66. 76 · FD 9912 www. gdts. oneDeutsch WI 140TUR+pumpe zum Einsatz ist der Motorschutzschalter bauseitszu überprüfen und ggf. zu ersetzen. Anschluss der Lastleitung Brunnenpumpe am Schaltblechder Wärmepumpe über Klemme X1: L11/L21/L31/PE. Beim Anschluss der Lastleitung Brunnenpumpe muss ge-währleistet sein, dass die Spannungsversorgung für dieseKlemmen nicht vom Tarifschütz abgeschaltet werdenkann, um die Abschaltverzögerung der Brunnenpumpe zugewährleisten. 12) Bei der Wärmepumpen st der Rücklauffühler integriert. Nur beim Einsatz eines doppelt differenzdrucklosen Ver-teilers muss der Rücklauffühler in der Tauchhülse im Ver-teiler eingebaut werden. Dann werden die Einzeladern anden Klemmen X3/GND und X3/R2. 1 angeklemmt. Die Brü-cke A-R2, die im Auslieferzustand zwischen X3/U2 undX3/1 sitzt, muss anschließend auf die Klemmen X3/1 undX3/2 versetzt werden.
13) Der Außenfühler (R1) wird an den Klemmen X3/GND undX3/R1 angeklemmt. 14) Der Warmwasserfühler (R3) liegt dem Warmwasserspei-cher bei und wird an den Klemmen X3/GND und X3/R3 an-geklemmt. Alle Leitungen sind von hinten in das Gerät einzuführen und mitKabelbindern am Schaltkasten zu fixieren. Des weiteren sind siemit der Zugentlastung zu sichern. 7. 5. 3 Anschluss von elektronisch geregelten UmwälzpumpenElektronisch geregelte Umwälzpumpen weisen hohe Anlauf-ströme auf, die unter Umständen die Lebenszeit des Wärme-pumpenmanagers verkürzen können. Aus diesem Grund, istzwischen dem Ausgang des Wärmepumpenmanagers und derelektronisch geregelten Umwälzpumpe ein Koppelrelais zu ins-tallieren bzw. installiert.
Dies ist nicht erforderlich, wenn der zu-lässige Betriebsstrom von 2 A und ein maximaler Anlaufstromvon 12 A der elektronisch geregelten Umwälzpumpe nichtüberschritten wird, oder es liegt eine ausdrückliche Freigabedes Pumpenherstellers vor. ACHTUNG. Es ist nicht zulässig über einen Relaisausgang mehr als eineelektronisch geregelte Umwälzpumpe zu schalten.
8 Inbetriebnahme8. 1 AllgemeinUm eine ordnungsgemäße Inbetriebnahme zu gewährleisten,sollte diese von einem vom Werk autorisierten Kundendienstdurchgeführt werden. Unter bestimmten Bedingungen istdamit eine zusätzliche Garantieleistung verbunden (vgl. Garan-tieleistung). Die Inbetriebnahme hat im Heizbetrieb zu erfolgen. 8. 2 VorbereitungVor der Inbetriebnahme müssen folgende Punkte geprüft wer-den:Alle Anschlüsse der Wärmepumpe müssen, wie in Kapitel 7beschrieben, montiert sein. Die Wärmequellenanlage und der Heizkreis müssen gefülltund geprüft sein. Der Schmutzfänger muss im Brunnenwassereintritt derWärmepumpe eingebaut sein. Im Brunnenwasser- und Heizkreislauf müssen alle Schie-ber, die den korrekten Fluss behindern könnten, geöffnetsein. Der Wärmepumpenmanager muss gemäß seiner Ge-brauchsanweisung auf die Heizungsanlage abgestimmtsein. 8.
3 VorgehensweiseDie Inbetriebnahme der Wärmepumpe erfolgt über denWärmepumpenmanager. ACHTUNG. Die Inbetriebnahme erfolgt gemäß der Montage- undGebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanagers.
www. gdts. one 452234. 66. 76 · FD 9912 DE-11WI 140TUR+ Deutsch9 Reinigung / Pflege9. 1 PflegeUm Betriebsstörungen durch Schmutzablagerungen in denWärmetauschern zu vermeiden, ist dafür Sorge zu tragen, dasskeinerlei Verschmutzungen in die Wärmequellen- und Hei-zungsanlage gelangen können. Sollte es dennoch zu derartigenBetriebsstörungen kommen, ist die Anlage wie unten angege-ben zu reinigen. 9. 2 Reinigung HeizungsseiteSauerstoff kann im Heizwasserkreis, insbesondere bei Verwen-dung von Stahlkomponenten, Oxidationsprodukte (Rost) bil-den. Diese gelangen über Ventile, Umwälzpumpen oder Kunst-stoffrohre in das Heizsystem. Deshalb sollte besonders bei derkompletten Verrohrung auf eine diffusionsdichte Installationgeachtet werden. HINWEISZur Vermeidung von Ablagerungen (z. B. Rost) im Kondensatorder Wärmepumpe wird empfohlen, ein geeignetesKorrosionsschutzsystem einzusetzen.
Wir empfehlendiffusionsoffene Heizungsanlagen mit einerelektrophysikalischen Korrosionsschutzanlage auszurüsten(z. B. ELYSATOR-Anlage). Auch Reste von Schmier- und Dichtmitteln können dasHeizwasser verschmutzen. Sind die Verschmutzungen so stark, dass sich die Leistungsfä-higkeit des Verflüssigers in der Wärmepumpe verringert, mussein Installateur die Anlage reinigen. Nach heutigem Kenntnisstand empfehlen wir, die Reinigungmit einer 5%-igen Phosphorsäure oder, falls häufiger gereinigtwerden muss, mit einer 5%-igen Ameisensäure durchzuführen. In beiden Fällen sollte die Reinigungsflüssigkeit Raumtempera-tur haben. Es ist empfehlenswert, den Wärmetauscher entge-gen der normalen Durchflussrichtung zu spülen.
Danach muss mit geeigneten neutralisierenden Mitteln gründ-lich nachgespült werden, um Beschädigungen durch eventuellim System verbliebene Reinigungsmittelreste zu verhindern. Die Säuren sind mit Vorsicht anzuwenden und es sind die Vor-schriften der Berufsgenossenschaften einzuhalten. Die Herstellerangaben des Reinigungsmittels sind in jedem Fallzu beachten. 9. 3 Reinigung WärmequellenseiteACHTUNG. Im Wärmequelleneintritt der Wärmepumpe ist derbeiliegende Schmutzfänger zu montieren, um denVerdampfer gegen Verunreinigungen zu schützen. Im Wärmequelleneintritt der Wärmepumpe ist ein Schmutzfän-ger montiert, um den Verdampfer gegen Verunreinigungen zuschützen. Anfangs sollte das Filtersieb des Schmutzfängers inrelativ kurzen Abständen gereinigt werden. Sind weniger Ver-unreinigungen erkennbar, kann der Zeitabstand entsprechendverlängert werden. 9.
4 Anforderungen an die WasserqualitätUnabhängig von den rechtlichen Bestimmungen dürfen keineabsetzbaren Stoffe im Grundwasser enthalten sein und die EI-SEN- (.
DE-12 452234.66.76 · FD 9912 www.gdts.oneDeutsch WI 140TUR+10 Störungen / FehlersucheDiese Wärmepumpe ist ein Qualitätsprodukt und sollte stö-rungs- frei arbeiten. Tritt dennoch eine Störung auf, wird dieseim Display des Wärmepumpenmanagers angezeigt. SchlagenSie dazu auf der Seite Störungen und Fehlersuche in der Mon-tage- und Gebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanagersnach.Wenn die Störung nicht selbst behoben werden kann, verstän-digen Sie bitte den zuständigen Kundendienst.ACHTUNG!!!!!!Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisiertenund sachkundigen Kundendienst durchgeführt werden.ACHTUNG!!!!!!Vor Öffnen des Gerätes sind alle Stromkreise spannungsfreizu schalten.11 Außerbetriebnahme / EntsorgungBevor die Wärmepumpe ausgebaut wird, ist die Maschinespannungsfrei zu schalten und abzuschiebern.
Der Ausbau derWärmepumpe muss durch Fachpersonal erfolgen.Umweltrelevante Anforderungen in Bezug auf Rückgewinnung,Wiederverwendung und Entsorgung von Betriebsstoffen undBauteilen gemäß den gängigen Normen sind einzuhalten.Dabei ist besonders Wert auf eine fachgerechte Entsorgungdes Kältemittels und Kälteöles zu legen.Beurteilungsmerk-malUngefährer Konzent-rationsbereich (mg/l)Beurteilung Kupferabsetzbare Stoffe (org.) 0Ammoniak NH 3< 22 bis 20> 20+0-Chlorid < 300> 300+0elektrische Leitfähigkeit < 10 S/cm10 bis 500 S/cm> 500 S/cm0+-EISEN (Fe) gelöst < 0,2> 0,2+0freie (aggr.) Kohlensäure < 55 bis 20> 20+0-MANGAN (Mn) gelöst < 0,1> 0,1+0NITRATE (NO 3) gelöst < 100> 100+0PH-Wert < 7,57,5 bis 9> 90+0Sauerstoff < 2> 2+0Schwefelwasserstoff (H 2S) < 0,05> 0,05+-HCO3-/SO42-> 1< 1+0Hydrogenkarbonat (HCO 3-) < 7070 bis 300> 3000+0Aluminium (Al) gelöst < 0,2> 0,2+0SULFATE < 7070 bis 300> 300+0-SULPHIT (SO 3), freies < 1 +Chlorgas (CI 2)< 11 bis 5> 5+0-
DE-14 452234. 66. 76 · FD 9912 www. gdts. oneDeutsch WI 140TUR+6 Elektrischer Anschluss6. 1 Lastspannung / Absicherung 3-/PE 400 V (50 Hz) / C80 A6. 2 Steuerspannung / Absicherung 1-/N/PE 230 V (50Hz) / C13A6. 3 Nennaufnahme W10 W35 / max. Aufnahme 1 5kW 27,6 / 43,66. 4 Anlaufstrom m. Sanftanlasser A 1086. 5 Nennstrom W10 W35 / cos 5A / --- 49,8 / 0,86. 6 max. Leistungsaufnahme Verdichterschutz(pro Verdichter) W 120; thermostatisch geregelt7 Entspricht den europäischen Sicherheitsbestimmungen 138 Sonstige Ausführungsmerkmale8. 1 Wasser im Gerät gegen Einfrieren geschützt 14 ja8. 2 Hydraulisches 4-Wege-Umschalteventil (extern) 4Zubehör (empfohlen)1. Diese Angaben charakterisieren die Größe und die Leistungsfähigkeit der Anlage nach EN 14511 (5K bei W10).
Für wirtschaftliche und energetische Betrachtungen sind wei-tere Einflussgrößen, insbesondere Abtauverhalten, Bivalenzpunkt und Regelung zu berücksichtigen. Diese Angaben werden ausschließlich mit sauberen Wärmeübertragernerreicht. Hinweise zur Pflege, Inbetriebnahme und Betrieb sind den entsprechenden Abschnitten der Montage- und Gebrauchsanweisung zu entnehmen. Dabei bedeuten z. B. W10/W55: Außenlufttemperatur 10 °C und Heizwasser-Vorlauftemperatur 55 °C. 2. Warmwasserbereitung über Zusatzwärmetauscher im Parallelbetrieb: die Abwärmeleistung bzw. erreichte Speichertemperatur ist vom jeweiligen Betriebspunkt (Temperatur-niveau / Leistungsstufe) abhängig. Mit steigender Speichertemperatur sinkt die Abwärmeleistung. 3. Leistungszahlen werden auch bei paralleler Warmwasserbereitung über Zusatzwärmetauscher erreicht. 4.
Die angegebenen Werte gelten bei Verwendung des optional erhältlichen hydraulischen 4-Wege-Umschaltventils (Anweisung Zubehör beachten). Ohne Verwendung des 4-Wege-Umschaltventils reduzieren sich die Heizleistungen um etwa 8 %, die Leistungszahlen um etwa 10 %. 5. 2-Verdichter-Betrieb6. 1-Verdichter-Betrieb7.
Erforderlich zur Sicherstellung der Abwärmenutzung im Kühlbetrieb. 8. Kühlbetrieb: Die örtlich geltenden wasserrechtlichen Vorschriften zwecks Erwärmung von Grundwasser sind zu beachten. 9. Im Kühlbetrieb und Abwärmenutzung werden deutlich höhere Leistungszahlen erreicht. 10. Der angegebene Schalldruckpegel entspricht dem Betriebsgeräusch der Wärmepumpe im Heizbetrieb bei 35 °C Vorlauftemperatur. Der angegebene Schalldruckpegel stellt den Freifeldpegel dar. Je nach Aufstellungsort kann der Messwert um bis zu 16db(A) abweichen. 11. Beachten Sie, dass der Platzbedarf für Rohranschluss, Bedienung und Wartung größer ist. 12. Unter Verwendung der beiliegenden Reduziernippel. 13. siehe CE-Konformitätserklärung14. Die Heizungsumwälzpumpe und der Wärmepumpenmanager müssen immer betriebsbereit sein.
813/2013, Anhang II, Tabelle 2Erforderliche Angaben über Raumheizgeräte und Kombiheizgeräte mit Wärmepumpe Angabe Symbol Wert Einheit Angabe Symbol WertEinheit Tj = - 7°CPdh 135,2 kW Tj = - 7°C COPd3,63 -Tj = + 2°CPdh 138,4 kW Tj = + 2°C COPd4,13 -Tj = + 7°CPdh 140,3 kW Tj = + 7°C COPd4,51 -Tj = + 12°CPdh 142,3 kW Tj = + 12°C COPd4,95 -Tj = Bivalenztemperatur Pdh 134,3 kW Tj = Bivalenztemperatur COPd3,50 -Tj = BetriebstemperaturgrenzwertPdh 134,3 kW Tj = Betriebstemperaturgrenzwert COPd3,50 -Für Luft-Wasser-Wärmepumpen:Für Luft-Wasser-Wärmepumpen:Tj = -15°C (wenn TOL < -20°C)Pdh 134,3 kW Tj = -15°C (wenn TOL < -20°C) COPd3,50 -BivalenztemperaturTbiv -10 °CFür Luft-Wasser-Wärmepumpen: Betriebsgrenzwert-TemperaturTOL -10 °CLeistung bei zyklischem Intervall-HeizbetriebPcych - kWLeistungszahl bei zyklischem Intervall-HeizbetriebCOPcyc - -Minderungsfaktor (**)Cdh 0,9 -Grenzwert der Betriebstemperatur des Heizwassers WTOL 58 °CZusatzheizgerät Aus-Zustand POFF 0,015 kW Wärmenennleistung (*) Psup 0,00 kWThermostat-aus-ZustandPTO 0,020 kW Art der Energiezufuhr Elektrisch BereitschaftszustandPSB 0,015 kW Betriebszustand mit KurbelgehäuseheizungPCK0,240kW Sonstige Elemente Leistungssteuerungfest - --m³ /hSchallleistungspegel, innen/außenLWA 76/-- dB - 11,7 m³ /hStickoxidausstoßNOx- (mg/kWh) Angegebenes LastprofilWarmwasserbereitungs-Energieeffizienzηwh -- %Täglicher StromverbrauchQelec -- kWh Täglicher Brennstoffverbrauch Qfuel --kWhKontakt(**) Wird der Cdh -Wert nicht durch Messung bestimmt, gilt für den Minderungsfaktor der Vorgabewert Cdh = 0,9(--) Nicht zutreffendStromverbrauch in anderen Betriebsarten als dem Betriebszustand Die Parameter sind für eine Mitteltemperaturanwendung anzugeben, außer für die Niedertemperatur-Wärmepumpen.
Die Parameter sind für durchschnittliche Klimaverhältnisse anzugeben:Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienzηs157%Angegebene Leistung für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur TjAngegebene Leistungszahl oder Heizzahl für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur TjWärmenennleistung (*)Prated 134 kWFür Wasser/Sole-Wasser-Wärmepumpen: Wasser- oder Sole-NenndurchsatzKombiheizgerät mit WärmepumpeFür Luft-Wasser-Wärmepumpen: Nenn-Luftdurchsatz, außen Glen Dimplex Deutschland GmbH, Am Goldenen Feld 18, 95326 Kulmbach(*) Für Heizgeräte und Kombiheizgeräte mit Wärmepumpe ist die Wärmenennleistung Prated gleich der Auslegungslast im Heizbetrieb Pdesingh und die Wärmenennleistung eines Zusatzheizgerätes Psup gleich der zusaätzlichen Heizleistung sup(Tj ).
DE-16 452234. 66. 76 · FD 9912 www. gdts. oneDeutsch WI 140TUR+14 GarantieurkundeGlen Dimplex Thermal SolutionsGarantieurkunde GDTS(Heizungs-Wärmepumpen, Zentrale Wohnungslüftungsgeräte)gültig für Deutschland und Österreich(Ausgabestand 11/2019)Die nachstehenden Bedingungen, die die Voraussetzungen undden Umfang unserer Garantieleistung umschreiben, lassen die Ge-währleistungsverpflichtungen des Verkäufers aus dem Kaufvertragmit dem Endabnehmer unberührt. Für die Geräte leisten wir Garan-tie gemäß nachstehenden Bedingungen:Wir beheben unentgeltlich nach Maßgabe der folgenden Bedin-gungen Mängel am Gerät, die auf einem Material und/oder Herstel-lungsfehler beruhen, wenn sie uns unverzüglich nach Feststellungund innerhalb von 24 Monaten nach Lieferung an den Ers-tendabnehmer gemeldet werden. Bei Ersatzteilen und bei gewerb-lichem Gebrauch innerhalb von 12 Monaten.
Dieses Gerät fällt nur dann unter diese Garantie, wenn es von einemKunden in einem der Mitgliedstaaten der Europäischen Union ge-kauft wurde, es bei Auftreten des Mangels in Deutschland oder Ös-terreich betrieben wird und Garantieleistungen auch in Deutsch-land oder Österreich erbracht werden können. Die Behebung der von uns als garantiepflichtig anerkannten Män-gel geschieht dadurch, dass die mangelhaften Teile unentgeltlichnach unserer Wahl instandgesetzt oder durch einwandfreie Teileersetzt werden. Durch Art oder Ort des Einsatzes des Gerätes oderschlechte Zugänglichkeit des Gerätes bedingte außergewöhnlicheKosten der Nachbesserung werden nicht übernommen. Der freieGerätezugang muss durch den Kunden gestellt werden. Ausge-baute Teile, die wir zurücknehmen, gehen in unser Eigentum über.
Die Garantiezeit für Nachbesserungen und Ersatzteile endet mitdem Ablauf der ursprünglichen Garantiezeit für das Gerät. Die Ga-rantie erstreckt sich nicht auf leicht zerbrechliche Teile, die denWert oder die Gebrauchstauglichkeit des Gerätes nur unwesentlichbeeinträchtigen.
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