Dimplex HPL 9S-TUW2 Bedienungsanleitung
Seiten 52 Engels Wärmepumpe
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Produktspezifikationen
| Marke: | Dimplex |
| Kategorie: | Wärmepumpe |
| Modell: | HPL 9S-TUW2 |
Bedienungsanleitung Dimplex HPL 9S-TUW2 – Volltext
www. glendimplex. de 452168. 66. 11 · FD 0010 DE-1HPL 9S-TUW2 DeutschInhaltsverzeichnis1 Bitte sofort lesen. DE-21. 1 Wichtige Hinweise. DE-21. 2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch. DE-21. 3 Gesetzliche Vorschriften und Richtlinien. DE-21. 4 Energiesparende Handhabung der Wärmepumpe. DE-32 Verwendungszweck der Wärmepumpe. DE-32. 1 Anwendungsbereich. DE-32. 2 Arbeitsweise. DE-33 Lieferumfang. DE-43. 1 Grundgerät mit Schaltkasten. DE-43. 2 Hydrotower mit Wärmepumpenmanager. DE-44 Zubehör. DE-44. 1 Fernbedienung. DE-44. 2 Gebäudeleittechnik. DE-45 Transport. DE-56 Aufstellung. DE-66. 1 Allgemein. DE-66. 2 Kondensatleitung. DE-67 Montage. DE-67. 1 Allgemein. DE-67. 2 Heizungsseitiger Anschluss. DE-77. 3 Elektrischer Anschluss. DE-88 Inbetriebnahme. DE-88. 1 Allgemein. DE-88. 2 Vorbereitung. DE-88. 3 Vorgehensweise. DE-89 Reinigung / Pflege. DE-99. 1 Pflege. DE-99. 2 Reinigung Heizungsseite. DE-99.
DE-2 452168. 66. 11 · FD 0010 www. glendimplex. deDeutsch HPL 9S-TUW21 Bitte sofort lesen1. 1 Wichtige HinweiseACHTUNG. Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmepumpe sind dierechtlichen Anforderungen des Landes einzuhalten, in demdie Wärmepumpe betrieben wird. Je nachKältemittelfüllmenge ist die Dichtheit der Wärmepumpe inregelmäßigen Abständen durch entsprechend geschultesPersonal zu überprüfen und zu protokollieren. ACHTUNG. Die Wärmepumpe darf beim Transport nur bis zu einerNeigung von 45° (in jeder Richtung) gekippt werden. ACHTUNG. Vor der Inbetriebnahme ist die Transportsicherung zuentfernen. ACHTUNG. Der Ansaug- und Ausblasbereich darf nicht eingeengt oderzugestellt werden. ACHTUNG. Länderspezifische Bauvorschriften sind zu beachten. ACHTUNG. Bei wandnaher Aufstellung sind bauphysikalischeBeeinflussungen zu beachten. Im Ausblasfeld des Ventilatorssollten keine Fenster bzw.
Türen vorhanden sein. ACHTUNG. Bei wandnaher Aufstellung kann es durch die Luftströmungim Ansaug- und Ausblasbereich zu verstärkterSchmutzablagerung kommen. Die kältere Außenluft sollte soausblasen, dass sie bei angrenzenden beheizten Räumen dieWärmeverluste nicht erhöht. ACHTUNG. Eine Aufstellung in Mulden oder Innenhöfen ist nicht zulässig,da sich die abgekühlte Luft am Boden sammelt und beilängerem Betrieb wieder von der Wärmepumpe angesaugtwird. ACHTUNG. Die Frostgrenze kann je nach Klimaregion variieren. Es sinddie Vorschriften der jeweiligen Länder zu berücksichtigen. ACHTUNG. Bei vollentsalztem Wasser ist darauf zu achten, dass derminimal zulässige pH-Wert von 7,5 (minimal zulässiger Wertfür Kupfer) nicht unterschritten wird. Eine Unterschreitungkann zur Zerstörung der Wärmepumpe führen. ACHTUNG.
Ein Betrieb der Wärmepumpe mit niedrigerenSystemtemperaturen kann zum Totalausfall derWärmepumpe führen. ACHTUNG. Vor Öffnen des Gerätes ist sicherzustellen, dass alleStromkreise spannungsfrei geschaltet sind. ACHTUNG. Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisiertenund sachkundigen Kundendienst durchgeführt werden. 1. 2 Bestimmungsgemäßer GebrauchDieses Gerät ist nur für den vom Hersteller vorgesehenen Ver-wendungszweck freigegeben. Ein anderer oder darüber hinausgehender Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Dazuzählt auch die Beachtung der zugehörigen Projektierungsun-terlagen. Änderungen oder Umbauten am Gerät sind zu unter-lassen. 1.
3 Gesetzliche Vorschriften und RichtlinienDiese Wärmepumpe ist gemäß Artikel 1, Abschnitt 2 k) der EU-Richtlinie 2006/42/EG (Maschinenrichtlinie) für den Gebrauchim häuslichen Umfeld bestimmt und unterliegt damit den An-forderungen der EU-Richtlinie 2014/35/EU (Niederspannungs-richtlinie). Sie ist damit ebenfalls für die Benutzung durch Laienzur Beheizung von Läden, Büros und anderen ähnlichen Ar-beitsumgebungen, von landwirtschaftlichen Betrieben und vonHotels, Pensionen und ähnlichen oder anderen Wohneinrich-tungen vorgesehen. Bei der Konstruktion und Ausführung der Wärmepumpe wur-den alle entsprechenden EU-Richtlinien, DIN- und VDE-Vor-schriften eingehalten (siehe CE-Konformitätserklärung). Beim elektrischen Anschluss der Wärmepumpe sind die ent-sprechenden VDE-, EN- und IEC-Normen einzuhalten. Außer-dem müssen die Anschlussbedingungen der Versorgungsnetz-betreiber beachtet werden.
Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowievon Personen mit verringerten physischen, sensorischen odermentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissenbenutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des si-cheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und diedaraus resultierenden Gefahren verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Be-nutzer- Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichti-gung durchgeführt werden. ACHTUNG. Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmepumpe sind dierechtlichen Anforderungen des Landes einzuhalten, in demdie Wärmepumpe betrieben wird. Je nachKältemittelfüllmenge ist die Dichtheit der Wärmepumpe inregelmäßigen Abständen durch entsprechend geschultesPersonal zu überprüfen und zu protokollieren. Nähere Angaben dazu finden sich im beiliegenden Logbuch.
www. glendimplex. de 452168. 66. 11 · FD 0010 DE-3HPL 9S-TUW2 Deutsch1. 4 Energiesparende Handhabung der WärmepumpeMit dem Betrieb dieser Wärmepumpe tragen Sie zur Schonungder Umwelt bei. Die Voraussetzung für eine energiesparendeBetriebsweise ist die richtige Auslegung der Wärmequellen-und Wärmenutzungsanlage. Besonders wichtig für die Effektivität einer Wärmepumpe ist es,die Temperaturdifferenz zwischen Heizwasser und Wärme-quelle möglichst gering zu halten. Deshalb ist eine sorgfältigeAuslegung der Wärmequelle und der Heizungsanlage dringendanzuraten. Eine um ein Kelvin (ein °C) höhere Temperatur-differenz führt zu einer Steigerung des Stromverbrauchesvon ca. 2,5 %. Es ist darauf zu achten, dass bei der Auslegungder Heizanlage auch Sonderverbraucher, wie z. B. die Warm-wasserbereitung berücksichtigt und für niedrige Temperaturendimensioniert werden.
Eine Fußbodenheizung (Flächenhei-zung) ist durch niedrige Vorlauftemperaturen (30 °C bis 40 °C)optimal für den Einsatz einer Wärmepumpe geeignet. Während des Betriebes ist es wichtig, dass keine Verunreini-gungen der Wärmetauscher auftreten, weil dadurch die Tem-peraturdifferenz erhöht und damit die Leistungszahl ver-schlechtert wird. Einen beträchtlichen Beitrag zur energiesparenden Handha-bung leistet auch der Wärmepumpenmanager bei richtiger Ein-stellung. Weitere Hinweise dazu sind der Gebrauchsanweisungdes Wärmepumenmanagers zu entnehmen2 Verwendungszweck der Wärmepumpe2. 1 AnwendungsbereichDie Luft/Wasser-Wärmepumpe ist ausschließlich zur Erwär-mung bzw. je nach Gerät auch zur Kühlung von Heizungswas-ser vorgesehen. Sie kann in vorhandenen oder neu zu er-richtenden Heizungsanlagen eingesetzt werden. Die Wärmepumpe ist für den monoenergetischen und bivalen-ten Betrieb geeignet.
Die Wärmepumpe ist nicht für den erhöhten Wärmebedarfwährend der Bauaustrocknung ausgelegt, deshalb muss derzusätzliche Wärmebedarf mit speziellen, bauseitigen Gerätenerfolgen. Für eine Bauaustrocknung im Herbst oder Winterempfiehlt es sich, einen geeigneten 2. Wärmeerzeuger (z. B. Elektroheizstab als Zubehör erhältlich) zu installieren. HINWEISDas Gerät ist nicht für Frequenzumrichterbetrieb geeignet. 2. 2 ArbeitsweiseHeizenUmgebungsluft wird vom Ventilator angesaugt und dabei überden Verdampfer (Wärmetauscher) geleitet. Der Verdampferkühlt die Luft ab, d. h. er entzieht ihr Wärme. Die gewonneneWärme wird im Verdampfer auf das Arbeitsmedium (Kältemit-tel) übertragen. Mit Hilfe eines elektrisch angetriebenen Verdichters wird dieaufgenommene Wärme durch Druckerhöhung auf ein höheresTemperaturniveau „gepumpt“ und über den Verflüssiger (Wär-metauscher) an das Heizwasser abgegeben.
Dabei wird die elektrische Energie eingesetzt, um die Wärmeder Umwelt auf ein höheres Temperaturniveau anzuheben. Dadie der Luft entzogene Energie auf das Heizwasser übertragenwird, bezeichnet man dieses Gerät als Luft/Wasser-Wärme-pumpe. Die Luft/Wasser-Wärmepumpe besteht aus den Haupt-bauteilen Verdampfer, Ventilator und Expansionsventil, sowiedem geräuscharmen Verdichter, dem Verflüssiger und der elek-trischen Steuerung. Bei tiefen Umgebungstemperaturen lagert sich Luftfeuchtig-keit als Reif auf dem Verdampfer an und verschlechtert dieWärmeübertragung. Eine ungleichmäßige Anlagerung stelltdabei keinen Mangel dar. Der Verdampfer wird durch dieWärmepumpe nach Bedarf automatisch abgetaut. Je nach Wit-terung können dabei Dampfschwaden am Luftausblas entste-hen.
DE-4 452168. 66. 11 · FD 0010 www. glendimplex. deDeutsch HPL 9S-TUW23 Lieferumfang3. 1 Grundgerät mit SchaltkastenDie Wärmepumpe enthält unten aufgeführte Bauteile. Der Kältekreis ist „hermetisch geschlossen“ und enthält dasvom Kyoto-Protokoll erfasste fluorierte Kältemittel R410A. An-gaben zum GWP-Wert und CO2-Äquivalent des Kältemittelsfinden sich im Kapitel Geräteinformation. Es ist FCKW-frei, bautkein Ozon ab und ist nicht brennbar. 1) Ventilator2) Verflüssiger3) Verdichter4) Verdampfer5) Expansionsventil6) Filtertrockner7) Schaltkasten8) SchmutzfängerIm Schaltkasten befinden sich Leistungsschütze, Sanftanlauf-Einheit und die erweiterte Reglereinheit. Diese überwacht undsteuert alle Wärmepumpensignale und kommuniziert mit demWärmepumpenmanager. Kommunikations- und Steuer- bzw.
Lastleitung, die getrenntvoneinander verlegt werden sollten, werden durch den Lei-tungseinführungsbereich an der Grundplatte geführt. DurchAbnehmen der seitlichen Abdeckung sind die Anschluss-klemmmen direkt erreichbar. 3. 2 Hydrotower mit WärmepumpenmanagerFür den Betrieb Ihrer (reversiblen) Luft/Wasser-Wärmepumpeist der im Lieferumfang enthaltene Hydro-Tower mit Wärme-pumpenmanager zu verwenden. Der Hydro-Tower bildet die Schnittstelle zwischen Wärme-pumpe und Wärmeverteilung im Gebäude. Der Hydro-Towerbeinhaltet alle hydraulischen Komponenten die zwischen Wär-meerzeugung und Wärmeverteilung mit einem un-gemischtenHeizkreis benötigt werden. Ein doppelt differenzdruckloserVerteiler in Kombination mit einem Pufferspeicher er-gibt eineenergetisch optimale hydraulische Einbindung des Wärmeer-zeugers und der Wärmeverteilung.
Der integrierte Wärmepumpenmanager ist ein komfortableselektronisches Regel- und Steuergerät. Er steuert und über-wacht die gesamte Heizungsanlage in Abhängigkeit von derAußen- bzw. Raumtemperatur, die Warmwasserbereitung unddie sicherheitstechnischen Einrichtungen. Der bauseits anzubringender Fühler für Außentemperatur incl.
Befestigungsmaterial liegt der Einheit Wärmepumpe und Hyd-rotower bei. Die Funktionsweise und Handhabung des Hydrotowers sind inder dazu beiliegenden Gebrauchsanweisung beschrieben. 4 Zubehör4. 1 FernbedienungAls Komforterweiterung ist im Sonderzubehör eine Fernbedien-station erhältlich. Bedienung und Menüführung sind identischmit denen des Wärmepumpenmanagers. Der Anschluss erfolgtüber eine Schnittstelle (Sonderzubehör) mit Westernstecker RJ12. HINWEISBei Heizungsreglern mit abnehmbarem Bedienteil kanndieses direkt als Fernbedienstation genutzt werden. 4. 2 GebäudeleittechnikDer Wärmepumpenmanager kann durch die Ergänzung der je-weiligen Schnittstellen-Steckkarte an ein Netzwerk eines Ge-bäudeleitsystems angeschlossen werden. Für den genauen An-schluss und die Parametrierung der Schnittstelle muss dieergänzende Montageanweisung der Schnittstellenkarte beach-tet werden.
www.glendimplex.de 452168.66.11 · FD 0010 DE-5HPL 9S-TUW2 Deutsch5 TransportACHTUNG!!!!!!Die Wärmepumpe darf beim Transport nur bis zu einerNeigung von 45° (in jeder Richtung) gekippt werden.Der Transport zum endgültigen Aufstellungsort sollte mit derPalette erfolgen. Das Grundgerät bietet einerseits die Trans-portmöglichkeit mit Hubwagen, Sackkarre o.Ä., oder mittels 3/4" Rohren, die durch Bohrungen in der Grundplatte bzw. imRahmen geführt werden.Wärmepumpe und Transportpalette sind durch 4 Kippsiche-rungen fest verbunden. Diese müssen entfernt werden.Zur Nutzung der Transportbohrungen im Rahmen ist es not-wendig die zwei seitlichen Fassadierungsteile abzunehmen.Jedes Verkleidungsblech ist mit zwei Schrauben gesichert.Nach dem Lösen der Schrauben müssen die Verkleidungsble-che gekippt und aus dem Sockelblech gezogen werden.
Das obere Ventilatorblech, das für den Transport nicht zwin-gend entfernt werden muss, kann aus dem Deckelblech ausge-hangen werden. Beim Wiedereinhängen sollte dieses mit leich-tem Druck nach oben geschoben werden.HINWEISBeim Durchstecken der Tragrohre durch den Rahmen istdarauf zu achten, dass keine Bauteile beschädigt werden.Am Aufstellungsort müssen alle schwarzen Schutzkappen wie-der in die Transportbohrungen eingeschnappt werden.Nach dem Transport ist die Transportsicherung im Gerät amBoden beidseitig zu entfernen.ACHTUNG!!!!!!Vor der Inbetriebnahme ist die Transportsicherung zuentfernen.1.1.2.3.2.1.3.3.Transportsicherungentfernen/einschrauben
DE-6 452168. 66. 11 · FD 0010 www. glendimplex. deDeutsch HPL 9S-TUW26 Aufstellung6. 1 AllgemeinDas Gerät ist grundsätzlich auf einer dauerhaft ebenen, glattenund waagerechten Fläche aufzustellen. Dabei sollte der Rah-men rundum dicht am Boden anliegen, um eine ausreichendeSchallabdichtung zu gewährleisten und ein Auskühlen wasser-führender Teile zu verhindern. Ist dies nicht der Fall, können zu-sätzliche dämmende Maßnahmen notwendig werden. Des Wei-teren sollte die Wärmepumpe so aufgestellt werden, dass dieLuftausblasrichtung des Ventilators quer zur Hauptwindrich-tung verläuft, um ein reibungsfreies Abtauen des Verdampferszu ermöglichen. Das Gerät ist grundsätzlich für eine ebenerdigeAufstellung konzipiert. Bei abweichenden Bedingungen (z. B. :Montage auf Podest, Flachdach,. ) oder erhöhter Kippgefahr(z. B. exponierte Lage, hohe Windlast,. ) ist eine zusätzlicheKippsicherung vorzusehen.
Die Verantwortung für die Aufstel-lung der Wärmepumpe liegt bei der anlageerrichtenden Fach-firma. Hierbei sind die örtlichen Gegebenheiten wie Bauvor-schriften, statische Belastung des Bauwerks, Windlasten etc. zuberücksichtigen. Wartungsarbeiten müssen problemlos durchgeführt werdenkönnen. Dies ist gewährleistet, wenn die im Bild dargestelltenAbstände zu festen Wänden eingehalten werden. Die angegebenen Maße gelten nur für Einzelaufstellung. ACHTUNG. Der Ansaug- und Ausblasbereich darf nicht eingeengt oderzugestellt werden. ACHTUNG. Länderspezifische Bauvorschriften sind zu beachten. ACHTUNG. Bei wandnaher Aufstellung sind bauphysikalischeBeeinflussungen zu beachten. Im Ausblasfeld des Ventilatorssollten keine Fenster bzw. Türen vorhanden sein. ACHTUNG. Bei wandnaher Aufstellung kann es durch die Luftströmungim Ansaug- und Ausblasbereich zu verstärkterSchmutzablagerung kommen.
Eine Aufstellung in Mulden oder Innenhöfen ist nicht zulässig,da sich die abgekühlte Luft am Boden sammelt und beilängerem Betrieb wieder von der Wärmepumpe angesaugtwird. 6. 2 KondensatleitungDas im Betrieb anfallende Kondenswasser muss frostfrei abge-leitet werden. Um einen einwandfreien Abfluss zu gewährleis-ten, muss die Wärmepumpe waagerecht stehen. Das Kondens-wasserrohr muss mindestens einen Durchmesser von 50 mmhaben und muss frostsicher in den Abwasserkanal geführt wer-den. Kondensat nicht direkt in Klärbecken und Gruben einlei-ten. Die aggressiven Dämpfe sowie eine nicht frostfrei verlegteKondensatleitung können die Zerstörung des Verdampfers zurFolge haben. ACHTUNG. Die Frostgrenze kann je nach Klimaregion variieren. Es sinddie Vorschriften der jeweiligen Länder zu berücksichtigen. 7 Montage7.
1 AllgemeinAn der Wärmepumpe sind folgende Anschlüsse herzustellen:Vor-/Rücklauf der Heizungsanlage KondensatablaufSteuerleitung zum WärmepumpenmanagerSpannungsversorgungUm an das Geräteinnere zu gelangen sind alle Fassadierungs-bleche wie in Kap. 5 auf S. 5 beschrieben abnehmbar. 2,0 m0,5 m≥ 0 m0,4 mFrostgrenzeKondensatablaufHeizungsvor- und rücklaufElektroleitungenWärmepumpe0,20 mSteuer u. Lastleitung.
www. glendimplex. de 452168. 66. 11 · FD 0010 DE-7HPL 9S-TUW2 Deutsch7. 2 Heizungsseitiger AnschlussDie heizungsseitigen Anschlüsse an der Wärmepumpe sind imGeräteinneren herzustellen. Die jeweiligen Anschlussgrößensind den Geräteinformationen zu entnehmen. Die anzuschlie-ßenden Schläuche werden nach unten aus dem Gerät geführt. Dazu ist ein Wellflex-Schlauchset als Zubehör erhältlich. Seitli-che Durchführungen im Rahmen ermöglichen ebenfalls eineLeitungsführung zur Seite. Beim Anschluss an die Wärme-pumpe muss an den Übergängen mit einem Schlüssel gegen-gehalten werden. Bevor die heizwasserseitigen Anschlüsse der Wärmepumpe er-folgen, muss die Heizungsanlage gespült werden, um eventuellvorhandene Verunreinigungen, Reste von Dichtmaterial oderÄhnliches zu entfernen. Ein Ansammeln von Rückständen imVerflüssiger kann zum Totalausfall der Wärmepumpe führen.
Nach erstellter heizungsseitiger Installation ist die Heizungsan-lage zu füllen, zu entlüften und abzudrücken. Beim Füllen der Anlage ist folgendes zu beachten:unbehandeltes Füll- und Ergänzungswasser muss Trink-wasserqualität haben(farblos, klar, ohne Ablagerungen)das Füll- und Ergänzungswasser muss vorfiltriert sein (Po-renweite max. 5 µm). Eine Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen kann nichtvermieden werden, ist aber in Anlagen mit Vorlauftemperaturenkleiner 60 °C vernachlässigbar gering. Bei Hochtemperatur-Wärmepumpen und vor allem bei bivalenten Anlagen im gro-ßen Leistungsbereich (Kombination Wärmepumpe + Kessel)können auch Vorlauftemperaturen von 60 °C und mehr erreichtwerden. Daher sollte das Füll- und Ergänzungswasser nach VDI2035 - Blatt 1 folgende Richtwerte erfüllen. Die Werte der Ge-samthärte können der Tabelle entnommen werden. Abb. 7.
1:Richtwerte für Füll- und Ergänzungswasser nach VDI 2035Bei Anlagen mit überdurchschnittlich großem spezifischem An-lagenvolumen von 50 l/kW empfiehlt die VDI 2035 den Einsatzvon vollentsalztem Wasser und einem pH-Stabilisator um dieKorrosionsgefahr in der Wärmepumpe und der Heizungsanlagezu minimieren. ACHTUNG. Bei vollentsalztem Wasser ist darauf zu achten, dass derminimal zulässige pH-Wert von 7,5 (minimal zulässiger Wertfür Kupfer) nicht unterschritten wird. Eine Unterschreitungkann zur Zerstörung der Wärmepumpe führen. HINWEISDie Hinweise/Einstellungen in der Anweisung desWärmepumpenmanagers sind unbedingt zu beachten unddementsprechend vorzunehmen; eineNichtberücksichtigung führt zu Funktionsstörungen. MindestheizwasserdurchsatzDer Mindestheizwasserdurchsatz der Wärmepumpe ist injedem Betriebszustand der Heizungsanlage sicherzustellen.
Beieiner Unterschreitung des Mindestheizwasserdurchsatzes wirddie Wärmepumpe gesperrt. Der Nenndurchfluss wird in Abhängigkeit der max. Vorlauftem-peratur in den Geräteinformationen angegeben und ist bei derProjektierung zu berücksichtigen. Bei Rücklauftemperaturenunter 30 °C ist der Durchfluss auf Nennbedingung auszulegen. Der angegebene Nenndurchfluss (Siehe "Geräteinformation"auf Seite 14) ist in jedem Betriebszustand zu gewährleisten. Eine sensorische Durchflussüberwachung dient ausschließlichzur Abschaltung der Wärmepumpe bei einem außergewöhnli-chem und abruptem Abfall unter den Mindestheizwasser-durchsatz und nicht zur Überwachung und Absicherung desNenndurchflusses. FrostschutzBei Wärmepumpenanlagen, an welchen Frostfreiheit nicht ge-währleistet werden kann, sollte eine Entleerungsmöglichkeit(siehe Bild) vorgesehen werden.
Bei Wärmepumpenanlagen, an denenein Stromausfall nicht erkannt werden kann (Ferienhaus), ist derHeizungskreis mit einem geeigneten Frostschutz zu betreiben. Gesamtheiz- leistung in kWSummeErdalkalien in mol/m³ bzw. mmolSpezifisches Anlagenvolumen(VDI 2035) in l/kW< 20 20 < 50 50Gesamthärte in °dH< 50 2,0 16,8 11,2< 0,11150 - 200 2,0 11,2 8,4200 - 600 1,5 8,4 < 0,111 > 600 < 0,02 < 0,1111. Dieser Wert liegt außerhalb des zulässigen Werts für Wärmetauscher inWärmepumpen.
DE-8 452168. 66. 11 · FD 0010 www. glendimplex. deDeutsch HPL 9S-TUW27. 3 Elektrischer AnschlussInsgesamt sind zur Wärmepumpe 3 Leitungen/Kabel zu legen:Der Leistungsanschluss der Wärmepumpe erfolgt über einhandelsübliches 5-adriges Kabel. Das Kabel ist bauseits beizustellen und der Leitungsquer-schnitt gemäß der Leistungsaufnahme der Wärmepumpe(siehe Anhang Geräteinformation) sowie der einschlägigenVDE- (EN-) und VNB-Vorschriften zu wählen. In der Leis-tungsversorgung für die Wärmepumpe ist eine allpoligeAbschaltung mit mindestens 3 mm Kontaktöffnungsab-stand (z. B. EVU-Sperrschütz, Leistungsschütz) vorzusehen. Ein 3-poliger Sicherungsautomat, mit gemeinsamer Aus-lösung aller Außenleiter, (Auslösestrom gemäß Gerätein-formation) sorgt unter Berücksichtigung der Auslegungder internen Verdrahtung für den Kurzschlussschutz.
Die relevanten Komponenten in der Wärmepumpe enthal-ten einen internen Überlastschutz. Beim Anschließen ist das Rechtsdrehfeld der Lasteinspei-sung sicherzustellen. Phasenfolge: L1, L2, L3. ACHTUNG. Rechtsdrehfeld beachten: Bei falscher Verdrahtung wird dasAnlaufen der Wärmepumpe verhindert. Ein entsprechenderWarnhinweis wird im Wärmepumpenmanager angezeigt(Verdrahtung anpassen). Die Steuerspannung wird über den Wärmepumpenmana-ger zugeführt. Hierzu ist eine 3-polige Leitung in Anlehnung zur Elektro-dokumentation zu verlegen. Weitere Informationen zurVerdrahtung des Wärmepumpenmanagers finden sie indessen Gebrauchsanweisung. Eine geschirmte Kommunikationsleitung (J-Y(ST)Y. LG)(nicht im Lieferumfang enthalten) verbindet den Wärme-pumpenmanager mit dem in der Wärmepumpe eingebau-ten µPC2.
Genauere Anweisungen sind der Gebrauchsan-weisung des Wärmepumpenmanagers und derElektrodokumentation zu entnehmen. HINWEISDas Kommunikationskabel ist funktionsnotwendig für außenaufgestellte Luft/Wasser-Wärmepumpen. Es muss geschirmtsein und getrennt zur Lastleitung verlegt werden 7. 3.
1 Anschluss AnforderungsfühlerDem Wärmepumpenmanager liegt der AnforderungsfühlerR2. 2 (NTC 10) bei. Er muss in Abhängigkeit der eingesetztenHydraulik eingebaut werden (siehe Anhang Kap. 3 auf S. V). Wird kein Anforderungsfühler angeschlossen, dann ist bei einerKommunikationsunterbrechung mit dem Wärmepumpenma-nager auch keine Regelung des 2. Wärmeerzeuger möglich. HINWEISDer in der Wärmepumpe eingebaute Rücklauffühler R2 ist beilaufendem Verdichter aktiv und darf nicht abgeklemmtwerden. 8 Inbetriebnahme8. 1 AllgemeinUm eine ordnungsgemäße Inbetriebnahme zu gewährleisten,sollte diese von einem vom Werk autorisierten Kundendienstdurchgeführt werden. Unter bestimmten Bedingungen istdamit eine zusätzliche Garantieleistung verbunden (vgl. Garan-tieleistung). 8.
2 VorbereitungVor der Inbetriebnahme müssen folgende Punkte geprüft wer-den:Alle Anschlüsse der Wärmepumpe müssen, wie in Kapitel 7beschrieben, montiert sein. Im Heizkreislauf müssen alle Schieber, die den korrektenFluss des Heizwassers behindern könnten, geöffnet sein. Der Luftansaug-/-ausblasweg muss frei sein. Die Drehrichtung des Ventilators muss der Pfeilrichtungentsprechen. Die Einstellungen des Wärmepumpenmanagers müssengemäß seiner Gebrauchsanweisung an die Heizungsan-lage angepasst sein. Der Kondensatablauf muss sichergestellt sein. 8. 3 VorgehensweiseDie Inbetriebnahme der Wärmepumpe erfolgt über denWärmepumpenmanager. Die Einstellungen müssen gemäßdessen Anweisung vollzogen werden. Bei Heizwassertemperaturen kleiner 7 °C ist eine Inbetrieb-nahme nicht möglich. Das Wasser im Pufferspeicher muss mitdem 2. Wärmeerzeuger auf mindestens 18 °C aufgeheizt wer-den.
4) Im Menü Sonderfunktionen muss das Programm "Inbe-triebnahme" gestartet werden. 5) Warten, bis eine Rücklauftemperatur von mindestens25 °C erreicht wird. 6) Anschließend werden die Schieber der Heizkreise nachein-ander wieder langsam geöffnet, und zwar so, dass derHeizwasserdurchsatz durch leichtes Öffnen des betreffen-den Heizungskreises stetig erhöht wird. Die Heizwas-sertemperatur im Pufferspeicher darf dabei nicht unter20 °C absinken, um jederzeit eine Abtauung der Wärme-pumpe zu ermöglichen. 7) Wenn alle Heizkreise voll geöffnet sind und eine Rück-lauftemperatur von mindestens 18 °C gehalten wird, ist dieInbetriebnahme abgeschlossen. ACHTUNG. Ein Betrieb der Wärmepumpe mit niedrigerenSystemtemperaturen kann zum Totalausfall derWärmepumpe führen.
www. glendimplex. de 452168. 66. 11 · FD 0010 DE-9HPL 9S-TUW2 Deutsch9 Reinigung / Pflege9. 1 PflegeVermeiden Sie zum Schutz des Lackes das Anlehnen und Able-gen von Gegenständen am und auf dem Gerät. Die Außenteileder Wärmepumpe können mit einem feuchten Tuch und mithandelsüblichen Reinigern abgewischt werden. HINWEISVerwenden Sie nie sand-, soda-, säure- oder chloridhaltigePutzmittel, da diese die Oberfläche angreifen. Um Störungen durch Schmutzablagerungen im Wärme-tauscher der Wärmepumpe zu vermeiden, ist dafür zu sorgen,dass der Wärmetauscher in der Heizungsanlage nicht ver-schmutzen kann. Sollte es dennoch zu Betriebsstörungenwegen Verschmutzungen kommen, ist die Anlage wie untenangegeben zu reinigen. 9. 2 Reinigung HeizungsseiteSauerstoff kann im Heizwasserkreis, insbesondere bei Verwen-dung von Stahlkomponenten, Oxidationsprodukte (Rost) bil-den.
Diese gelangen über Ventile, Umwälzpumpen oder Kunst-stoffrohre in das Heizsystem. Deshalb sollte besonders bei derkompletten Verrohrung auf eine diffusionsdichte Installationgeachtet werden. HINWEISZur Vermeidung von Ablagerungen (z. B. Rost) im Kondensatorder Wärmepumpe wird empfohlen, ein geeignetesKorrosionsschutzsystem einzusetzen. Wir empfehlendiffusionsoffene Heizungsanlagen mit einerelektrophysikalischen Korrosionsschutzanlage auszurüsten(z. B. ELYSATOR-Anlage). Auch Reste von Schmier- und Dichtmitteln können dasHeizwasser verschmutzen. Sind die Verschmutzungen so stark, dass sich die Leistungsfä-higkeit des Verflüssigers in der Wärmepumpe verringert, mussein Installateur die Anlage reinigen. Nach heutigem Kenntnisstand empfehlen wir, die Reinigungmit einer 5%-igen Phosphorsäure oder, falls häufiger gereinigtwerden muss, mit einer 5%-igen Ameisensäure durchzuführen.
Um zu verhindern, dass säurehaltiges Reinigungsmittel in denHeizungsanlagenkreislauf gelangt, empfehlen wir, das Spülge-rät direkt an den Vor- und Rücklauf des Verflüssigers derWärmepumpe anzuschließen. Danach muss mit geeigneten neutralisierenden Mitteln gründ-lich nachgespült werden, um Beschädigungen durch eventuellim System verbliebene Reinigungsmittelreste zu verhindern. Die Säuren sind mit Vorsicht anzuwenden und es sind die Vor-schriften der Berufsgenossenschaften einzuhalten. Die Herstellerangaben des Reinigungsmittels sind in jedem Fallzu beachten. 9. 3 Reinigung LuftseiteVerdampfer, Lüfter und Kondensatablauf sind vor der Heizperi-ode von Verunreinigungen (Blätter, Zweige usw. ) zu reinigen. Dazu ist die Wärmepumpe, wie im Kapitel 7. 1 beschrieben, zuöffnen. ACHTUNG. Vor Öffnen des Gerätes ist sicherzustellen, dass alleStromkreise spannungsfrei geschaltet sind.
Die Verwendung von scharfen und harten Gegenständen ist beider Reinigung zu vermeiden, um eine Beschädigung am Ver-dampfer und der Kondensatwanne zu verhindern. Bei extremen Witterungsbedingungen (z. B. Schneeverwehun-gen) kann es vereinzelt zu Eisbildung an den Ansaug- und Aus-blasgittern kommen. Um den Mindestluftdurchsatz sicherzu-stellen, ist in diesem Fall der Ansaug- und Ausblasbereich vonEis und Schnee zu befreien. Um einen einwandfreien Abfluss aus der Kondensatwanne zugewährleisten, ist diese regelmäßig zu prüfen und gegebenen-falls zu reinigen. 10 Störungen / FehlersucheDiese Wärmepumpe ist ein Qualitätsprodukt und sollte stö-rungsfrei arbeiten. Tritt dennoch einmal eine Störung auf, wirddiese im Display des Wärmepumpenmanagers angezeigt. Schlagen Sie dazu auf der Seite „Störungen und Fehlersuche“in der Gebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanagersnach.
Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisiertenund sachkundigen Kundendienst durchgeführt werden. 11 Außerbetriebnahme / EntsorgungBevor die Wärmepumpe ausgebaut wird, ist die Maschinespannungsfrei zu schalten und abzuschiebern. Der Ausbau derWärmepumpe muss durch Fachpersonal erfolgen. Umweltrele-vante Anforderungen, in Bezug auf Rückgewinnung, Wieder-verwendung und Entsorgung von Betriebsstoffen und Bautei-len gemäß den gängigen Normen, sind einzuhalten. Dabei istbesonders Wert auf eine fachgerechte Entsorgung des Kälte-mittels und Kälteöles zu legen.
Diese Angaben charakterisieren die Größe und die Leistungsfähigkeit der Anlage nach EN 14511. Für wirtschaftliche und energetische Betrachtungen sind weitere Einfluss-größen, insbesondere Abtauverhalten und Regelung zu berücksichtigen.
Diese Angaben werden ausschließlich mit sauberen Wärmeübertragern erreicht. Hinweise zur Pflege,Inbetriebnahme und Betrieb sind den entsprechenden Abschnitten der Montage- und Gebrauchsanweisung zu entnehmen. Dabei bedeuten z. B. A7/W35: Außenlufttempera-tur 7 °C und Heizwasser-Vorlauftemperatur 35 °C. 3. Norm-Nenndurchfluss, nur mit elektronisch geregelter Umwälzpumpe mit Ansteuerung über WPM möglich. 4. Im Absenkbetrieb reduziert sich die Heizleistung und COP um ca. 5 %5. Der maximale Schallleistungspegel unter Volllast kann sich um bis zu 5 dB(A) erhöhen. 6. Der angegebene Schalldruckpegel stellt den Freifeldpegel dar. Je nach Aufstellungsort kann der Messwert um bis zu 16 dB(A) abweichen. 7. Beachten Sie, dass der Platzbedarf für Rohranschluss, Bedienung und Wartung größer ist. 8. siehe CE-Konformitätserklärung9.
www. glendimplex. de 452168. 66. 11 · FD 0010 DE-13HPL 9S-TUW2 Deutsch14 GarantieurkundeGlen Dimplex DeutschlandGarantieurkunde GDTS(Heizungs-Wärmepumpen, Zentrale Wohnungslüftungsgeräte)gültig für Deutschland und Österreich(Ausgabestand 02/2020)Die nachstehenden Bedingungen, die die Voraussetzungen undden Umfang unserer Garantieleistung umschreiben, lassen die Ge-währleistungsverpflichtungen des Verkäufers aus dem Kaufvertragmit dem Endabnehmer unberührt. Für die Geräte leisten wir Garan-tie gemäß nachstehenden Bedingungen:Wir beheben unentgeltlich nach Maßgabe der folgenden Bedin-gungen Mängel am Gerät, die auf einem Material und/oder Herstel-lungsfehler beruhen, wenn sie uns unverzüglich nach Feststellungund innerhalb von 24 Monaten nach Lieferung an den Ers-tendabnehmer gemeldet werden. Bei Ersatzteilen und bei gewerb-lichem Gebrauch innerhalb von 12 Monaten.
Dieses Gerät fällt nur dann unter diese Garantie, wenn es von einemKunden in einem der Mitgliedstaaten der Europäischen Union ge-kauft wurde, es bei Auftreten des Mangels in Deutschland oder Ös-terreich betrieben wird und Garantieleistungen auch in Deutsch-land oder Österreich erbracht werden können. Die Behebung der von uns als garantiepflichtig anerkannten Män-gel geschieht dadurch, dass die mangelhaften Teile unentgeltlichnach unserer Wahl instandgesetzt oder durch einwandfreie Teileersetzt werden. Durch Art oder Ort des Einsatzes des Gerätes oderschlechte Zugänglichkeit des Gerätes bedingte außergewöhnlicheKosten der Nachbesserung werden nicht übernommen. Der freieGerätezugang muss durch den Kunden gestellt werden. Ausge-baute Teile, die wir zurücknehmen, gehen in unser Eigentum über.
Die Garantiezeit für Nachbesserungen und Ersatzteile endet mitdem Ablauf der ursprünglichen Garantiezeit für das Gerät. Die Ga-rantie erstreckt sich nicht auf leicht zerbrechliche Teile, die denWert oder die Gebrauchstauglichkeit des Gerätes nur unwesentlichbeeinträchtigen.
Es ist jeweils der Original-Kaufbeleg mit Kauf-und/oder Lieferdatum vorzulegen. Eine Garantieleistung entfällt, wenn vom Kunden oder einem Drit-ten die entsprechenden VDE-Vorschriften, die Bestimmungen derörtlichen Versorgungsunternehmen oder unsere Montage- und Ge-brauchsanweisung sowie die in den Projektierungsunterlagen ent-haltenen Hinweise zu Wartungsarbeiten oder Einbindungsschemennicht beachtet worden sind oder wenn unser funktionsnotwendi-ges Zubehör nicht eingesetzt wurde. Durch etwa seitens des Kun-den oder Dritter unsachgemäß vorgenommenen Änderungen undArbeiten, wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgen auf-gehoben. Die Garantie erstreckt sich auf das Gerät und vom Liefererbezogene Teile. Nicht vom Lieferer bezogene Teile und Geräte-/An-lagenmängel, die auf nicht vom Lieferer bezogene Teile zurückzu-führen sind, fallen nicht unter den Garantieanspruch.
Bei endgültig fehlgeschlagener Nachbesserung wird der Herstellerentweder kostenfreien Ersatz liefern oder den Minderwert vergü-ten. Im Falle einer Ersatzlieferung behalten wir uns die Geltendma-chung einer angemessenen Nutzungsanrechnung für die bisherigeNutzungszeit vor. Weitergehende oder andere Ansprüche, insbe-sondere solche auf Ersatz außerhalb des Gerätes entstandenenSchäden, sind ausgeschlossen.
Eine Verlängerung der Garantie auf 60 Monate oder mehr für Hei-zungs-Wärmepumpen und zentrale Wohnungslüftungsgeräte abdem Datum der Inbetriebnahme wird gemäß den nachfolgendenBedingungen gewährtVoraussetzung für die Übernahme der verlängerten Garantie isteine kostenpflichtige Feststellung der Betriebstauglichkeit (siehePauschalen in der Servicepreisliste) durch den autorisierten Sys-temtechnik-Kundendienst mit Protokoll zur Betriebstauglichkeits-feststellung innerhalb einer Betriebszeit (Verdichterlaufzeit) vonweniger als 150 Stunden.
Die Beauftragung der kostenpflichtigenFeststellung der Betriebstauglichkeit durch den Systemtechnik-Kundendienst erfolgt schriftlich mit dem entsprechenden Auf-tragsformular oder mittels der Online-Beauftragung im Internet(www. dimplex. de/garantieverlaengerung). Voraussetzung zur Be-stätigung der Garantiezeitverlängerung ist die vollständige Bezah-lung der Pauschale. Falls im Protokoll der Betriebstauglichkeitsfest-stellung Mängel vermerkt sind, müssen diese beseitigt werden. DieBestätigung der Garantiezeitverlängerung erfolgt von unten ange-gebener Adresse nach erfolgreicher Feststellung der Betriebstaug-lichkeit und der Einreichung des Protokolls durch den Systemtech-nik-Kundendienst an GDTS. Voraussetzung ist die Prüfung derDaten im Protokoll der Betriebstauglichkeitsfeststellung und dieZustimmung durch GDTS. Die Garantie endet spätestens 72 Mo-nate ab Auslieferung Werk bzw.
78 Monate ab Fertigungsdatum. Die Pauschale beinhaltet den Arbeitsaufwand für die Feststellungder Betriebstauglichkeit sowie die Fahrtkosten. Es wird keine Haf-tung für die ordnungsgemäße Planung, Dimensionierung und Aus-führung der Gesamtanlage übernommen. Die Behebung von Anla-genmängeln und Wartezeiten sind Sonderleistungen. Die aktuellen Pauschalen und die damit verbundenen Leistungs-umfänge sind im Internet unter: http://www. dimplex. de/garantie-verlaengerung hinterlegt. Hier ist ebenfalls eine Online-Beauftra-gung integriert. Glen Dimplex DeutschlandGlen Dimplex Deutschland GmbHAbteilung: ServiceAm Goldenen Feld 1895326 KulmbachFür die Auftragsbearbeitung werden der Typ, die Seriennummer S/N, das Fertigungsdatum FD und falls angegeben der Kundendiens-tindex KI des Gerätes benötigt. Diese Angaben befinden sich auf dem Typschild des Gerätes. Kundendienstadresse:Tel. -Nr. :Fax. -Nr.
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