Dimplex SIW 6TES Bedienungsanleitung
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Produktspezifikationen
| Marke: | Dimplex |
| Kategorie: | Wärmepumpe |
| Modell: | SIW 6TES |
Bedienungsanleitung Dimplex SIW 6TES – Volltext
DE-2 452236. 66. 09 · FD 9912 www. gdts. oneDeutsch SIW 6TES - SIW 11TES1 Bitte sofort lesen1. 1 Wichtige HinweiseACHTUNG. Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmepumpe sind dierechtlichen Anforderungen des Landes einzuhalten, in demdie Wärmepumpe betrieben wird. Je nachKältemittelfüllmenge ist die Dichtheit der Wärmepumpe inregelmäßigen Abständen durch entsprechend geschultesPersonal zu überprüfen und zu protokollieren. ACHTUNG. Bei einer externen Ansteuerung der Wärmepumpe bzw. derUmwälzpumpen ist ein Durchflussschalter vorzusehen, derdas Einschalten des Verdichters bei fehlendemVolumenstrom verhindert. ACHTUNG. Das Wärmepumpenmodul darf im eingebauten bzw. ausgebautem Zustand nur bis zu einer Neigung von maximal45° (in jeder Richtung) gekippt werden (siehe Kap. 5. 3 auf S. 7). ACHTUNG. Vor der Inbetriebnahme ist die Transportsicherung zuentfernen. ACHTUNG.
Vor Anschluss der Wärmepumpe Heizungsanlage spülen. ACHTUNG. Der maximale Prüfdruck beträgt heiz- und soleseitig 4,0 bar. Dieser Wert darf nicht überschritten werden. ACHTUNG. Bei vollentsalztem Wasser ist darauf zu achten, dass derminimal zulässige pH-Wert von 7,5 (minimal zulässiger Wertfür Kupfer) nicht unterschritten wird. Eine Unterschreitungkann zur Zerstörung der Wärmepumpe führen. ACHTUNG. Die Sole muss mindestens zu 25 % aus einem Frost- undKorrosionsschutz auf Monoethylenglykol- oderPropylenglykolbasis bestehen und ist vor dem Befüllen zumischen (wir empfehlen Weishaupt Sole-WärmeträgerFertiggemisch). ACHTUNG. Im Wärmequellenkreis ist ein geeigneter Luftabscheider(Mikroluftblasenabscheider) bauseits vorzusehenACHTUNG. Die Inbetriebnahme der Wärmepumpe muss gemäß derMontage- und Gebrauchsanweisung desWärmepumpenmanagers erfolgen. ACHTUNG.
Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisiertenund sachkundigen Kundendienst durchgeführt werden. ACHTUNG. Vor Öffnen des Gerätes sind alle Stromkreise spannungsfreizu schalten. 1. 2 Bestimmungsgemäßer GebrauchDieses Gerät ist nur für den vom Hersteller vorgesehenen Ver-wendungszweck freigegeben. Ein anderer oder darüber hinausgehender Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Dazuzählt auch die Beachtung der zugehörigen Projektierungsun-terlagen. Änderungen oder Umbauten am Gerät sind zu unter-lassen. 1. 3 Gesetzliche Vorschriften und RichtlinienDiese Wärmepumpe ist gemäß Artikel 1, Abschnitt 2 k) der EU-Richtlinie 2006/42/EC (Maschinenrichtlinie) für den Gebrauchim häuslichen Umfeld bestimmt und unterliegt damit den An-forderungen der EU-Richtlinie 2014/35/EU (Niederspannungs-richtlinie).
Sie ist damit ebenfalls für die Benutzung durch Laienzur Beheizung von Läden, Büros und anderen ähnlichen Ar-beitsumgebungen, von landwirtschaftlichen Betrieben und vonHotels, Pensionen und ähnlichen oder anderen Wohneinrich-tungen vorgesehen. Die Wärmepumpe entspricht allen relevanten DIN-/VDE-Vor-schriften und EU-Richtlinien. Diese können der CE-Erklärungim Anhang entnommen werden. Der elektrische Anschluss der Wärmepumpe muss nach dengültigen VDE-, EN- und IEC-Normen ausgeführt werden. Zu-sätzlich sind die Anschlussbedingungen der Versorgungsunter-nehmen zu beachten. Die Wärmepumpe ist entsprechend den einschlägigen Vor-schriften in die Wärmequellen- und Heizungsanlage einzubin-den.
Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowievon Personen mit verringerten physischen, sensorischen odermentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissenbenutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des si-cheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und diedaraus resultierenden Gefahren verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen.
Reinigung und Be-nutzer- Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichti-gung durchgeführt werden. ACHTUNG. Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmepumpe sind dierechtlichen Anforderungen des Landes einzuhalten, in demdie Wärmepumpe betrieben wird. Je nachKältemittelfüllmenge ist die Dichtheit der Wärmepumpe inregelmäßigen Abständen durch entsprechend geschultesPersonal zu überprüfen und zu protokollieren. Nähere Angaben dazu befinden sich im beiliegenden Logbuch.
www. gdts. one 452236. 66. 09 · FD 9912 DE-3SIW 6TES - SIW 11TES Deutsch1. 4 Energiesparende Handhabung der WärmepumpeDurch das Betreiben dieser Wärmepumpe tragen Sie zur Scho-nung unserer Umwelt bei. Für den effizienten Betrieb ist einesorgfältige Bemessung der Heizungsanlage und der Wärme-quelle sehr wichtig. Dabei ist besonderes Augenmerk auf mög-lichst niedrige Wasservorlauftemperaturen zu richten. Darumsollten alle angeschlossenen Energieverbraucher für niedrigeVorlauftemperaturen geeignet sein. Eine um 1 K höhereHeizwassertemperatur steigert den Energieverbrauch um ca. 2,5 %. Eine Niedertemperaturheizung mit Vorlauftemperaturenzwischen 30 °C und 50 °C ist für einen energiesparenden Be-trieb gut geeignet. Im Wärmepumpenbetrieb sollte die Warmwassertemperaturnicht über 45 °C liegen. Dadurch können Sie erheblich Energieeinsparen. 2 Verwendungszweck der Wärmepumpe2.
1 AnwendungsbereichDie Hocheffizienz Sole/Kompakt-Wärmepumpe mit integrier-tem Trinkwassererwärmer ist ausschließlich für die Erwärmungvon Heizungs- und Brauchwasser vorgesehen. Sie kann in vor-handenen oder neu zu errichtenden Heizungsanlagen einge-setzt werden. Als Wärmeträger in der Wärmequellenanlagedient ein Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel (Sole). AlsWärmequellenanlage können Erdsonden, Erdkollektoren oderähnliche Anlagen genutzt werden. 2. 2 ArbeitsweiseDas Erdreich speichert Wärme die von Sonne, Wind und Regeneingebracht wird. Diese Erdwärme wird im Erdkollektor, derErdsonde oder ähnlichem von der Sole bei niedriger Tempera-tur aufgenommen. Eine Umwälzpumpe fördert dann die "er-wärmte" Sole in den Verdampfer der Wärmepumpe. Dort wirddiese Wärme an das Kältemittel im Kältekreislauf abgegeben.
Dabei kühlt sich die Sole wieder ab, so dass sie im Solekreis wie-der Wärmeenergie aufnehmen kann. Das Kältemittel wird vom elektrisch angetriebenen Verdichterangesaugt, verdichtet und auf ein höheres Temperaturniveau"gepumpt".
Die bei diesem Vorgang zugeführte elektrische An-triebsleistung geht nicht verloren, sondern wird größtenteilsdem Kältemittel zugeführt. Daraufhin gelangt das Kältemittel in den Verflüssiger und über-trägt hier wiederum seine Wärmeenergie an das Heizwasser. Abhängig vom Betriebspunkt erwärmt sich so das Heizwasserauf bis zu 62 °C. 3 Grundgerät3. 1 AllgemeinDas Grundgerät besteht aus einer anschlussfertigen Wärme-pumpe für Innenaufstellung in Kompaktbauweise mit integrier-tem Trinkwassererwärmer. Am Schaltkasten mit Wärmepumpenmanager sind alle für denBetrieb der Wärmepumpe notwendigen Bauteile angebracht. Ein Fühler für die Außentemperatur mit Befestigungsmaterialsowie ein Schmutzfänger liegen der Wärmepumpe bei. Die Zu-leitung für Last- und Steuerspannung ist bauseits zu verlegen. Die Wärmequellenanlage mit Soleverteiler ist bauseits zu erstel-len.
DE-4 452236.66.09 · FD 9912 www.gdts.oneDeutsch SIW 6TES - SIW 11TES3.2 Sole/Wasser HydraulikmodulDas Sole/Wasser Hydraulikmodul enthält die zum Anschlussder Wärmepumpe erforderlichen Komponenten des Heiz- undSolekreises.1) Entlüftung2) Manometer Heizung3) Manometer Sole4) Trinkwassererwärmer5) Überströmventil6) Rohrheizung7) Heizungsumwälzpumpe8) Soleumwälzpumpe9) Warmwasserladepumpe3.3 WärmepumpenmodulDer Kältekreis ist „hermetisch geschlossen“ und enthält dasvom Kyoto-Protokoll erfasste fluorierte Kältemittel R410A. An-gaben zum GWP-Wert und CO2-Äquivalent des Kältemittelsfinden sich im Kapitel Geräteinformation. Es ist FCKW-frei, bautkein Ozon ab und ist nicht brennbar.Im Schaltkasten des Wärmepumpenmoduls sind alle für denBetrieb des Kältekreises notwendigen Bauteile untergebracht.10) Verdichter11) Verflüssiger12) Verdampfer13) Filtertrockner14) Expansionsventil1324569871011121314
www. gdts. one 452236. 66. 09 · FD 9912 DE-5SIW 6TES - SIW 11TES Deutsch4 Zubehör4. 1 SoleverteilerDer Soleverteiler vereinigt und verbindet die einzelnen Kollek-tor- oder Sondenschleifen zu einer Hauptleitung, die mit derWärmepumpe verbunden ist. Die integrierten Kugelhähne kön-nen zum Entlüften bzw. Entleeren der Solekreise einzeln abge-sperrt werden. Abb. 4. 1: Aufbau Soleverteiler bzw. -sammlerDie Kollektor- bzw. Sondenrohre müssen von unten in einemBogen spannungsfrei in die Verteiler eingeführt werden, umLängenausdehnungen während der Sommer- bzw. Winterzeitausgleichen zu können (Spannungsrisse). 4. 2 SolepressostatFalls dieses behördlich gefordert wird, ist das Solepressostatfolgendermaßen in die Wärmequellenhauptleitung (Solezube-hörpaket) einzubinden. 4. 3 FernbedienungAls Komforterweiterung ist im Sonderzubehör eine Fernbedien-station erhältlich.
Bedienung und Menüführung sind identischmit denen des Wärmepumpenmanagers. Der Anschluss erfolgtüber eine Schnittstelle (Sonderzubehör) mit WesternsteckerRJ12. HINWEISBei Heizungsreglern mit abnehmbarem Bedienteil kanndieses direkt als Fernbedienstation genutzt werden. 4. 4 GebäudeleittechnikDer Wärmepumpenmanager kann durch die Ergänzung einerjeweiligen Erweiterung an ein Netzwerk eines Gebäudeleitsys-tems angeschlossen werden. Für den genauen Anschluss unddie Parametrierung der Schnittstelle muss die ergänzendeMontageanweisung der Erweiterung beachtet werden. Für den Wärmepumpenmanager sind folgende Verbindungenmöglich:ModbusEIB, KNXEthernetACHTUNG. Bei einer externen Ansteuerung der Wärmepumpe bzw. derUmwälzpumpen ist ein Durchflussschalter vorzusehen, derdas Einschalten des Verdichters bei fehlendemVolumenstrom verhindert. 4.
5 Smart-RTCDer Smart-RTC ist ein Raumtemperaturregler mit Display unddient sowohl zur Anzeige der aktuellen Raumtemperatur alsauch zur Einstellung der gewünschten Raumtemperatur.
Er istals Aufputz-Variant (RT Econ A) oder als Unterputz-Variante (RTEcon U) erhältlich. In beiden Varianten sind bereits Tem-peraturfühler zur Erfassung der Raumtemperatur integriert. Für die Installation und die Bedienung muss die ergänzendeMontageanweisung des Smart-RTC beachtet werden. SWPR 200.
DE-8 452236. 66. 09 · FD 9912 www. gdts. oneDeutsch SIW 6TES - SIW 11TES6 Aufstellung6. 1 Allgemeine HinweiseDie Sole/Kompakt-Wärmepumpe muss in einem frostfreienund trockenen Raum auf einer ebenen, glatten und waagerech-ten Fläche aufgestellt werden. Dabei sollte der Rahmenrundum dicht am Boden anliegen, um eine ausreichende Schal-labdichtung zu gewährleisten. Der Untergrund muss eine fürdas Gewicht der Wärmepumpe sowie der Warmwassermengeausreichende Tragfähigkeit aufweisen. Werden Stellfüße ver-wendet, ist die Wärmepumpe waagrecht auszurichten. In die-sem Fall kann sich der angegebene Schallpegel um bis zu3 dB(A) erhöhen und zusätzliche schalldämmende Maßnahmennotwendig werden. Die Wärmepumpe muss so aufgestellt sein, dass ein Kunden-diensteinsatz problemlos durchgeführt werden kann. Dies istgewährleistet, wenn ein Abstand von ca.
1 m vor und eventuellan den Seiten der Wärmepumpe eingehalten wird. Ist die Zu-gänglichkeit der Wärmepumpe von vorn gegeben (z. B. Einbauin Nische, etc. ) kann im Kundendienstfall das Wärmepumpen-modul entnommen werden (siehe Kapitel 5). Im Aufstellraum dürfen zu keiner Jahreszeit Frost oder höhereTemperaturen als 35 °C auftreten. 6. 2 SchallemissionenAufgrund der wirkungsvollen Schallisolation arbeitet dieWärmepumpe sehr leise. Eine Schallübertragung auf das Fun-dament bzw. auf das Heizsystem wird durch interne Entkopp-lungsmaßnahmen weitgehend verhindert. 7 Montage7. 1 AllgemeinAn der Wärmepumpe sind folgende Anschlüsse herzustellen:Vor-/Rücklauf Sole (Wärmequellenanlage)Vor-/Rücklauf HeizungWarmwasserauslaufKaltwasserzulaufSpannungsversorgungTemperaturfühler7. 2 Heizungsseitiger AnschlussACHTUNG. Vor Anschluss der Wärmepumpe Heizungsanlage spülen.
Bevor die heizwasserseitigen Anschlüsse der Wärmepumpe er-folgen, muss die Heizungsanlage gespült werden, um eventuellvorhandene Verunreinigungen, Reste von Dichtmaterial oderähnliches zu entfernen.
Ein Ansammeln von Rückständen imVerflüssiger kann zum Totalausfall der Wärmepumpe führen. Nach erstellter heizungsseitiger Installation ist die Heizungsan-lage zu füllen, zu entlüften und abzudrücken. ACHTUNG. Der maximale Prüfdruck beträgt heiz- und soleseitig 4,0 bar. Dieser Wert darf nicht überschritten werden. Beim Füllen der Anlage ist folgendes zu beachten:unbehandeltes Füll- und Ergänzungswasser muss Trink-wasserqualität haben(farblos, klar, ohne Ablagerungen)das Füll- und Ergänzungswasser muss vorfiltriert sein (Po-renweite max. 5 µm). Eine Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen kann nichtvermieden werden, ist aber in Anlagen mit Vorlauftemperaturenkleiner 60 °C vernachlässigbar gering.
Bei Hochtemperatur-Wärmepumpen und vor allem bei bivalenten Anlagen im gro-ßen Leistungsbereich (Kombination Wärmepumpe + Kessel)können auch Vorlauftemperaturen von 60 °C und mehr erreichtwerden. Daher sollte das Füll- und Ergänzungswasser nach VDI2035 - Blatt 1 folgende Richtwerte erfüllen. Die Werte der Ge-samthärte können der Tabelle entnommen werden. Abb. 7. 1:Richtwerte für Füll- und Ergänzungswasser nach VDI 2035Bei Anlagen mit überdurchschnittlich großem spezifischem An-lagenvolumen von 50 l/kW empfiehlt die VDI 2035 den Einsatzvon vollentsalztem Wasser und einem pH-Stabilisator um dieKorrosionsgefahr in der Wärmepumpe und der Heizungsanlagezu minimieren. ACHTUNG. Bei vollentsalztem Wasser ist darauf zu achten, dass derminimal zulässige pH-Wert von 7,5 (minimal zulässiger Wertfür Kupfer) nicht unterschritten wird. Eine Unterschreitungkann zur Zerstörung der Wärmepumpe führen.
www. gdts. one 452236. 66. 09 · FD 9912 DE-9SIW 6TES - SIW 11TES DeutschMindestheizwasserdurchsatzDer Mindestheizwasserdurchsatz der Wärmepumpe ist injedem Betriebszustand der Heizungsanlage sicherzustellen. Dieses kann durch einen ständig geöffneten Heizkreis z. B. ineinem mittels Raumtemperaturregler (als Sonderzubehör er-hältlich) geführten Referenzraum erfolgen. (siehe Einbindungsschema Kap. 4. 1 auf S. XIV)HINWEISBei Nichtbeachten kann es zu Störungen der Anlage führen. Sofern Wärmepumpenmanager und Heizungsumwälzpumpenbetriebsbereit sind, arbeitet die Frostschutzfunktion desWärmepumpenmanagers. Bei Außerbetriebnahme der Wärme-pumpe oder Stromausfall ist die Anlage zu entleeren. BeiWärmepumpenanlagen, an denen ein Stromausfall nicht er-kannt werden kann (Ferienhaus), ist der Heizungskreis miteinem geeigneten Frostschutz zu betreiben.
Eine Überprüfung des Heizwasservolumens ist durch den Anla-generrichter durchzuführen. Ein Ausdehnungsgefäß und ein Si-cherheitsventil sind bauseits zu installieren (nach DIN 4751Teil 1). Tabellen in Herstellerkatalogen vereinfachen die Ausle-gung nach Wasserinhalt der Anlage. 7. 3 Wärmequellenseitiger AnschlussFolgende Vorgehensweise ist beim Anschluss einzuhalten:Die Soleleitung am Vor- und Rücklauf der Wärmepumpe an-schließen. Ein Ausdehnungsgefäß und ein Sicherheitsventil sind bauseitszu installieren (nach DIN 4751 Teil 1). Dabei ist das hydraulische Einbindungsschema zu beachten. Der im Lieferumfang enthaltene Schmutzfänger muss bauseitsin den Soleeintritt der Wärmepumpe montiert werden. Die Sole ist vor dem Befüllen der Anlage herzustellen. Die Sole-konzentration muss mindestens 25 % betragen. Das gewähr-leistet eine Frostsicherheit bis -14 °C.
Die Sole muss mindestens zu 25 % aus einem Frost- undKorrosionsschutz auf Monoethylenglykol- oderPropylenglykolbasis bestehen und ist vor dem Befüllen zumischen (wir empfehlen Weishaupt Sole-WärmeträgerFertiggemisch). ACHTUNG. Im Wärmequellenkreis ist ein geeigneter Luftabscheider(Mikroluftblasenabscheider) bauseits vorzusehen7. 4 Warmwasser Anschluss7. 4. 1 AllgemeinDie Installation und Inbetriebnahme muss von einer zugelasse-nen Fachfirma erfolgen. Hierbei sind Funktion und Dichtigkeitder gesamten Anlage einschließlich der im Herstellerwerk mon-tierten Teile zu prüfen. Der nach DIN 4753 emaillierte Speicherist für normales Trinkwasser geeignet.
Verbraucherseitig können folgende Materialien im Warmwas-serkreislauf eingebaut sein: Kupfer Edelstahl Messing KunststoffAbhängig von den eingesetzten Materialien des Warmwasser-kreislaufes (kundenseitige Installation), können Materialunver-träglichkeiten zu Korrosionsschäden führen. Dies ist besondersbei Verwendung von verzinkten und aluminiumhaltigen Werk-stoffen zu beachten. Besteht während des Betriebes die Ge-fahr, dass das Wasser Verschmutzungen beinhaltet, ist gegebe-nenfalls ein Filter vorzusehen. Die auf dem Typenschild angegebenen Betriebsüberdrückedürfen nicht überschritten werden. Gegebenenfalls ist die Mon-tage eines Druckminderers erforderlich. HINWEISUm Druckschwankungen bzw. Wasserschläge imKaltwassernetz auszugleichen und um unnötigenWasserverlust zu vermeiden, sollte ein geschlossenesAusdehnungsgefäß mit Durchströmungsarmatur montiertwerden. 7. 4.
2 InbetriebnahmeVor Inbetriebnahme ist zu prüfen, ob die Wasserzufuhr geöffnetund der Speicher gefüllt ist. Der Trinkwassererwärmer ist bauseits mit eimem bauteilge-prüften, federbelasteten Membransicherheitsventil auszustat-ten. Zwischen Speicher und Sicherheisventil darf keine Ab-sperrvorrichtung eingebaut werden. Die Funktionssicherheitdes Ventils ist in regelmäßigen Abständen zu prüfen.
2 Montage des AußentemperaturfühlersDer Temperaturfühler muss so angebracht werden, dass sämt-liche Witterungseinflüsse erfasst werden und der Messwertnicht verfälscht wird. an der Außenwand möglichst an der Nord- bzw. Nordwest-seite anbringennicht in „geschützter Lage“ (z. B. in einer Mauernische oderunter dem Balkon) montierennicht in der Nähe von Fenstern, Türen, Abluftöffnungen,Außenleuchten oder Wärmepumpen anbringenzu keiner Jahreszeit direkter Sonneneinstrahlung ausset-zen-7. 6 Elektrischer Anschluss 7. 6. 1 AllgemeinSämtliche elektrische Anschlussarbeiten dürfen nur von einerElektrofachkraft oder einer Fachkraft für festgelegte Tätigkei-ten unter Beachtung der Montage- und Gebrauchsanweisung, länderspezifischen Installationsvorschriften z. B. VDE 0100technischen Anschlussbedingungen der Energieversor-ger- und Versorgungsnetzbetreiber (z. B.
Zur Gewährleistung der Frostschutzfunktion darf der Wärme-pumpenmanager nicht spannungsfrei geschaltet und dieWärmepumpe muss durchströmt werden. Die Schaltkontakte der Ausgangsrelais sind entstört. Deshalbwird abhängig vom Innenwiderstand eines Messinstrumentsauch bei nicht geschlossenen Kontakten eine Spannung ge-messen, die aber weit unterhalb der Netzspannung liegt. An den Regler-Klemmen N1-J1 bis N1-J11; N1-J19; N1-J20;N1-J23 bis N1-J26 und der Klemmleiste X3 liegt Kleinspan-nung an. Wenn wegen eines Verdrahtungsfehlers an dieseKlemmen Netzspannung angelegt wird, wird der Wärmepum-penmanager zerstört.
www. gdts. one 452236. 66. 09 · FD 9912 DE-11SIW 6TES - SIW 11TES Deutsch7. 6. 2 Elektrische Anschlussarbeiten 1) Die 5-adrige elektrische Versorgungsleitung für den Leis-tungsteil der Wärmepumpe wird vom Stromzähler derWärmepumpe über das EVU-Sperrschütz (falls gefordert)in die Wärmepumpe geführt. Anschluss der Lastleitung am Schaltkasten der Wärme-pumpe über Klemmen X1: L1/L2/L3/N/PE. Im beigelegtenMinigrip-Beutel befinden sich vier Steckbrücken, diegemäß Schaltplan (siehe Anhang) in die Klemme X1 (L1-L10, L2-L20, L3-L30, N-N0) gesteckt werden müssen. DieSteckbrücken entfallen, wenn zwei getrennte 5-adrige Ver-sorgungsleitungen (siehe Anhang) verwendet werden. Inder Leistungsversorgung ist eine allpolige Abschaltung mitmindestens 3 mm Kontaktöffnungsabstand (z. B.
EVU-Sperrschütz, Leistungsschütz), sowie ein allpoliger Siche-rungsautomat, mit gemeinsamer Auslösung aller Außenlei-ter, vorzusehen (Auslösestrom und Charakteristik gemäßGeräteinformation). ACHTUNG. Gilt für SIW 6TES:Beim Anschluss der Lastleitungen auf Rechtsdrehfeld achten(bei falschem Drehfeld bringt die Wärmepumpe keineLeistung, ist sehr laut und es kann zu Verdichterschädenkommen). Gilt für SIW 8TES und SIW 11TES:Rechtsdrehfeld beachten: Bei falscher Verdrahtung wird dasAnlaufen der Wärmepumpe verhindert. Ein entsprechenderWarnhinweis wird im Wärmepumpenmanager angezeigt(Verdrahtung anpassen). 2) Die 3-adrige elektrische Versorgungsleitung für denWärmepumpenmanager (Heizungsregler N1) wird in dieWärmepumpe geführt. Anschluss der Steuerleitung am Schaltkasten der Wärme-pumpe über Klemmen X2: L/N/PE.
Die Leistungsaufnahme der Wärmepumpe entnehmen Sieder Produktinformation oder dem Typschild. Die Versorgungsleitung (L/N/PE ~230 V, 50 Hz) für denWPM muss an Dauerspannung liegen und ist aus diesemGrund vor dem EVU-Sperrschütz abzugreifen bzw. an denHaushaltsstrom anzuschließen, da sonst während der EVU-Sperre wichtige Schutzfunktionen außer Betrieb sind.
3) Das EVU-Sperrschütz (K22) mit 3 Hauptkontakten (1/3/5 // 2/4/6) und einem Hilfskontakt (Schließer 13/14) ist ent-sprechend der Wärmepumpenleistung auszulegen undbauseits beizustellen. Der Schließer-Kontakt des EVU-Sperrschütz (13/14) wirdvon Klemmleiste X3/G zur Klemme X3/A1 geschleift. VOR-SICHT. Kleinspannung. Der Schütz wird in die Elektrover-teilung eingebaut. Lastleitungen für eingebaute Heizungensind gemäß den gültigen Normen und Vorschriften auszu-legen und abzusichern. 4) Alle installierten elektrischen Leitungen müssen alsdauerhafte und feste Verdrahtung ausgeführt sein. 5) Der Außenfühler (R1) wird an den Klemmen X3/GND undX3/R1 angeklemmt. 7. 6. 3 Anschluss von elektronisch geregelten UmwälzpumpenElektronisch geregelte Umwälzpumpen weisen hohe Anlauf-ströme auf, die unter Umständen die Lebenszeit des Wärme-pumpenmanagers verkürzen können.
Aus diesem Grund, istzwischen dem Ausgang des Wärmepumpenmanagers und derelektronisch geregelten Umwälzpumpe ein Koppelrelais zu ins-tallieren bzw. installiert. Dies ist nicht erforderlich, wenn durchdie elektronisch geregelte Umwälzpumpe der maximal zuläs-sige Betriebsstrom des Wärmepumpenmanagers von 2 A undder maximal zulässige Anlaufstrom des Wärmepumpenmana-gers von 12 A nicht überschritten wird oder eine Freigabe desPumpenherstellers vorliegt. ACHTUNG. Es ist nicht zulässig über einen Relaisausgang mehr als eineelektronisch geregelte Umwälzpumpe zu schalten.
DE-12 452236. 66. 09 · FD 9912 www. gdts. oneDeutsch SIW 6TES - SIW 11TES8 Inbetriebnahme8. 1 AllgemeinUm eine ordnungsgemäße Inbetriebnahme zu gewährleisten,sollte diese von einem vom Werk autorisierten Kundendienst(Weishaupt-Techniker) durchgeführt werden. Unter bestimm-ten Bedingungen ist damit eine zusätzliche Garantieleistungverbunden (vgl. Garantieleistung). 8. 2 VorbereitungVor der Inbetriebnahme müssen folgende Punkte geprüft wer-den:Alle Anschlüsse der Wärmepumpe müssen, wie in Kapitel 7beschrieben, montiert sein. Die Wärmequellenanlage und der Heizkreis müssen gefülltund geprüft sein. Schmutzfänger und Entlüfter müssen im Soleeintritt derWärmepumpe eingebaut sein. Im Sole- und Heizkreislauf müssen alle Schieber, die denkorrekten Durchfluss behindern könnten, geöffnet sein.
Der Wärmepumpenmanager muss laut seiner Gebrauchs-anweisung für die vorhandene Hydraulik parametriert wor-den sein. 8. 3 Vorgehensweise bei InbetriebnahmeDie Inbetriebnahme der Wärmepumpe erfolgt über denWärmepumpenmanager. ACHTUNG. Die Inbetriebnahme der Wärmepumpe muss gemäß derMontage- und Gebrauchsanweisung desWärmepumpenmanagers erfolgen. Die Einstellung des Überströmventils ist auf die Heizungsan-lage abzustimmen. Eine falsche Einstellung kann zu verschie-denen Fehlerbildern und einem erhöhten elektrischen Energie-bedarf führen. Um das Überströmventil richtig einzustellen,empfehlen wir folgende Vorgehensweise:Schließen Sie alle Heizkreise, die auch im Betrieb je nach Nut-zung geschlossen sein können, so dass der vom Wasserdurch-satz ungünstigste Betriebszustand vorliegt. Dies sind in derRegel die Heizkreise der Räume auf der Süd- und Westseite.
Mindestens ein Heizkreis muss geöffnet bleiben (z. B. Bad). Das Überströmventil ist so weit zu öffnen, dass sich bei der ak-tuellen Wärmequellentemperatur die in der unten stehendenTabelle angegebene maximale Temperaturspreizung zwischenHeizungsvor- und Rücklauf ergibt.
Die Temperaturspreizung istmöglichst nahe an der Wärmepumpe zu messen. Bei monoe-nergetischen Anlagen ist der Heizstab während der Inbetrieb-nahme zu deaktivieren. Wärmequellen-temperatur max. Temperaturspreizung zwischen Heizungsvor- und Rück-laufvon bis-5 °C 0 °C 10 K1 °C 5 °C 11 K6 °C 9 °C 12 K10 °C 14 °C 13 K15 °C 20 °C 14 K21 °C 25 °C 15 K.
www. gdts. one 452236. 66. 09 · FD 9912 DE-13SIW 6TES - SIW 11TES Deutsch9 Pflege / Reinigung9. 1 PflegeUm Betriebsstörungen durch Schmutzablagerungen in denWärmetauschern zu vermeiden, ist dafür Sorge zu tragen, dasskeinerlei Verschmutzungen in die Wärmequellen- und Hei-zungsanlage gelangen können. Sollte es dennoch zu derartigenBetriebsstörungen kommen, ist die Anlage wie unten angege-ben zu reinigen. 9. 2 Reinigung HeizungsseiteSauerstoff kann im Heizwasserkreis, insbesondere bei Verwen-dung von Stahlkomponenten, Oxidationsprodukte (Rost) bil-den. Diese gelangen über Ventile, Umwälzpumpen oder Kunst-stoffrohre in das Heizsystem. Deshalb sollte - besonders beiden Rohren der Fußbodenheizung - auf eine diffusionsdichteInstallation geachtet werden. HINWEISZur Vermeidung von Ablagerungen (z. B.
Rost) im Kondensatorder Wärmepumpe wird empfohlen, ein geeignetesKorrosionsschutzsystem einzusetzen. Wir empfehlendiffusionsoffene Heizungsanlagen mit einerelektrophysikalischen Korrosionsschutzanlageauszurüsten (z. B. ELYSATOR-Anlage). Auch Reste von Schmier- und Dichtmitteln können dasHeizwasser verschmutzen. Sind die Verschmutzungen so stark, dass sich die Leistungsfä-higkeit des Verflüssigers in der Wärmepumpe verringert, mussein Installateur die Anlage reinigen. Nach heutigem Kenntnisstand empfehlen wir, die Reinigungmit einer 5%-igen Phosphorsäure oder, falls häufiger gereinigtwerden muss, mit einer 5%-igen Ameisensäure durchzuführen. In beiden Fällen sollte die Reinigungsflüssigkeit Raumtempera-tur haben. Es ist empfehlenswert, den Wärmetauscher entge-gen der normalen Durchflussrichtung zu spülen.
Danach muss mit geeigneten neutralisierenden Mit-teln gründlich nachgespült werden, um Beschädigungen durcheventuell im System verbliebene Reinigungsmittelreste zu ver-hindern. Die Säuren sind mit Vorsicht anzuwenden und es sind die Vor-schriften der Berufsgenossenschaften einzuhalten. Die Herstellerangaben des Reinigungsmittels sind in jedem Fallzu beachten. 9. 3 Reinigung WärmequellenseiteACHTUNG. Im Wärmequelleneintritt der Wärmepumpe ist derbeiliegende Schmutzfänger zu montieren, um denVerdampfer gegen Verunreinigungen zu schützen. Einen Tag nach der Inbetriebnahme sollte das Filtersieb desSchmutzfängers gereinigt werden. Weitere Kontrollen sind jenach Verschmutzung festzulegen. Sind keine Verunreinigun-gen mehr erkennbar, kann das Sieb des Schmutzfängers aus-gebaut werden, um die Druckverluste zu reduzieren.
10 Störungen / FehlersucheDiese Wärmepumpe ist ein Qualitätsprodukt und sollte stö-rungsfrei arbeiten. Tritt dennoch eine Störung auf, wird dies imDisplay des Wärmepumpenmanagers angezeigt. Schlagen Siedazu auf der Seite Störungen und Fehlersuche in der Ge-brauchsanweisung des Wärmepumpenmanagers nach. Wenn die Störung nicht selbst behoben werden kann, verstän-digen Sie bitte den zuständigen Kundendienst. ACHTUNG. Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisiertenund sachkundigen Kundendienst durchgeführt werden. ACHTUNG. Vor Öffnen des Gerätes sind alle Stromkreise spannungsfreizu schalten. 11 Außerbetriebnahme / EntsorgungBevor die Wärmepumpe ausgebaut wird, ist die Maschinespannungsfrei zu schalten und abzuschiebern. Der Ausbau derWärmepumpe muss durch Fachpersonal erfolgen.
Umweltrele-vante Anforderungen, in Bezug auf Rückgewinnung, Wieder-verwendung und Entsorgung von Betriebsstoffen und Bautei-len gemäß den gängigen Normen, sind einzuhalten. Dabei istbesonders Wert auf eine fachgerechte Entsorgung des Kälte-mittels und Kälteöles zu legen.
Diese Angaben charakterisieren die Größe und die Leistungsfähigkeit der Anlage nach EN 14511. Für wirtschaftliche und energetische Betrachtungen sind Bivalenzpunkt undRegelung zu berücksichtigen.
Diese Angabe ren Wärmeübertragernn werden ausschließlich mit saube erreicht. Hinweise zur Pflege, Inbetriebnahme und Betrieb sind den ent-sprechenden Abschnitten der Montage- und Gebrauchsanweisung zu entnehmen. Dabei bedeuten z. B. B0 / W35: Wärmequellentemperatur 0 °C und Heizwasser-Vorlauftem-peratur 35 °C. 4. Auslieferungszustand 6kW. 5. siehe CE-Konformitätserklärung6. Die Heizungsumwälzpumpe und der Wärmepumpenmanager müssen immer betriebsbereit sein. 7. Mischwasserentnahmetemperatur 38°C und Speichertemperatur 45 °C.
www. gdts. one 452236. 66. 09 · FD 9912 DE-19SIW 6TES - SIW 11TES Deutsch14 GarantieurkundeGlen Dimplex Thermal SolutionsGarantieurkunde GDTS(Heizungs-Wärmepumpen, Zentrale Wohnungslüftungsgeräte)gültig für Deutschland und Österreich(Ausgabestand 11/2019)Die nachstehenden Bedingungen, die die Voraussetzungen undden Umfang unserer Garantieleistung umschreiben, lassen die Ge-währleistungsverpflichtungen des Verkäufers aus dem Kaufvertragmit dem Endabnehmer unberührt. Für die Geräte leisten wir Garan-tie gemäß nachstehenden Bedingungen:Wir beheben unentgeltlich nach Maßgabe der folgenden Bedin-gungen Mängel am Gerät, die auf einem Material und/oder Herstel-lungsfehler beruhen, wenn sie uns unverzüglich nach Feststellungund innerhalb von 24 Monaten nach Lieferung an den Ers-tendabnehmer gemeldet werden. Bei Ersatzteilen und bei gewerb-lichem Gebrauch innerhalb von 12 Monaten.
Dieses Gerät fällt nur dann unter diese Garantie, wenn es von einemKunden in einem der Mitgliedstaaten der Europäischen Union ge-kauft wurde, es bei Auftreten des Mangels in Deutschland oder Ös-terreich betrieben wird und Garantieleistungen auch in Deutsch-land oder Österreich erbracht werden können. Die Behebung der von uns als garantiepflichtig anerkannten Män-gel geschieht dadurch, dass die mangelhaften Teile unentgeltlichnach unserer Wahl instandgesetzt oder durch einwandfreie Teileersetzt werden. Durch Art oder Ort des Einsatzes des Gerätes oderschlechte Zugänglichkeit des Gerätes bedingte außergewöhnlicheKosten der Nachbesserung werden nicht übernommen. Der freieGerätezugang muss durch den Kunden gestellt werden. Ausge-baute Teile, die wir zurücknehmen, gehen in unser Eigentum über.
Die Garantiezeit für Nachbesserungen und Ersatzteile endet mitdem Ablauf der ursprünglichen Garantiezeit für das Gerät. Die Ga-rantie erstreckt sich nicht auf leicht zerbrechliche Teile, die denWert oder die Gebrauchstauglichkeit des Gerätes nur unwesentlichbeeinträchtigen.
Es ist jeweils der Original-Kaufbeleg mit Kauf-und/oder Lieferdatum vorzulegen. Eine Garantieleistung entfällt, wenn vom Kunden oder einem Drit-ten die entsprechenden VDE-Vorschriften, die Bestimmungen derörtlichen Versorgungsunternehmen oder unsere Montage- und Ge-brauchsanweisung sowie die in den Projektierungsunterlagen ent-haltenen Hinweise zu Wartungsarbeiten oder Einbindungsschemennicht beachtet worden sind oder wenn unser funktionsnotwendi-ges Zubehör nicht eingesetzt wurde. Durch etwa seitens des Kun-den oder Dritter unsachgemäß vorgenommenen Änderungen undArbeiten, wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgen auf-gehoben. Die Garantie erstreckt sich auf das Gerät und vom Liefererbezogene Teile. Nicht vom Lieferer bezogene Teile und Geräte-/An-lagenmängel, die auf nicht vom Lieferer bezogene Teile zurückzu-führen sind, fallen nicht unter den Garantieanspruch.
Bei endgültig fehlgeschlagener Nachbesserung wird der Herstellerentweder kostenfreien Ersatz liefern oder den Minderwert vergü-ten. Im Falle einer Ersatzlieferung behalten wir uns die Geltendma-chung einer angemessenen Nutzungsanrechnung für die bisherigeNutzungszeit vor. Weitergehende oder andere Ansprüche, insbe-sondere solche auf Ersatz außerhalb des Gerätes entstandenenSchäden, sind ausgeschlossen.
Eine Verlängerung der Garantie auf 60 Monate oder mehr für Hei-zungs-Wärmepumpen und zentrale Wohnungslüftungsgeräte abdem Datum der Inbetriebnahme wird gemäß den nachfolgendenBedingungen gewährtVoraussetzung für die Übernahme der verlängerten Garantie isteine kostenpflichtige Feststellung der Betriebstauglichkeit (siehePauschalen in der Servicepreisliste) durch den autorisierten Sys-temtechnik-Kundendienst mit Protokoll zur Betriebstauglichkeits-feststellung innerhalb einer Betriebszeit (Verdichterlaufzeit) vonweniger als 150 Stunden.
Die Beauftragung der kostenpflichtigenFeststellung der Betriebstauglichkeit durch den Systemtechnik-Kundendienst erfolgt schriftlich mit dem entsprechenden Auf-tragsformular oder mittels der Online-Beauftragung im Internet(www. dimplex. de/garantieverlaengerung). Voraussetzung zur Be-stätigung der Garantiezeitverlängerung ist die vollständige Bezah-lung der Pauschale. Falls im Protokoll der Betriebstauglichkeitsfest-stellung Mängel vermerkt sind, müssen diese beseitigt werden. DieBestätigung der Garantiezeitverlängerung erfolgt von unten ange-gebener Adresse nach erfolgreicher Feststellung der Betriebstaug-lichkeit und der Einreichung des Protokolls durch den Systemtech-nik-Kundendienst an GDTS. Voraussetzung ist die Prüfung derDaten im Protokoll der Betriebstauglichkeitsfeststellung und dieZustimmung durch GDTS. Die Garantie endet spätestens 72 Mo-nate ab Auslieferung Werk bzw.
78 Monate ab Fertigungsdatum. Die Pauschale beinhaltet den Arbeitsaufwand für die Feststellungder Betriebstauglichkeit sowie die Fahrtkosten. Es wird keine Haf-tung für die ordnungsgemäße Planung, Dimensionierung und Aus-führung der Gesamtanlage übernommen. Die Behebung von Anla-genmängeln und Wartezeiten sind Sonderleistungen. Die aktuellen Pauschalen und die damit verbundenen Leistungs-umfänge sind im Internet unter: http://www. dimplex. de/garantie-verlaengerung hinterlegt. Hier ist ebenfalls eine Online-Beauftra-gung integriert. Glen Dimplex Thermal SolutionsGlen Dimplex Deutschland GmbHAbteilung: ServiceAm Goldenen Feld 1895326 KulmbachFür die Auftragsbearbeitung werden der Typ, die Seriennummer S/N, das Fertigungsdatum FD und falls angegeben der Kundendiens-tindex KI des Gerätes benötigt. Diese Angaben befinden sich auf dem Typschild des Gerätes. Kundendienstadresse:Tel. -Nr. :Fax.
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