Dimplex SI 50TUR Bedienungsanleitung
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Produktspezifikationen
| Marke: | Dimplex |
| Kategorie: | Wärmepumpe |
| Modell: | SI 50TUR |
Bedienungsanleitung Dimplex SI 50TUR – Volltext
www. glendimplex. de 452237. 66. 55 · FD 0007 DE-1SI 50 - 70 TUR DeutschInhaltsverzeichnis1 Bitte sofort lesen. DE-21. 1 Wichtige Hinweise. DE-21. 2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch. DE-21. 3 Gesetzliche Vorschriften und Richtlinien. DE-31. 4 Energiesparende Handhabung der Wärmepumpe. DE-32 Verwendungszweck der Wärmepumpe. DE-32. 1 Anwendungsbereich. DE-32. 2 Arbeitsweise. DE-32. 3 Funktionsbeschreibung integrierte Wärmemengenzählung. DE-33 Lieferumfang. DE-43. 1 Grundgerät. DE-43. 2 Beipack. DE-44 Zubehör. DE-54. 1 Anschlussflansch. DE-54. 2 Fernbedienung. DE-54. 3 Gebäudeleittechnik. DE-55 Transport. DE-56 Aufstellung. DE-66. 1 Allgemein. DE-66. 2 Schallemissionen. DE-67 Montage. DE-67. 1 Allgemein. DE-67. 2 Montage des hydraulischen 4-Wege-Umschaltventil. DE-67. 3 Heizungsseitiger Anschluss. DE-97. 4 Wärmequellenseitiger Anschluss. DE-97. 5 Temperaturfühler. DE-107.
DE-2 452237. 66. 55 · FD 0007 www. glendimplex. deDeutsch SI 50 - 70 TUR1 Bitte sofort lesen1. 1 Wichtige HinweiseACHTUNG. Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisiertenund sachkundigen Kundendienst durchgeführt werden. ACHTUNG. Für den Betrieb und die Wartung dieser Wärmepumpe sinddie rechtlichen Anforderungen des Landes einzuhalten, indem die Wärmepumpe betrieben wird. Je nachKältemittelfüllmenge ist die Dichtheit der Wärmepumpe inregelmäßigen Abständen durch entsprechend geschultesPersonal zu überprüfen und zu protokollieren. ACHTUNG. Bei einer externen Ansteuerung der Wärmepumpe bzw. derUmwälzpumpen ist ein Durchflussschalter vorzusehen, derdas Einschalten des Verdichters bei fehlendemVolumenstrom verhindert. ACHTUNG. Die Wärmepumpe darf nur bis zu einer Neigung von maximal45° (in jeder Richtung) gekippt werden. ACHTUNG.
Vor der Inbetriebnahme ist die Transportsicherung zuentfernen. ACHTUNG. Vor Anschluss der Wärmepumpe Heizungsanlage spülen. ACHTUNG. Der maximale Prüfdruck beträgt heiz. - und soleseitig 6,0 bar(Ü). Der Wert darf nicht überschritten werden. ACHTUNG. Bei vollentsalztem Wasser ist darauf zu achten, dass derminimal zulässige pH-Wert von 7,5 (minimal zulässiger Wertfür Kupfer) nicht unterschritten wird. Eine Unterschreitungkann zur Zerstörung der Wärmepumpe führen. ACHTUNG. Im Wärmequelleneintritt der Wärmepumpe ist derbeiliegende Schmutzfänger zu montieren, um denVerdampfer gegen Verunreinigungen zu schützen. ACHTUNG. Es wird empfohlen, die Soleseite mit dem optionalerhältlichen Durchflussschalter auszustatten. ACHTUNG. Die Sole muss mindestens zu 25 % aus einem Frostschutz aufMonoethylenglykol- oder Propylenglykolbasis bestehen undist vor dem Befüllen zu mischen. ACHTUNG.
Es ist nicht zulässig über einen Relaisausgang mehr als eineelektronisch geregelte Umwälzpumpe zu schalten. ACHTUNG. Die Inbetriebnahme erfolgt gemäß der Montage- undGebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanager. ACHTUNG. Vor Öffnen des Gerätes sind alle Stromkreise spannungsfreizu schalten. 1. 2 Bestimmungsgemäßer GebrauchDieses Gerät ist nur für den vom Hersteller vorgesehenen Ver-wendungszweck freigegeben. Ein anderer oder darüber hinausgehender Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Dazuzählt auch die Beachtung der zugehörigen Projektierungsun-terlagen. Änderungen oder Umbauten am Gerät sind zu unter-lassen.
www. glendimplex. de 452237. 66. 55 · FD 0007 DE-3SI 50 - 70 TUR Deutsch1. 3 Gesetzliche Vorschriften und RichtlinienDiese Wärmepumpe ist gemäß Artikel 1, Abschnitt 2 k) der EU-Richtlinie 2006/42/EG (Maschinenrichtlinie) für den Gebrauchim häuslichen Umfeld bestimmt und unterliegt damit den An-forderungen der EU-Richtlinie 2014/35/EU (Niederspannungs-richtlinie). Sie ist damit ebenfalls für die Benutzung durch Laienzur Beheizung von Läden, Büros und anderen ähnlichen Ar-beitsumgebungen, von landwirtschaftlichen Betrieben und vonHotels, Pensionen und ähnlichen oder anderen Wohneinrich-tungen vorgesehen. Die Wärmepumpe entspricht allen relevanten DIN-/VDE-Vor-schriften und EU-Richtlinien. Diese können der CE-Erklärungim Anhang entnommen werden. Der elektrische Anschluss der Wärmepumpe muss nach dengültigen VDE-, EN- und IEC-Normen ausgeführt werden.
Au-ßerdem sind die Anschlussbedingungen der Versorgungsun-ternehmen zu beachten. Die Wärmepumpe ist entsprechend den einschlägigen Vor-schriften in die Wärmequellen- und Heizungsanlage bzw. Kühl-anlage einzubinden. Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowievon Personen mit verringerten physischen, sensorischen odermentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissenbenutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des si-cheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und diedaraus resultierenden Gefahren verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Be-nutzer- Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichti-gung durchgeführt werden. ACHTUNG. Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisiertenund sachkundigen Kundendienst durchgeführt werden. ACHTUNG.
Je nachKältemittelfüllmenge ist die Dichtheit der Wärmepumpe inregelmäßigen Abständen durch entsprechend geschultesPersonal zu überprüfen und zu protokollieren. Nähere Angaben dazu befinden sich im beiliegenden Logbuch. 1. 4 Energiesparende Handhabung der WärmepumpeDurch das Betreiben dieser Wärmepumpe tragen Sie zur Scho-nung unserer Umwelt bei. Für den effizienten Betrieb ist einesorgfältige Bemessung der Heizungsanlage bzw. Kühlanlageund der Wärmequelle sehr wichtig. Dabei ist im Heizbetrieb be-sonderes Augenmerk auf möglichst niedrige Wasservor-lauftemperaturen zu richten. Darum sollten alle angeschlosse-nen Wärmeverbraucher für niedrige Vorlauftemperaturengeeignet sein. Eine um 1 K höhere Heizwassertemperatur stei-gert den elektrischen Energieverbrauch um ca. 2,5 %.
Eine Nie-dertemperaturheizung mit Vorlauftemperaturen zwischen30 °C und 50 °C ist für einen energiesparenden Betrieb gut ge-eignet. 2 Verwendungszweck der Wärmepumpe2. 1 AnwendungsbereichDie Sole/Wasser-Wärmepumpe ist ausschließlich für die Erwär-mung und Kühlung von Heizungswasser vorgesehen. Sie kannin vorhandenen oder neu zu errichtenden Heizungsanlageneingesetzt werden. Als Wärmeträger in der Wärmequellenan-lage dient ein Gemisch aus Wasser und Frostschutz (Sole). AlsWärmequellenanlage können Erdsonden, Erdkollektoren oderähnliche Anlagen genutzt werden. 2. 2 ArbeitsweiseHeizenDas Erdreich speichert Wärme, die von Sonne, Wind und Regeneingebracht wird. Diese Erdwärme wird im Erdkollektor, in derErdsonde oder Ähnlichem von der Sole bei niedriger Tempera-tur aufgenommen. Eine Umwälzpumpe fördert dann die „erwärmte“ Sole in denVerdampfer der Wärmepumpe.
Die bei diesem Vorgang zugeführte elektrische An-triebsleistung geht nicht verloren, sondern wird größtenteilsdem Kältemittel in Form von Wärmeenergie zugeführt. Daraufhin gelangt das Kältemittel in den Verflüssiger und über-trägt hier wiederum seine Wärmeenergie an das Heizwasser. Abhängig vom Betriebspunkt erwärmt sich so das erhitzte Heiz-wasser auf bis zu 62 °C. KühlenIn der Betriebsart Kühlen werden Verdampfer und Verflüssigerin ihrer Wirkungsweise umgekehrt. Das Heizwasser gibt über den nun als Verdampfer arbeitendenVerflüssiger die Wärme an das Kältemittel ab. Mit dem Verdich-ter wird das Kältemittel auf ein höheres Temperaturniveau ge-bracht. Über den Verflüssiger (im Heizbetrieb Verdampfer) ge-langt die Wärme in die Sole und somit ins Erdreich. 2.
3 Funktionsbeschreibung integrierte WärmemengenzählungDie Leistungsvorgaben des Verdichterherstellers bei unter-schiedlichen Drucklagen sind in der Wärmepumpen-Softwarehinterlegt. Zur Ermittlung der aktuellen Drucklage sind im Kälte-kreis der Wärmepumpe zwei zusätzliche Drucksensoren vorund nach dem Verdichter eingebaut. Aus den in der Softwarehinterlegten Verdichterdaten und der aktuellen Drucklage kanndie momentane Heizleistung ermittelt werden. Das Integral derHeizleistung über die Laufzeit ergibt die von der Wärmepumpeabgegebene Wärmemenge, die im Display des Managers ge-trennt für Heizen, Warmwasser- und Schwimmbadbereitungangezeigt wird.
DE-4 452237.66.55 · FD 0007 www.glendimplex.deDeutsch SI 50 - 70 TUR3 Lieferumfang3.1 GrundgerätDas Grundgerät besteht aus einer anschlussfertigen Wärme-pumpe für Innenaufstellung mit Blechgehäuse, Schaltkastenund integriertem Wärmepumpenmanager. Der Kältekreis ist„hermetisch geschlossen“ und enthält das vom Kyoto-Protokollerfasste fluorierte Kältemittel R410A. Angaben zum GWP-Wertund CO2-Äquivalent des Kältemittels finden sich im Kapitel Ge-räteinformation. Es ist FCKW-frei, baut kein Ozon ab und istnicht brennbar.Im Schaltkasten sind alle für den Betrieb der Wärmepumpe not-wendigen Bauteile angebracht. Ein Fühler für die Außentempe-ratur mit Befestigungsmaterial und ein Schmutzfänger liegender Wärmepumpe bei.
Die Zuleitung für Last- und Steuerspan-nung ist bauseits zu verlegen.Die im Lieferumfang enthaltenen Umwälzpumpen (Sole- undHeizwasserseite) sind gemäß den Hydraulikschemen (sieheKap. 3 auf S. XI) bzw. nach den Projektierungsunterlagen zu in-stallieren. Der elektrische Anschluss der Umwälzpumpen istgemäß Kap. 7.6.3 auf S.
12 herzustellen.Die Wärmequellenanlage mit Soleverteiler ist bauseits zu erstel-len.1) Schaltkasten2) Verdampfer3) Verflüssiger4) Verdichter 15) Verdichter 26) Expansionsventil3.2 Beipack1x Schmutzfänger 2½“ DN65 für die Wärmequellenseite1x hydraulisches 4-Wege-Umschaltventil DN 65 mit Stell-motor + Anschlusskabel montiert4x Gewindeflansch 2“4x Flanschdichtung 2½“16x SHR M12 x 5016x Scheibe 13 DIN 125Ringfeder 12,2 DIN 12716x Mutter M124x Doppelnippel 2½“1x Montage- und Gebrauchsanweisung Benutzer1x Montage- und Gebrauchsanweisung Monteur1x Rohrbaugruppe Heizwasser-Vorlauf1x Rohrbaugruppe Heizwasser-Rücklauf1x Außenfühler123456SI 70TUR123456SI 50TUR
www. glendimplex. de 452237. 66. 55 · FD 0007 DE-5SI 50 - 70 TUR Deutsch4 Zubehör4. 1 AnschlussflanschDurch den Einsatz von flachdichtenden Anschlussflanschenkann das Gerät optional auf Flanschanschluss umgestellt wer-den. 4. 2 FernbedienungAls Komforterweiterung ist im Sonderzubehör eine Fernbedien-station erhältlich. Bedienung und Menüführung sind identischmit denen des Wärmepumpenmanagers. Der Anschluss erfolgtüber eine Schnittstelle (Sonderzubehör) mit Westernstecker RJ12. HINWEISBei Heizungsreglern mit abnehmbarem Bedienteil kanndieses direkt als Fernbedienstation genutzt werden. 4. 3 GebäudeleittechnikDer Wärmepumpenmanager kann durch die Ergänzung der je-weiligen Schnittstellen-Steckkarte an ein Netzwerk eines Ge-bäudeleitsystems angeschlossen werden.
Für den genauen An-schluss und die Parametrierung der Schnittstelle muss dieergänzende Montageanweisung der Schnittstellenkarte beach-tet werden. Für den Wärmepumpenmanager sind folgende Netzwerkver-bindungen möglich:ModbusEIB, KNXEthernetACHTUNG. Bei einer externen Ansteuerung der Wärmepumpe bzw. derUmwälzpumpen ist ein Durchflussschalter vorzusehen, derdas Einschalten des Verdichters bei fehlendemVolumenstrom verhindert. 5 TransportZum Transport auf ebenem Untergrund eignet sich ein Hubwa-gen. Das Gerät kann zum Transport auf ebenem Untergrundvon hinten oder vorne mittels Hubwagen oder Gabelstapler an-gehoben werden. ACHTUNG. Die Wärmepumpe darf nur bis zu einer Neigung von maximal45° (in jeder Richtung) gekippt werden. Nach dem Transport ist die Transportsicherung im Gerät amBoden beidseitig zu entfernen. ACHTUNG. Vor der Inbetriebnahme ist die Transportsicherung zuentfernen.
Um an das Geräteinnere zu gelangen, ist es möglich, alle Fassa-dierungsbleche abzunehmen. Zum Abnehmen der Fassadierung sind die einzelnen Deckel anden jeweiligen Drehverschlüssen zu öffnen und nur leicht vomGerät weg zu kippen. Danach können sie nach oben aus derHalterung gehoben werden.
DE-6 452237. 66. 55 · FD 0007 www. glendimplex. deDeutsch SI 50 - 70 TUR6 Aufstellung6. 1 AllgemeinDie Sole/Wasser-Wärmepumpe muss in einem frostfreien undtrockenen Raum auf einer ebenen, glatten und waagerechtenFläche aufgestellt werden. Dabei sollte der Rahmen rundumdicht am Boden anliegen, um eine ausreichende Schallabdich-tung zu gewährleisten. Ist dies nicht der Fall, können zusätzlichschalldämmende Maßnahmen notwendig werden. Die Wärmepumpe muss so aufgestellt sein, dass ein Kunden-diensteinsatz problemlos durchgeführt werden kann. Dies istgewährleistet, wenn die im Bild dargestellten Abstände zu fes-ten Wänden eingehalten werden. Im Aufstellraum dürfen zu keiner Jahreszeit Frost oder höhereTemperaturen als 35 °C auftreten. 6. 2 SchallemissionenAufgrund der wirkungsvollen Schallisolation arbeitet dieWärmepumpe sehr leise. Eine Schwingungsübertragung aufdas Fundament bzw.
auf das Heizsystem wird durch interneEntkopplungsmaßnahmen weitgehend verhindert. 7 Montage7. 1 AllgemeinAn der Wärmepumpe sind folgende Anschlüsse herzustellen:Vor-/Rücklauf Sole (Wärmequellenanlage)Montage des hydraulischen 4-Wege-Umschaltventil Y12mit den beiliegenden Doppelnippeln (2½“) können alle An-schlüsse an der Wärmepumpe auch außengewindedich-tend genutzt werdenVor-/Rücklauf Heizung zum hydraulischen 4-Wege-Um-schaltventilSpannungsversorgungTemperaturfühler7. 2 Montage des hydraulischen 4-Wege-Umschaltventil7. 2. 1 Vorbereitung Montage SI 50TURAbb. 7. 1:Das mit dem Stellmotor vormontierte hydraulische 4-Wege-Umschaltventil (1) ist mit 3 Befestigungswinkeln auf der Grund-platte fixiert. Die Befestigungswinkel sind zu entfernen, dieunter dem 4-Wege-Umschaltventil platzierte Flanschdichtungist zu verwenden (siehe Abb. 7. 1 auf S. 6).
Die Verbindungselemente sind zusammenmit dem Schmutzfilter im Beipackkarton (3) auf dem Platten-wärmetauscher abgelegt. Auf der Grundplatte ist eine vormon-tierte Rohbaugruppe (4) abgelegt und eine weitere Rohrbau-gruppe (5) ist im oberen Bereich an einem Blechteil fixiert. DieseRohrbaugruppen sind wie in Abb. 7. 3 auf S. 7 gezeigt mit denGewindeflanschen zu verbinden. 0,7 m 1,0 m0,7 mBedienseiteAnschlussseite13254.
www.glendimplex.de 452237.66.55 · FD 0007 DE-7SI 50 - 70 TUR Deutsch7.2.2 Vorbereitung Montage SI 70TURAbb. 7.2:Das mit dem Stellmotor vormontierte hydraulische 4-Wege-Umschaltventil (6) ist mit seinen Gewindeflanschen an einemTransportblech (7) im Geräteinnenraum befestigt (sieheAbb. 7.2 auf S. 7). Nach der Demontage des hydraulischen 4-Wege-Umschaltventil aus dem Geräteraum ist das Transport-blech (7) zu entfernen. Die Gewindeflansche des 4-Wege-Um-schaltventils sind zu lösen. Die Verbindungselemente und Flan-schdichtungen sind zusammen mit dem Schmutzfilter imBeipackkarton (8) auf dem Plattenwärmetauscher abgelegt.Auf der Grundplatte der Wärmepumpe sind zwei vormontiertenRohrbaugruppen (9) abgelegt. Diese Rohrbaugruppen sind wiein Abb. 7.3 auf S. 7 gezeigt mit den Gewindeflanschen zu ver-binden.7.2.3 MontageAbb. 7.3:Hierbei sind die in Abb. 7.3 auf S.
7 gezeigten Abstandsmaßedurch den Eindichtvorgang zwischen Doppelnippel und Gewin-deflansch an der Wärmepumpe einerseits und zwischen derRohrbaugruppe „Heizwasser-Vorlauf“ und Gewindeflansch an-dererseits zu realisieren. Ist die erforderliche Einbauposition er-reicht sind die Flansche mit den beiliegenden Dichtungendurch Schrauben, Scheiben und Federringen mit dem hydrauli-schen 4-Wege-Umschaltventil zu verbinden.Das hydraulische 4-Wege-Umschaltventil kann in den imAbb. 7.4 auf S. 8 bis Abb. 7.7 auf S. 8 gezeigten vier Positionenmontiert werden. Entsprechend seiner Einbauposition ist nocheinmal detailliert auf die korrekte Position des Motorstellhebelsin Abhängigkeit von der Betriebsart (Heizen oder Kühlen) hinge-wiesen.796870 148232( )
DE-8 452237.66.55 · FD 0007 www.glendimplex.deDeutsch SI 50 - 70 TURAbb. 7.4:hydraulisches 4-Wege-Umschaltventil HW-Vor- und Rücklauf nachlinksAbb. 7.5:hydraulisches 4-Wege-Umschaltventil HW-Vor- und Rücklauf nachunten** Bei den nach unten gerichteten HW-Vorlauf Installationsvarianten ist im Vor-laufrohr oder im anschließenden Heizkreis eine geeignete Entlüftungsvor-richtung zu installieren.Abb. 7.6:hydraulisches 4-Wege-Umschaltventil HW-Vor- und Rücklauf nachrechtsAbb. 7.7:hydraulisches 4-Wege-Umschaltventil HW-Vor- und Rücklauf nachunten*„0“ -- Kühlbetrieb„1“ -- Heizbetrieb„ “ -- Elektroanschlussseite Stellmotor„ “ -- Eingang WärmepumpeV 1" 0 "" 1 "EV 2*" 0 "" 1 "EV 3" 0 "" 1 "EV 4*" 0 "" 1 "EE
www. glendimplex. de 452237. 66. 55 · FD 0007 DE-9SI 50 - 70 TUR Deutsch7. 3 Heizungsseitiger AnschlussACHTUNG. Vor Anschluss der Wärmepumpe Heizungsanlage spülen. Bevor die heizwasserseitigen Anschlüsse der Wärmepumpe er-folgen, muss die Heizungsanlage gespült werden, um eventuellvorhandene Verunreinigungen, Reste von Dichtmaterial oderÄhnliches, zu entfernen. Ein Ansammeln von Rückständen imVerflüssiger kann zum Totalausfall der Wärmepumpe führen. ACHTUNG. Der maximale Prüfdruck beträgt heiz. - und soleseitig 6,0 bar(Ü). Der Wert darf nicht überschritten werden. Nach erstellter heizungsseitiger Installation ist die Heizungsan-lage zu füllen, zu entlüften und abzudrücken.
Beim Füllen der Anlage ist folgendes zu beachten:unbehandeltes Füll- und Ergänzungswasser muss Trink-wasserqualität haben(farblos, klar, ohne Ablagerungen)das Füll- und Ergänzungswasser muss vorfiltriert sein (Po-renweite max. 5 µm). Eine Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen kann nichtvermieden werden, ist aber in Anlagen mit Vorlauftemperaturenkleiner 60 °C vernachlässigbar gering. Bei Hochtemperatur-Wärmepumpen und vor allem bei bivalenten Anlagen im gro-ßen Leistungsbereich (Kombination Wärmepumpe + Kessel)können auch Vorlauftemperaturen von 60 °C und mehr erreichtwerden. Daher sollte das Füll- und Ergänzungswasser nach VDI2035 - Blatt 1 folgende Richtwerte erfüllen. Die Werte der Ge-samthärte können der Tabelle entnommen werden. Abb. 7.
8:Richtwerte für Füll- und Ergänzungswasser nach VDI 2035Bei Anlagen mit überdurchschnittlich großem spezifischem An-lagenvolumen von 50 l/kW empfiehlt die VDI 2035 den Einsatzvon vollentsalztem Wasser und einem pH-Stabilisator um dieKorrosionsgefahr in der Wärmepumpe und der Heizungsanlagezu minimieren. ACHTUNG. Bei vollentsalztem Wasser ist darauf zu achten, dass derminimal zulässige pH-Wert von 7,5 (minimal zulässiger Wertfür Kupfer) nicht unterschritten wird.
Eine Unterschreitungkann zur Zerstörung der Wärmepumpe führen. Es wird empfohlen an der Heizwasserrücklaufseite des mon-tierten hydraulischen 4-Wege-Umschaltventil einen Schmutz-fänger zu montieren. MindestheizwasserdurchsatzDer Mindestheizwasserdurchsatz der Wärmepumpe ist injedem Betriebszustand der Heizungsanlage sicherzustellen. Dieses kann z. B. durch Installation eines doppelt differenz-drucklosen Verteilers erreicht werden. Sofern Wärmepumpenmanager und Heizungsumwälzpumpenbetriebsbereit sind, arbeitet die Frostschutzfunktion desWärmepumpenmanager. Bei Außerbetriebnahme der Wärme-pumpe oder Stromausfall ist die Anlage zu entleeren. BeiWärmepumpenanlagen, an denen ein Stromausfall nicht er-kannt werden kann (Ferienhaus), ist der Heizungskreis miteinem geeigneten Frostschutz zu betreiben. 7.
4 Wärmequellenseitiger AnschlussFolgende Vorgehensweise ist beim Anschluss einzuhalten:Die Soleleitung am Vor- und Rücklauf Wärmequelle derWärmepumpe anschließen. Dabei ist das hydraulische Einbindungsschema zu beachten. ACHTUNG. Im Wärmequelleneintritt der Wärmepumpe ist derbeiliegende Schmutzfänger zu montieren, um denVerdampfer gegen Verunreinigungen zu schützen. ACHTUNG. Es wird empfohlen, die Soleseite mit dem optionalerhältlichen Durchflussschalter auszustatten. Die Sole ist vor dem Befüllen der Anlage herzustellen. Die Sole-konzentration muss mindestens 25 % betragen. Das gewähr-leistet Frostsicherheit bis ca. -14 °C. Es dürfen nur Frostschutzmittel auf Monoethylenglykol- oderPropylenglykolbasis verwendet werden. Die Wärmequellenanlage ist zu entlüften und auf Dichtheit zuprüfen. ACHTUNG.
2 Montage des AußentemperaturfühlersDer Temperaturfühler muss so angebracht werden, dass sämt-liche Witterungseinflüsse erfasst werden und der Messwertnicht verfälscht wird. an der Außenwand möglichst an der Nord- bzw. Nordwest-seite anbringennicht in „geschützter Lage“ (z. B. in einer Mauernische oderunter dem Balkon) montierennicht in der Nähe von Fenstern, Türen, Abluftöffnungen,Außenleuchten oder Wärmepumpen anbringenzu keiner Jahreszeit direkter Sonneneinstrahlung ausset-zen-7. 5. 3 Montage der AnlegefühlerDie Montage der Anlegefühler ist nur notwendig, falls diese imLieferumfang der Wärmepumpe enthalten, aber nicht einge-baut sind. Die Anlegefühler können als Rohranlegefühler montiert oder indie Tauchhülse des Kompaktverteilers eingesetzt werden.
Montage als RohranlagefühlerHeizungsrohr von Lack, Rost und Zunder säubernGereinigte Fläche mit Wärmeleitpaste bestreichen (dünnauftragen)Fühler mit Schlauchschelle befestigen (gut festziehen, loseFühler führen zu Fehlfunktionen) und thermisch isolieren7. 5.
4 Verteilsystem HydraulikKompaktverteiler und doppelt differenzdruckloser Verteilerfungieren als Schnittstelle zwischen der Wärmepumpe, demHeizungsverteilsystem, dem Pufferspeicher und evtl. auch demWarmwasserspeicher. Dabei wird statt vieler Einzelkomponen-ten ein kompaktes System verwendet, um die Installation zuvereinfachen. Weitere Informationen sind der jeweiligen Mon-tageanweisung zu entnehmen. KompaktverteilerDer Rücklauffühler kann in der Wärmepumpe verbleiben oderist in die Tauchhülse einzubringen. Der noch vorhandene Hohl-raum zwischen Fühler und Tauchhülse muss mit Wärmeleit-paste vollständig ausgefüllt sein. Doppelt differenzdruckloser VerteilerDer Rücklauffühler muss in die Tauchhülse des doppelt diffe-renzdrucklosen Verteilers eingebaut werden, um von den Heiz-kreispumpen der Erzeuger- und Verbraucherkreise durch-strömt zu werden.
www. glendimplex. de 452237. 66. 55 · FD 0007 DE-11SI 50 - 70 TUR Deutsch7. 6 Elektrischer Anschluss 7. 6. 1 AllgemeinSämtliche elektrische Anschlussarbeiten dürfen nur von einerElektrofachkraft oder einer Fachkraft für festgelegte Tätigkei-ten unter Beachtung der Montage- und Gebrauchsanweisung, länderspezifischen Installationsvorschriften z. B. VDE 0100technischen Anschlussbedingungen der Energieversor-ger- und Versorgungsnetzbetreiber (z. B. TAB) undörtlicher Gegebenheiten durchgeführt werden. Zur Gewährleistung der Frostschutzfunktion darf der Wärme-pumpenmanager nicht spannungsfrei geschaltet werden unddie Wärmepumpe muss durchströmt werden. Die Schaltkontakte der Ausgangsrelais sind entstört. Deshalbwird abhängig vom Innenwiderstand eines Messinstrumentsauch bei nicht geschlossenen Kontakten eine Spannung ge-messen, die aber weit unterhalb der Netzspannung liegt.
An den Regler-Klemmen N1-J1 bis N1-J11; N1-J19; N1-J20;N1-J23 bis N1-J26; N17-J1 bis N17-J4; N17-J9; N17-J10; N0-J2 bis N0-J14 und der Klemmleisten X3 und X5. 1 liegt Klein-spannung an. Wenn wegen eines Verdrahtungsfehlers an dieseKlemmen Netzspannung angelegt wird, wird der Wärmepum-penmanager zerstört. 7. 6. 2 Elektrische Anschlussarbeiten 1) Die 4-adrige elektrische Versorgungsleitung für den Leis-tungsteil der Wärmepumpe wird vom Stromzähler derWärmepumpe über das EVU-Sperrschütz (falls gefordert)in die Wärmepumpe geführt. Anschluss der Lastleitung am Schaltblech der Wärme-pumpe über Klemmen X1: L1/L2/L3/PE. In der Leistungsversorgung für die Wärmepumpe ist eineallpolige Abschaltung mit mindestens 3 mm Kontaktöff-nungsabstand (z. B.
Ein entsprechenderWarnhinweis wird im Wärmepumpenmanager angezeigt(Verdrahtung anpassen). 2) Die 3-adrige elektrische Versorgungsleitung für denWärmepumpenmanager (Heizungsregler N1) wird in dieWärmepumpe geführt. Anschluss der Steuerleitung am Schaltblech der Wärme-pumpe über Klemmen X2: L/N/PE. Die Leistungsaufnahme der Wärmepumpe entnehmen Sieder Produktinformation oder dem Typschild. Die Versorgungsleitung (L/N/PE~230 V, 50 Hz) für denWPM muss an Dauerspannung liegen und ist aus diesemGrund vor dem EVU-Sperrschütz abzugreifen bzw. an denHaushaltsstrom anzuschließen, da sonst während der EVU-Sperre wichtige Schutzfunktionen außer Betrieb sind. 3) Das EVU-Sperrschütz (K22) mit 3 Hauptkontakten (1/3/5 // 2/4/6) und einem Hilfskontakt (Schließer 13/14) ist ent-sprechend der Wärmepumpenleistung auszulegen undbauseits beizustellen.
Der Schließer-Kontakt des EVU-Sperrschütz (13/14) wirdvon Klemmleiste X3/G zum Regler N1/J5-ID3 geschleift. VORSICHT. Kleinspannung. 4) Das Schütz (K20) für den Tauchheizkörper (E10) ist bei mo-noenergetischen Anlagen (2. WE) entsprechend der Heiz-körperleistung auszulegen und bauseits beizustellen. DieAnsteuerung (230 V AC) erfolgt aus dem Wärmepumpen-manager über die Klemmen X2/N und Kontakt N1/J13-NO4 am WPM. 5) Das Schütz (K21) für die Flanschheizung (E9) imWarmwasserspeicher ist entsprechend derHeizkörperleistung auszulegen und bauseits beizustellen. Die Ansteuerung (230 V AC) erfolgt aus dem WPM über dieKlemmen X2/N und Kontakt N1/J16-NO10. 6) Die Schütze der Punkte 3;4;5 werden in die Elektrovertei-lung eingebaut. Lastleitungen für eingebaute Heizungensind gemäß den gültigen Normen und Vorschriften auszu-legen und abzusichern.
7) Alle installierten elektrischen Leitungen müssen als dauer-hafte und feste Verdrahtung ausgeführt sein. 8) Die Heizungsumwälzpumpe (M13) wird über den KontaktN1-J13/NO5 angesteuert. Anschlusspunkte für die Pumpesind Koppelrelais KM13/14 und X2/N.
9) Die Zusatzumwälzpumpe (M16) wird über den Kontakt N1-J16/NO9 angesteuert. Anschlusspunkte für die Pumpesind Koppelrelais KM16/14 und X2/N. 10) Die Warmwasserladepumpe (M18) wird über den KontaktN1-J13/NO6 angesteuert. Anschlusspunkte für die Pumpesind Koppelrelais KM18/14 und X2/N. 11) Die Sole- bzw. Brunnenpumpe (M11) wird über den Kon-takt Kältekreisregler N0/J18-Out3 angesteuert. Ein Kop-pelrelais ist in diesem Ausgang bereits integriert. Kommteine andere Brunnenpumpe zum Einsatz ist der Motor-schutzschalter bauseits zu überprüfen und ggf. zu erset-zen. Beim Anschluss der Lastleitung Brunnenpumpe muss ge-währleistet sein, dass die Spannungsversorgung für dieseKlemmen nicht vom Tarifschütz abgeschaltet werdenkann, um die Abschaltverzögerung der Brunnenpumpe zugewährleisten. 12) Bei der Wärmepumpen ist der Rücklauffühler integriert.
Nur beim Einsatz eines doppelt differenzdrucklosen Ver-teilers muss der Anforderungsfühler in der Tauchhülse imVerteiler eingebaut werden. Dann werden die Einzeladernan den Klemmen X3/GND und Regler N1/J2-U2 ange-klemmt. 13) Der Außenfühler (R1) wird an den Klemmen X3/GND undRegler N1/J2-U1 angeklemmt. 14) Der Warmwasserfühler (R3) liegt dem Warmwasserspei-cher bei und wird an den Klemmen X3/GND und ReglerN1/J2-U3 angeklemmt. 15) Die Steckerleitung (bzw. der Stecker) des hydraulischen 4-Wege-Umschaltventil ist mit der in der Rückwand „oben“fest montierte Steckerbuchse des Gerätes zu verbinden.
DE-12 452237. 66. 55 · FD 0007 www. glendimplex. deDeutsch SI 50 - 70 TURAlle Leitungen sind von hinten in das Gerät einzuführen und mitKabelbindern am Schaltkasten zu fixieren. Des weiteren sind siemit der Zugentlastung zu sichern. 7. 6. 3 Anschluss von elektronisch geregelten UmwälzpumpenElektronisch geregelte Umwälzpumpen weisen hohe Anlauf-ströme auf, die unter Umständen die Lebenszeit des Wärme-pumpenmanagers verkürzen können. Aus diesem Grund, istzwischen dem Ausgang des Wärmepumpenmanagers und derelektronisch geregelten Umwälzpumpe ein Koppelrelais zu ins-tallieren bzw. installiert. Dies ist nicht erforderlich, wenn der zu-lässige Betriebsstrom von 2 A und ein maximaler Anlaufstromvon 12 A der elektronisch geregelten Umwälzpumpe nichtüberschritten wird, oder es liegt eine ausdrückliche Freigabedes Pumpenherstellers vor. ACHTUNG.
Es ist nicht zulässig über einen Relaisausgang mehr als eineelektronisch geregelte Umwälzpumpe zu schalten. 8 Inbetriebnahme8. 1 AllgemeinUm eine ordnungsgemäße Inbetriebnahme zu gewährleisten,sollte diese von einem vom Werk autorisierten Kundendienstdurchgeführt werden. Unter bestimmten Bedingungen istdamit eine zusätzliche Garantieleistung verbunden (vgl. Garan-tieleistung). Die Inbetriebnahme hat im Heizbetrieb zu erfolgen. 8. 2 VorbereitungVor der Inbetriebnahme müssen folgende Punkte geprüft wer-den:Alle Anschlüsse der Wärmepumpe müssen, wie in Kapitel 7beschrieben, montiert sein. Die Wärmequellenanlage und der Heizkreis müssen gefülltund geprüft sein. Der Schmutzfänger im Solekreis muss eingebaut sein. Im Sole- und Heizkreislauf müssen alle Schieber, die denkorrekten Fluss behindern könnten, geöffnet sein.
www. glendimplex. de 452237. 66. 55 · FD 0007 DE-13SI 50 - 70 TUR Deutsch9 Reinigung / Pflege9. 1 PflegeUm Betriebsstörungen durch Schmutzablagerungen in denWärmetauschern zu vermeiden, ist dafür Sorge zu tragen, dasskeinerlei Verschmutzungen in die Wärmequellen- und Hei-zungsanlage gelangen können. Sollte es dennoch zu derartigenBetriebsstörungen kommen, ist die Anlage wie unten angege-ben zu reinigen. 9. 2 Reinigung HeizungsseiteSauerstoff kann im Heizwasserkreis, insbesondere bei Verwen-dung von Stahlkomponenten, Oxidationsprodukte (Rost) bil-den. Diese gelangen über Ventile, Umwälzpumpen oder Kunst-stoffrohre in das Heizsystem. Deshalb sollte besonders bei derkompletten Verrohrung auf eine diffusionsdichte Installationgeachtet werden. HINWEISZur Vermeidung von Ablagerungen (z. B. Rost) im Kondensatorder Wärmepumpe wird empfohlen, ein geeignetesKorrosionsschutzsystem einzusetzen.
Wir empfehlendiffusionsoffene Heizungsanlagen mit einerelektrophysikalischen Korrosionsschutzanlage auszurüsten(z. B. ELYSATOR-Anlage). Auch Reste von Schmier- und Dichtmitteln können dasHeizwasser verschmutzen. Sind die Verschmutzungen so stark, dass sich die Leistungsfä-higkeit des Verflüssigers in der Wärmepumpe verringert, mussein Installateur die Anlage reinigen. Nach heutigem Kenntnisstand empfehlen wir, die Reinigungmit einer 5%-igen Phosphorsäure oder, falls häufiger gereinigtwerden muss, mit einer 5%-igen Ameisensäure durchzuführen. In beiden Fällen sollte die Reinigungsflüssigkeit Raumtempera-tur haben. Es ist empfehlenswert, den Wärmetauscher entge-gen der normalen Durchflussrichtung zu spülen.
Danach muss mit geeigneten neutralisierenden Mitteln gründ-lich nachgespült werden, um Beschädigungen durch eventuellim System verbliebene Reinigungsmittelreste zu verhindern. Die Säuren sind mit Vorsicht anzuwenden und es sind die Vor-schriften der Berufsgenossenschaften einzuhalten. Die Herstellerangaben des Reinigungsmittels sind in jedem Fallzu beachten. 9. 3 Reinigung WärmequellenseiteACHTUNG. Im Wärmequelleneintritt der Wärmepumpe ist derbeiliegende Schmutzfänger zu montieren, um denVerdampfer gegen Verunreinigungen zu schützen. Einen Tag nach der Inbetriebnahme sollte das Filtersieb desSchmutzfängers gereinigt werden. Weitere Kontrollen sind jenach Verschmutzung festzulegen. Sind keine Verunreinigun-gen mehr erkennbar, kann das Sieb des Schmutzfängers aus-gebaut werden, um die Druckverluste zu reduzieren.
10 Störungen / FehlersucheDiese Wärmepumpe ist ein Qualitätsprodukt und sollte stö-rungsfrei arbeiten. Tritt dennoch eine Störung auf, wird diese imDisplay des Wärmepumpenmanagers angezeigt. Schlagen Siedazu auf der Seite Störungen und Fehlersuche in der Montage-und Gebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanagers nach. Wenn die Störung nicht selbst behoben werden kann, verstän-digen Sie bitte den zuständigen Kundendienst. ACHTUNG. Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisiertenund sachkundigen Kundendienst durchgeführt werden. ACHTUNG. Vor Öffnen des Gerätes sind alle Stromkreise spannungsfreizu schalten. 11 Außerbetriebnahme / EntsorgungBevor die Wärmepumpe ausgebaut wird, ist die Maschinespannungsfrei zu schalten und abzuschiebern. Der Ausbau derWärmepumpe muss durch Fachpersonal erfolgen.
Umweltrele-vante Anforderungen in Bezug auf Rückgewinnung, Wiederver-wendung und Entsorgung von Betriebsstoffen und Bauteilengemäß den gängigen Normen sind einzuhalten. Dabei ist be-sonders Wert auf eine fachgerechte Entsorgung des Kältemit-tels und Kälteöles zu legen.
Diese Angaben charakterisieren die Größe und die Leistungsfähigkeit der Anlage nach EN 14511. Für wirtschaftliche und energetische Betrachtungen sind Bivalenzpunkt und Regelung zu berücksichtigen. Diese Angaben werden ausschließlich mit sauberen Wärmeübertragern erreicht.Hinweis zur Pflege, Inbetriebnahme und Betrieb sind den entsprechenden Abschnitten der Montage- und Gebrauchsanweisung zu entnehmen. Dabei bedeuten z.B. B10 / W55: Wärmequellentemperatur 10 °C und Heizwasser-Vorlauftemperatur 55 °C4. Die Leistungszahlen gelten mit den im Lieferumfang enthaltenen Umwälzpumpen.5. Der angegebene Schalldruckpegel entspricht dem Betriebsgeräusch der Wärmepumpe im Heizbetrieb bei 35° C Vorlauftemperatur. Der angegebene Schalldruckpegel stellt den Freifeldpegel dar. Je nach Aufstellungsort kann der Messwert um bis zu 16db(A) abweichen.6.
Beachten Sie, dass der Platzbedarf für Rohranschluss, Bedienung und Wartung größer ist7. siehe CE-Konformitätserklärung8. Die Heizungsumwälzpumpe und der Wärmepumpenmanager müssen immer betriebsbereit sein.
813/2013, Anhang II, Tabelle 2Erforderliche Angaben über Raumheizgeräte und Kombiheizgeräte mit Wärmepumpe Angabe Symbol Wert Einheit Angabe Symbol WertEinheit Tj = - 7°CPdh 43,7 kW Tj = - 7°C COPd2,79 -Tj = + 2°CPdh 45,5 kW Tj = + 2°C COPd3,29 -Tj = + 7°CPdh 46,6 kW Tj = + 7°C COPd3,67 -Tj = + 12°CPdh 47,8 kW Tj = + 12°C COPd4,13 -Tj = Bivalenztemperatur Pdh 43,2 kW Tj = Bivalenztemperatur COPd2,67 -Tj = BetriebstemperaturgrenzwertPdh 43,2 kW Tj = Betriebstemperaturgrenzwert COPd2,67 -Für Luft-Wasser-Wärmepumpen:Für Luft-Wasser-Wärmepumpen:Tj = -15°C (wenn TOL < -20°C)Pdh 43,2 kW Tj = -15°C (wenn TOL < -20°C) COPd2,67 -BivalenztemperaturTbiv -10 °CFür Luft-Wasser-Wärmepumpen: Betriebsgrenzwert-TemperaturTOL -10 °CLeistung bei zyklischem Intervall-HeizbetriebPcych - kWLeistungszahl bei zyklischem Intervall-HeizbetriebCOPcyc - -Minderungsfaktor (**)Cdh 0,9 -Grenzwert der Betriebstemperatur des Heizwassers WTOL 62 °CStromverbrauch in anderen Betriebsarten als dem Betriebszustand Zusatzheizgerät Aus-Zustand POFF 0,015 kW Wärmenennleistung (*) Psup 0,00 kWThermostat-aus-ZustandPTO 0,020 kW Art der Energiezufuhr Elektrisch BereitschaftszustandPSB 0,015 kW Betriebszustand mit KurbelgehäuseheizungPCK0,090kW Sonstige Elemente Leistungssteuerungfest - -m³ /hSchallleistungspegel, innen/außenLWA 61/- dB - 4,8 m³ /hStickoxidausstoßNOx- (mg/kWh) Angegebenes LastprofilWarmwasserbereitungs-Energieeffizienzηwh - %Täglicher StromverbrauchQelec - kWh Täglicher Brennstoffverbrauch Qfuel -kWhKontakt(**) Wird der Cdh -Wert nicht durch Messung bestimmt, gilt für den Minderungsfaktor der Vorgabewert Cdh = 0,9(--) Nicht zutreffendDie Parameter sind für eine Mitteltemperaturanwendung anzugeben, außer für die Niedertemperatur-Wärmepumpen.
Die Parameter sind für durchschnittliche Klimaverhältnisse anzugeben:Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienzηs124%Angegebene Leistung für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur TjAngegebene Leistungszahl oder Heizzahl für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur TjWärmenennleistung (*)Prated 43 kWFür Wasser/Sole-Wasser-Wärmepumpen: Wasser- oder Sole-NenndurchsatzKombiheizgerät mit WärmepumpeFür Luft-Wasser-Wärmepumpen: Nenn-Luftdurchsatz, außen Glen Dimplex Deutschland GmbH, Am Goldenen Feld 18, 95326 Kulmbach(*) Für Heizgeräte und Kombiheizgeräte mit Wärmepumpe ist die Wärmenennleistung Prated gleich der Auslegungslast im Heizbetrieb Pdesingh und die Wärmenennleistung eines Zusatzheizgerätes Psup gleich der zusaätzlichen Heizleistung sup(Tj ).
55 · FD 0007 DE-17SI 50 - 70 TUR DeutschErforderliche Angaben über Raumheizgeräte und Kombiheizgeräte mit Wärmepumpe Angabe Symbol Wert Einheit Angabe Symbol WertEinheit Tj = - 7°CPdh 65,1 kW Tj = - 7°C COPd2,94 -Tj = + 2°CPdh 66,9 kW Tj = + 2°C COPd3,40 -Tj = + 7°CPdh 68,1 kW Tj = + 7°C COPd3,75 -Tj = + 12°CPdh 69,2 kW Tj = + 12°C COPd4,16 -Tj = Bivalenztemperatur Pdh 64,5 kW Tj = Bivalenztemperatur COPd2,83 -Tj = BetriebstemperaturgrenzwertPdh 64,5 kW Tj = Betriebstemperaturgrenzwert COPd2,83 -Für Luft-Wasser-Wärmepumpen:Für Luft-Wasser-Wärmepumpen:Tj = -15°C (wenn TOL < -20°C)Pdh 64,5 kW Tj = -15°C (wenn TOL < -20°C) COPd2,83 -BivalenztemperaturTbiv -10 °CFür Luft-Wasser-Wärmepumpen: Betriebsgrenzwert-TemperaturTOL -10 °CLeistung bei zyklischem Intervall-HeizbetriebPcych - kWLeistungszahl bei zyklischem Intervall-HeizbetriebCOPcyc - -Minderungsfaktor (**)Cdh 0,9 -Grenzwert der Betriebstemperatur des Heizwassers WTOL 62 °CStromverbrauch in anderen Betriebsarten als dem Betriebszustand Zusatzheizgerät Aus-Zustand POFF 0,015 kW Wärmenennleistung (*) Psup 0,00 kWThermostat-aus-ZustandPTO 0,020 kW Art der Energiezufuhr Elektrisch BereitschaftszustandPSB 0,015 kW Betriebszustand mit KurbelgehäuseheizungPCK0,000kW Sonstige Elemente Leistungssteuerungfest - -m³ /hSchallleistungspegel, innen/außenLWA 69/- dB - 13,0 m³ /hStickoxidausstoßNOx- (mg/kWh) Angegebenes LastprofilWarmwasserbereitungs-Energieeffizienzηwh - %Täglicher StromverbrauchQelec - kWh Täglicher Brennstoffverbrauch Qfuel -kWhKontakt(**) Wird der Cdh -Wert nicht durch Messung bestimmt, gilt für den Minderungsfaktor der Vorgabewert Cdh = 0,9(--) Nicht zutreffendDie Parameter sind für eine Mitteltemperaturanwendung anzugeben, außer für die Niedertemperatur-Wärmepumpen.
Die Parameter sind für durchschnittliche Klimaverhältnisse anzugeben:Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienzηs130%Angegebene Leistung für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur TjAngegebene Leistungszahl oder Heizzahl für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur TjWärmenennleistung (*)Prated 65 kWFür Wasser/Sole-Wasser-Wärmepumpen: Wasser- oder Sole-NenndurchsatzKombiheizgerät mit WärmepumpeFür Luft-Wasser-Wärmepumpen: Nenn-Luftdurchsatz, außen Glen Dimplex Deutschland GmbH, Am Goldenen Feld 18, 95326 Kulmbach(*) Für Heizgeräte und Kombiheizgeräte mit Wärmepumpe ist die Wärmenennleistung Prated gleich der Auslegungslast im Heizbetrieb Pdesingh und die Wärmenennleistung eines Zusatzheizgerätes Psup gleich der zusaätzlichen Heizleistung sup(Tj ).
DE-18 452237. 66. 55 · FD 0007 www. glendimplex. deDeutsch SI 50 - 70 TUR14 GarantieurkundeGlen Dimplex DeutschlandGarantieurkunde GDTS(Heizungs-Wärmepumpen, Zentrale Wohnungslüftungsgeräte)gültig für Deutschland und Österreich(Ausgabestand 02/2020)Die nachstehenden Bedingungen, die die Voraussetzungen undden Umfang unserer Garantieleistung umschreiben, lassen die Ge-währleistungsverpflichtungen des Verkäufers aus dem Kaufvertragmit dem Endabnehmer unberührt. Für die Geräte leisten wir Garan-tie gemäß nachstehenden Bedingungen:Wir beheben unentgeltlich nach Maßgabe der folgenden Bedin-gungen Mängel am Gerät, die auf einem Material und/oder Herstel-lungsfehler beruhen, wenn sie uns unverzüglich nach Feststellungund innerhalb von 24 Monaten nach Lieferung an den Ers-tendabnehmer gemeldet werden. Bei Ersatzteilen und bei gewerb-lichem Gebrauch innerhalb von 12 Monaten.
Dieses Gerät fällt nur dann unter diese Garantie, wenn es von einemKunden in einem der Mitgliedstaaten der Europäischen Union ge-kauft wurde, es bei Auftreten des Mangels in Deutschland oder Ös-terreich betrieben wird und Garantieleistungen auch in Deutsch-land oder Österreich erbracht werden können. Die Behebung der von uns als garantiepflichtig anerkannten Män-gel geschieht dadurch, dass die mangelhaften Teile unentgeltlichnach unserer Wahl instandgesetzt oder durch einwandfreie Teileersetzt werden. Durch Art oder Ort des Einsatzes des Gerätes oderschlechte Zugänglichkeit des Gerätes bedingte außergewöhnlicheKosten der Nachbesserung werden nicht übernommen. Der freieGerätezugang muss durch den Kunden gestellt werden. Ausge-baute Teile, die wir zurücknehmen, gehen in unser Eigentum über.
Die Garantiezeit für Nachbesserungen und Ersatzteile endet mitdem Ablauf der ursprünglichen Garantiezeit für das Gerät. Die Ga-rantie erstreckt sich nicht auf leicht zerbrechliche Teile, die denWert oder die Gebrauchstauglichkeit des Gerätes nur unwesentlichbeeinträchtigen.
Es ist jeweils der Original-Kaufbeleg mit Kauf-und/oder Lieferdatum vorzulegen. Eine Garantieleistung entfällt, wenn vom Kunden oder einem Drit-ten die entsprechenden VDE-Vorschriften, die Bestimmungen derörtlichen Versorgungsunternehmen oder unsere Montage- und Ge-brauchsanweisung sowie die in den Projektierungsunterlagen ent-haltenen Hinweise zu Wartungsarbeiten oder Einbindungsschemennicht beachtet worden sind oder wenn unser funktionsnotwendi-ges Zubehör nicht eingesetzt wurde. Durch etwa seitens des Kun-den oder Dritter unsachgemäß vorgenommenen Änderungen undArbeiten, wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgen auf-gehoben. Die Garantie erstreckt sich auf das Gerät und vom Liefererbezogene Teile. Nicht vom Lieferer bezogene Teile und Geräte-/An-lagenmängel, die auf nicht vom Lieferer bezogene Teile zurückzu-führen sind, fallen nicht unter den Garantieanspruch.
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