Hanseatic 5022CE3.313eEDJXv Bedienungsanleitung

Hanseatic Herde 5022CE3.313eEDJXv

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Standherd mit
Glaskeramik-Kochfeld und
Multifunktions-Backofen
Gebrauchsanleitung
Anleitung/Version:
2301-01301_DE_20250903
Bestell-Nr.: 5008 0040,
3289 3255
Nachdruck, auch auszugsweise,
nicht gestattet!
5022CE3.313eED(W)
5022CE3.313eEDJ(Xv)

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Produktspezifikationen

Marke: Hanseatic
Kategorie: Herde
Modell: 5022CE3.313eEDJXv

Bedienungsanleitung Hanseatic 5022CE3.313eEDJXv – Volltext

Seite DE-2 InhaltsverzeichnisInhaltsverzeichnisBegriffs- und Symbolerklärung. DE-3Begriffserklärung. DE-3Symbolerklärung. DE-3Sicherheit. DE-4Bestimmungsgemäßer Gebrauch. DE-4Sicherheitshinweise. DE-4Lieferung. DE-10Lieferumfang. DE-10Lieferung kontrollieren. DE-10Netzanschluss – Hinweise für den Installateur. DE-11Anschlussbedingungen. DE-11Netzleitung anschließen. DE-11Aufstellen. DE-12Voraussetzungen. DE-12Den Herd aufstellen. DE-12Kippschutz montieren. DE-12Transportsicherungen entfernen. DE-13Bedienelemente und Geräteteile. DE-14Das Kochfeld. DE-15Glaskeramik-Kochfeld. DE-15Das richtige Kochgeschirr. DE-15Kochzonen + Temperaturregler. DE-16Netzkontroll-Leuchte. DE-17Tipps zum Garen und Energiesparen. DE-17Kochfeld reinigen. DE-18Der Backofen. DE-20Vorbereitung. DE-20Das richtige Backofen-Geschirr. DE-20Richtiger Umgang mit dem Ofen. DE-20Backbleche und Fettpfanne.

DE-20Funktionsschalter. DE-21Temperaturregler. DE-21Backofen-Leuchte. DE-22Backofenbeleuchtung. DE-22Backofen ausschalten. DE-23Besonderheiten beim Auftauen. DE-23Besonderheiten beim Ansetzen von Hefeteig. DE-23Tipps zum Energiesparen. DE-23Backofen reinigen. DE-24Grundreinigung. DE-24Gehäuseoberflächen reinigen. DE-24Garrraum reinigen. DE-25Dampfreinigung. DE-25Backblechträger reinigen. DE-25Backofentür reinigen. DE-26Scheiben reinigen. DE-27Back ofenlampe auswechseln. DE-28Fehlersuchtabelle. DE-29Service. DE-30Beratung, Reklamation und Bestellung. DE-30Reparaturen und Ersatzteile. DE-30Abfallvermeidung, Rücknahme und Entsorgung. DE-31Abfallvermeidung. DE-31Kostenlose Altgeräte-Rücknahme. DE-31Entsorgung. DE-31Verpackung. DE-32Anhang. DE-33Tabelle Prüfgerichte. DE-33Produktdatenblatt gemäß VO (EU) Nr. 65/2014. DE-34Produktinformationen gemäß VO (EU) Nr. 66/2014. DE-35Technische Daten.

Begriffs- und SymbolerklärungSeite DE-3BegriffserklärungFolgende Signalbegriffe finden Sie in dieser Gebrauchsanleitung. WARNUNGDieser Signalbegriff bezeichnet eine Gefähr-dung mit einem mittleren Risikograd, die, wenn sie nicht vermieden wird, den Tod oder eine schwere Verletzung zur Folge haben kann. VORSICHTDieser Signalbegriff bezeichnet eine Gefähr-dung mit einem niedrigen Risikograd, die, wenn sie nicht vermieden wird, eine geringfü-gige oder mäßige Verletzung zur Folge haben kann. HINWEISDieser Signalbegriff warnt vor möglichen Sachschäden. SymbolerklärungFolgende Symbole finden Sie in dieser Ge-brauchsanleitung bzw. auf dem Gerät:Dieses Symbol verweist auf nützli-che Zusatzinformationen.Begriffs- und SymbolerklärungBevor Sie das Gerät benut-zen, lesen Sie bitte zuerst die Sicherheitshinweise und die Gebrauchsanleitung aufmerksam durch.

Nur so können Sie alle Funkti-onen sicher und zuverlässig nutzen. Beachten Sie unbedingt auch die nationalen Vorschriften in Ihrem Land, die zusätzlich zu den in dieser Anleitung genannten Vor-schriften gültig sind.Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf. Geben Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen an den nachfolgenden Verwender des Pro-dukts weiter.

Seite DE-4 SicherheitBestimmungsgemäßer GebrauchDas Standherd ist zum Kochen, Braten, Ba-cken, Grillen und Warmhalten von Speisen bestimmt. Zum Auftauen von rohem Fleisch, Geflügel oder Fisch sollte der Backofen nicht verwen-det werden. Das Gerät ist zur Verwendung im privaten Haushalt konzipiert und ist nicht für eine ge-werbliche Nutzung oder Mehrfachnutzung (z. B. : Verwendung durch mehrere Parteien in einem Mehrfamilienhaus) ausgelegt. Verwenden Sie das Gerät ausschließlich wie in dieser Gebrauchsanleitung beschrieben. Jede andere Verwendung gilt als nicht be-stimmungsgemäß und kann zu Sach- oder sogar Personenschäden führen. Der Herstel-ler übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch entstanden sind. Der Backofen eignet sich nicht zum Beheizen eines Raumes.

Die Leuchte im Backofen ist nur zur Beleuchtung des Garraums vorgese-hen und nicht als Raumbeleuchtung. Die Backofentür darf nicht als Stütze, Sitzflä-che oder Trittbrett verwendet werden. SicherheitshinweiseIn diesem Kapitel finden Sie allgemeine Si-cherheitshinweise, die Sie zu Ihrem eigenen Schutz und zum Schutz Dritter stets beachten müssen. Beachten Sie zusätzlich die Warn-hinweise in den einzelnen Kapiteln zu Bedie-nung, Einbau, Installation etc. Risiken für Kinder und bestimmte Personengruppen WARNUNGErstickungsgefahr für Kinder. Kinder können sich in der Verpackungs-folie verfangen oder Kleinteile verschlu-cken und ersticken. ■ Kinder nicht mit der Verpackungsfolie spielen lassen. Diese können sich dar-in verfangen oder ersticken. ■ Kinder daran hindern, Kleinteile vom Gerät abzuziehen oder aus dem Zu-behörbeutel zu nehmen und in den Mund zu stecken.

WARNUNGVerbrennungsgefahr für Kinder. Während des Gebrauchs werden das Gerät und seine berührbaren Teile heiß. Vorsicht ist geboten, um das Berühren von Heizelementen zu vermeiden.

SicherheitSeite DE-5 VORSICHTVerletzungsgefahr. Kinder und bestimmte Personengrup-pen unterliegen einem erhöhten Risiko, sich beim Umgang mit dem Gerät zu verletzen. ■ Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowie von Personen mit verringerten physi-schen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfah-rung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsich tigt oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstehen. ■ Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen und keinen Zugriff auf das Gerät haben, wenn sie unbeaufsich-tigt sind. ■ Reinigung und Benutzer-Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beauf-sichtigung durchgeführt werden. Risiken im Umgang mit elektrischen Haushaltsgeräten WARNUNGStromschlaggefahr. Das Berühren spannungsführender Teile kann zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen.

■ Gerät nur in Innenräumen verwen-den. Nicht in Feuchträumen oder im Regen betreiben. ■ Ist die Oberfläche gerissen, ist das Gerät abzuschalten, um einen mög-lichen elektrischen Schlag zu vermei-den. ■ Gerät nicht in Betrieb nehmen oder weiter betreiben, wenn es – sichtbare Schäden aufweist, z.  B. die Anschlussleitung defekt ist, die Bedienblende Risse aufweist oder die Gerätetür nicht dicht schließt. – Rauch entwickelt oder verbrannt riecht; – ungewohnte Geräusche erzeugt. In einem solchen Fall Netzstecker ziehen und unseren Service kontak-tieren (siehe SeiteDE-30). ■ Netzkabel / Netzstecker – Netzkabel so verlegen, dass es nicht zur Stolperfalle wird. – Netzkabel nicht knicken oder klem-men und nicht über scharfe Kanten legen.

– Wenn die Netzanschlussleitung die-ses Gerätes beschädigt wird, muss sie durch den Hersteller oder seinen Kundendienst oder eine ähnlich qualifizierte Person ersetzt werden, um Gefährdungen zu vermeiden. – Netzkabel nicht verlängern oder verändern.

– Netzstecker und -kabel von offenem Feuer und heißen Flächen fernhal-ten. ■ Der Anschluss an das Stromnetz darf nur durch eine autorisierte Elektro-fachkraft erfolgen, die beim örtli-chen Energieversorgungsunterneh-men zugelassen ist (siehe „Service“ auf Seite DE-30). Nur so haben Sie un-sere Garantie und ausreichende Si-cherheit. Nicht autorisierte Personen dürfen den Netz anschluss nicht vor-nehmen. Sie können sich und ande-re Benutzer in Lebensgefahr bringen. Das gilt auch für das Trennen vom Stromnetz und den Ausbau des Alt-geräts.

Seite DE-6 Sicherheit ■ Falls der Netzstecker nach dem An-schluss nicht mehr zugänglich ist, muss eine allpolige Trennvorrichtung gemäß Überspannungskategorie III in der Hausinstallation mit mindes-tens 3 mm Kontaktabstand vorge-schaltet sein; hierzu zählen Sicherun-gen, LS-Schalter und Schütze. ■ Vor dem Anschluss des Geräts die betreffenden Strom kreise ausschal-ten (Sicherungen ausschalten bzw. herausdrehen). ■ Niemals das Gehäuse öffnen. ■ Niemals versuchen, das defekte oder vermeintlich defekte Gerät selbst zu reparieren. Sie können sich und spä-tere Benutzer in Gefahr bringen. Nur autorisierte Fachkräfte dürfen diese Reparaturen ausführen. ■ Beachten, dass das Gerät nicht für den Betrieb mit einer externen Zeit-schaltuhr oder einem externen Fernwirk system bestimmt ist.

■ Keine Gegenstände in oder durch die Gehäuseöffnungen stecken und si-cherstellen, dass auch Kinder keine Gegenstände hineinstecken können. ■ Backofen-Beleuchtung: – Vor dem Auswechseln der Lampe sicherstellen, dass das Gerät abge-schaltet ist, um einen möglichen elektrischen Schlag zu vermeiden. – Zunächst den Backofen ausschal-ten, dann die Sicherungen heraus-drehen bzw. ausschalten. – Halogenleuchte erst auswechseln, wenn der Backofen nicht mehr heiß ist. – Nicht in die Halogenlampen star-ren. Risiken im Umgang mit dem Gerät VORSICHTVerbrennungsgefahr. Während des Gebrauchs werden das Gerät und seine berührbaren Teile heiß. ■ Kochfeld – Die Kochzonen heizen sich im Be-trieb stark auf und sind auch nach dem Ausschalten noch heiß. – Aus dem Wrasen abzug (Lüftung) strömt beim Back ofen betrieb hei-ßer Dampf. – Gegenstände aus Metall, wie z.  B.

Messer, Gabeln, Löffel und Deckel, sollten nicht auf der Kochebene ab-gelegt werden, da sie heiß werden können. ■ Backofen – Wasser nie direkt in den heißen Backofen gießen.

Durch den ent-stehenden Wasserdampf besteht Verbrühungsgefahr und die Emaille kann beschädigt werden. – Heißes Wasser aus dem Backofen unbedingt abkühlen lassen, bevor Sie es ausgießen. – Den Backofen während des Grillens nicht unbe auf sichtigt lassen. Kin-der fernhalten. ■ Die Kochzonen bzw. den Backofen vollständig abkühlen lassen, bevor Sie mit der Reinigung beginnen. VORSICHTBrandgefahr. ■ Kochfeld Unbeaufsichtigtes Kochen auf Koch-mulden mit Fett und Öl kann gefähr-lich sein und zu Bränden führen.

SicherheitSeite DE-7 – NIEMALS versuchen, ein Feuer mit Wasser zu löschen, sondern das Gerät ausschalten und dann die Flammen zum Beispiel mit einem Deckel oder einer Löschdecke ab-decken. – Wenn Sie Speisen mit Alkohol zu-bereiten, lassen Sie den Herd nicht ohne Aufsicht. Die Speisen können sich selbst entzünden. – Niemals Gegenstände auf der Kochfläche lagern. – Der Kochvorgang ist zu überwa-chen. Ein kurzer Kochvorgang ist ständig zu überwachen. – Es dürfen nur Kochmuldenschutz-gitter oder Kochmuldenabde-ckungen des Kochmuldenherstel-lers oder die vom Hersteller in der Gebrauchsanweisung des Gerä-tes freigegebenen Kochmulden-schutzgitter oder Kochmulden-abdeckungen oder einge baute Kochmuldenschutzgitter oder Koch-muldenabdeckungen verwendet werden. Die Verwendung von unge-eigneten Kochmuldenschutzgittern oder Kochmulden abdeckungen kann zu Unfällen führen.

■ Backofen – Den Backofen grundsätzlich nur mit geschlossener Backofentür be-treiben. – Braten oder Kuchen im Backofen nicht mit Papier abdecken. Gargut, Backpapier und -folien nicht mit den Heizkörpern in Berührung kom-men lassen. – Grillgut nicht zu weit nach hinten an das Ende des Heizkörpers legen. Dort ist es besonders heiß. Fettes Grillgut kann Feuer fangen. – Temperaturempfindliche, brenn-bare oder feuergefährliche Ge-genstände nicht im Backofen auf-bewahren. Bei unbeabsichtigtem Einschalten können sie sich verfor-men oder entzünden. – Backofen nicht als Stauraum ver-wenden. – Bei Feuer im Backofen: Backofentür nicht öffnen. ■ Das Gerät nach dem Erlöschen des Feuers durch unseren Service über-prüfen lassen (siehe SeiteDE-30). ■ Zeitschaltuhr – Vor dem Start des Zeitschaltuhrbe-triebs alle Haushaltsangehörigen informieren, damit niemand etwas in den Back ofen legt.

Beachten Sie, dass sich Fette, Öle und Alkohol beim Erhit-zen entzünden können. VORSICHTGesundheitsgefahr. Unsachgemäßer Umgang mit dem Ge-rät kann zu gesundheitlichen Schäden führen. ■ Fleisch, Geflügel und Fisch nicht im Back ofen auftauen. Das Gefrier-gut frühzeitig aus dem Gefrierfach nehmen und es abgedeckt im Kühl-schrank auftauen lassen. Die Auft-auflüssigkeit muss dabei abfließen können, da sich sonst schädliche Mi-kroorganismen bilden können.

Seite DE-8 Sicherheit VORSICHTAcrylamid steht im Verdacht, krebser-zeugend zu sein. Acrylamid entsteht bei zu starker Erhitzung von Stärke, z. B. in Kartoffeln (Pommes Frites, Chips), Kek-sen, Toast, Brot etc. ■ Die Gardauer möglichst kurz halten. ■ Die Lebensmittel nur leicht anbräu-nen, starke Verfärbung vermeiden. ■ Pommes Frites eher größer schneiden und bei maximal 180 °C zubereiten. ■ Bei Backwaren hilft das Einstreichen mit Eiweiß oder Eigelb die Bildung von Acrylamid zu verringern. VORSICHTKipp- und Verletzungsgefahr. Wird die offene Backofentür mit einem schweren Gewicht belastet, kann das Gerät nach vorne kippen. Es besteht Verletzungsgefahr durch herunterfal-lende Gegenstände. ■ Backofentür daher nicht als Stütze, Sitzfläche oder Trittbrett verwenden.

■ Der mitgelieferte Winkel muss vor Gebrauch des Herdes unbedingt als Kippschutz an der Wand befestigt werden, um eine Kippgefahr des Ge-rätes zu vermeiden. HINWEISGefahr von Sachschäden. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann zu Schäden am Gerät selbst oder an Koch-utensilien führen. ■ Das Kochfeld erst nach vollständigem Abkühlen der Kochzonen als Arbeits- oder Abstellfläche nutzen. Wärme-empfindliche Materialien wie Plastik-schüsseln können sonst beschädigt werden. ■ Zum Garen auf den Kochzonen keine Aluminiumfolie oder Kunststoffgefä-ße verwenden; sie können schmelzen. ■ Die Temperaturregler für Zweikreis- und Bräter-Kochzone zum Einschal-ten nur im Uhrzeigersinn, zum Aus-schalten gegen den Uhrzeigersinn drehen. Nie mit Gewalt über das Dop-pelzonen-Symbol „ “ hinwegdrehen. ■ Besonders auf die Sauberkeit der Tür-dichtungen achten.

Wenn die Dich-tung stark verschmutzt ist, schließt die Gerätetür nicht mehr richtig. Die angrenzenden Möbelfronten können beschädigt werden. ■ Die Türdichtungen sind empfindlich gegen Öl und Fett – das Gummi wird dadurch porös und spröde. ■ Türdichtungen nicht abnehmen.

■ Bleche oder Alufolie nicht direkt auf den Garraumboden stellen. Dadurch staut sich die Hitze und die Email-le des Backofens wird beschädigt. Wenn Sie Geschirr direkt auf den Gar-raumboden stellen möchten, darf die Backofentemperatur 50 °C nicht überschreiten. Vorsicht beim Hantie-ren mit dem Geschirr – die Emaille kann leicht zerkratzt werden. ■ Den Temperaturregler des Backo-fens zum Einschalten nur im Uhrzei-gersinn, zum Ausschalten gegen den Uhrzeigersinn drehen. Nie mit Gewalt über die Endposition hinaus drehen. ■ Reinigen: Keine scharfen abrasi-ven Reini ger oder scharfen Metall -schaber für die Reinigung des Glases der Backofentür benutzen, da sie die Oberfläche zerkratzen können. Dies kann das Glas zerstören.

SicherheitSeite DE-9 ■ Zum Reinigen auch keine Stahl-schwämme, Backofensprays, Dampf- oder Hochdruckreiniger verwenden! Sie können die Oberfläche beschädi-gen und das Glas zerstören. Hochdruckreiniger können einen Kurzschluss verursachen. ■ Beachten, dass Dampfreiniger zur Reinigung nicht benutzt werden dür-fen. ■ Backblechträger und eventuell einge-baute Teleskopschienen nicht im Ge-schirrspüler reinigen. ■ Die Backofentür ist schwer und hat eine Glasfront. Beim Aushängen nicht fallen lassen! ■ Soll das Gerät mit einer Transportkar-re gefahren werden, muss es so an-gehoben werden, wie auf der Verpa-ckung gezeigt ist. ■ Den Herd nicht am Türgriff anheben! Dieser ist nicht dafür gedacht, das hohe Gewicht des Geräts zu tragen. ■ Beim Einkochen nur so viele Gläser auf einmal in der Fettpfanne stellen, dass sie sich nicht berühren. Die Glä-ser können platzen.

Seite DE-10 LieferungLieferungLieferumfangStandherd mit (a) 1× Glaskeramik-Kochfeld (b) 1× Backofen(c) 1× Grillrost(d) 2× Backblech(e) 1× Fettpfanne 1× Kippschutz, siehe Seite DE-12 1× Gebrauchsanleitung 1× Broschüre „Backen - Braten - Garen“(a)(b)(c)(d)(d)(e)Lieferung kontrollieren1. Transportieren Sie das Gerät an einen geeigneten Standort und packen Sie es dort aus.2. Prüfen Sie, ob die Lieferung vollständig ist.3. Kontrollieren Sie, ob das Gerät Transport-schäden aufweist.4. Sollte die Lieferung unvollständig sein oder das Gerät einen Transportschaden aufweisen, nehmen Sie bitte Kontakt mit unserem Service auf, siehe Seite DE-30. WARNUNG!Stromschlaggefahr!Nehmen Sie nie ein beschädigtes Gerät in Betrieb.

Netzanschluss – Hinweise für den InstallateurSeite DE-11 WARNUNGStromschlag-/Brandgefahr. Unsachgemäßer elektrischer Anschluss kann zu elektrischem Schlag und/oder Kurzschluss führen. ■ Der Anschluss an das Stromnetz darf nur durch eine autorisierte Elektro-fachkraft erfolgen, die beim örtlichen Energieversorgungsunternehmen zu-gelassen ist, z. B. unser Service. Nur so haben Sie unsere Garantie und aus-reichende Sicherheit. ■ Da das Gerät nicht über eine zugäng-liche Trennvorrichtung allpolig vom Netz getrennt werden kann, muss eine allpolige Trennvorrichtung gemäß Überspannungskategorie III in der Hausinstallation mit mindestens 3 mm Kontaktabstand vorgeschaltet sein. Anschlussbedingungen – Die zulässigen Bemessungsspannungen und die Bemessungsaufnahme des Geräts finden sich in Kapitel „Technische Daten“ auf Seite DE-37.

– Je nach erlaubter Anschlussart muss – der Leitungsquerschnitt gewählt werden – die Kontaktbrücken eingesetzt bzw. ent-fernt werden (siehe Tabelle und Schaltbilder rechts). – Die verwendete Netzanschlussleitung muss den Bestimmungen der DIN EN 60335-1 entsprechen (z. B. Typ H05RR-F). – Es ist eine separate Stromversorgung er-forderlich. – Beim Anschluss müssen die VDE- Bestimmungen sowie die „Technischen Anschlussbedingungen“ beachtet werden. Berührungsschutz muss gewährleistet sein. Netzleitung anschließenDie Klemmleiste und die Anschlusspläne befinden sich hinten auf der Oberseite. 1. Schalten Sie vor dem Zugang zu den An-schlussklemmen alle Versorgungsstrom-kreise aus und sichern Sie diese gegen Wiedereinschalten. 2. Vergewissern Sie sich, dass die Anschluss-leitungen allpolig spannungsfrei sind und eine wirksame Erdung möglich ist. 3. Klemmen Sie die Adern und ggf.

Verlegen Sie das Anschlusskabel so hinter dem Herd, dass es die Rückwand des Her-des nicht berührt. Während des Betriebs des Herdes wird dessen Rückwand heiß. Kleinster Querschnitt der LeiterBemessungsstrom des Geräts in ANennquerschnitt in mm2 > 3 und ≤ 6 0,75 > 6 und ≤ 10 1,0> 10 und ≤ 16 1,5 > 16 und ≤ 25 2,5> 25 und ≤ 32 4> 32 und ≤ 40 6> 40 und ≤ 63 10Je nach Anschlussvariante variiert der Bemessungsstrom. Demgemäß ist der Mindestquerschnitt zu wählen. 230 V 1N~ / 50 HzL1NPE32145L1 an 1 2 3 (gebrückt)N an 4 5 (gebrückt)(PE) an 400 V 2N~ / 50 HzL2L1NPE32145L1 an 1L2 an 2 3 (gebrückt)N an 4 5 (gebrückt)(PE) an 400 V 3N~ / 50 HzL2L3L1NPE32145L1 an 1, L2 an 2, L3 an 3 N an 4 5 (gebrückt)(PE) an L1 – L3: Phase(n), N: Null-Leiter, PE: Schutzleiter (Erde)Netzanschluss – Hinweise für den Installateur.

Seite DE-12 AufstellenAufstellenVoraussetzungen – Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um einen sachgerechten Betrieb zu gewährleisten: – Das Gerät entspricht bezüglich des Schutzes gegen Feuergefahr dem Typ Y (EC 335-2-6). Geräte dieses Typs dürfen nur auf einer Seite neben höheren Küchen-möbeln, Geräten oder Wänden aufgestellt werden. – Herd nicht direkt neben einem Kühl- oder Gefrierschrank aufstellen. Durch die Wärme abgabe steigt dessen Energiever-brauch unnötig. Der günstigste Platz ist neben dem Spülzentrum. Sie haben eine zusätzliche Ablagefläche, und schmutziges Geschirr kann gleich gereinigt werden. – Wenn der Herd auf einen Sockel gestellt wird, müssen Maßnahmen ergriffen wer-den, die verhindern, dass das Gerät vom Sockel gleitet. Den Herd aufstellen1. Stellen Sie Ihren Herd mit Hilfe einer Was-serwaage so auf, dass das Kochfeld exakt waagerecht ausgerichtet ist. 2.

Eventuelle Unebenheiten können Sie mit den Schraubfüßen an der Unterseite des Herdes ausgleichen. Ziehen Sie dafür den Geschirrwagen ganz heraus. Zum Verstel-len verwenden Sie am besten eine Mün-ze, die Sie in den Gewindeschlitz stecken und drehen. Kippschutz montieren VORSICHT. Wenn Sie den Kippschutz nicht montie-ren, kann der gesamte Herd nach vorne kippen. Sie können dabei verletzt und der Herd beschädigt werden. ■ Befestigen Sie den mitgelieferten Kippschutz vor Gebrauch des Herdes unbedingt an der Wand. ■ Verwenden Sie die Backofentür nicht als Stütze, Sitzfläche oder Trittbrett. Wird die offene Backofentür mit ei-nem schweren Gewicht belastet, wie z. B. einem großen Bratentopf, kann das Gerät nach vorne kippen und um-fallen. 1. Stellen Sie den Herd wie zuvor beschrie-ben auf und richten Sie ihn exakt aus. 2.

Zeichnen Sie von innerhalb des Gehäuses entlang der Unterseite des mittleren Schlit-zes eine waagerechte Linie an die Wand. 3. Ziehen Sie den Herd wieder hervor. (f)(h)(g)4.

Halten Sie den Kippschutz (f) auf der Linie so an die Wand, dass die Seite mit den Löchern plan an der Wand aufliegt und der hervorstehende Schenkel in den Schlitz am Herd passt. 5. Markieren Sie die beiden Bohrlöcher durch die Löcher im Winkel. Beachten Sie dabei die Höhe der Bohrlöcher : – (g): 6,0 cm über dem Boden – (h): 10,3 cm über dem Boden.

AufstellenSeite DE-136. Stellen Sie mit einem Metallprüfgerät sicher, dass sich in den Bohrbereichen keine Kabel oder Rohrleitungen befinden. Wählen Sie gegebenenfalls eine andere Stelle für die Montage.7. Bohren Sie mit einem Steinbohrer an den gekennzeichneten Positionen je ein Dübel loch.$%8. Bei einer massiven Wand: Stecken Sie die mitgelieferten Dübel in die Bohrlöcher. Schrauben Sie den Kippschutz mit den mitgelieferten Schrauben fest. Bei einer Leichtbauwand: Besorgen Sie sich für die Wand geeignete Spezialdübel. Lassen Sie sich ggf. von einem Fachmann beraten. Schrauben Sie den Kippschutz mit zu den Dübeln passenden Schrauben an der Wand fest.9. Schieben Sie den Herd an seinen Platz und prüfen Sie, ob der Kippschutz ein Kippen des Herds nach vorn verhindert. Nehmen Sie ggf.

Seite DE-14 Bedienelemente und GeräteteileBedienelemente und Geräteteile(6) (7)(13)(8)(12)(9) (10) (11)(1) Kochzone links vorne, Ø 18,5 / 12,0 cm(2) Kochzone links hinten, Ø 15,0 cm(3) Kochzone rechts hinten, Ø 15,0 × 25,0 cm(4) Kochzone rechts vorne, Ø 15,0 cm(5) Restwärmeanzeige(6) Temperaturregler für Kochzone (1)(7) Temperaturregler für Kochzone (2)(8) Rote Backofen-Leuchte(9) Gelbe Netzkontroll-Leuchte(10) Temperaturregler für Kochzone (3)(11) Temperaturregler für Kochzone (4)(12) Funktionsschalter für die Beheizungsart des Backofens(13) Temperaturregler für den Backofen(14) Wrasenabzug(15) Backofentür mit Sichtfenster und Türgriff(16) Geschirrwagen(17) Schraubfüße (hier nicht zu sehen)(14)(15)(16)(17)(1) (2) (3) (4)(5)

Das KochfeldSeite DE-15Glaskeramik-KochfeldIm Gegensatz zu Gusskochplatten besitzt Ihr Herd eine flaches Kochfeld aus Glaskeramik, mit deutlich erkennbaren Kochzonen. Damit die Glaskeramik nicht zu Schaden kommt und lange hält, braucht sie etwas Vorsicht, Pflege und das geeignete Geschirr. WARNUNGStromschlaggefahr. Das Berühren spannungsführender Tei-le kann zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen. ■ Bei Rissen in der Glaskeramik auf keinen Fall weiterkochen. Wasser, das durch Risse ins Innere des Glas-keramik-Kochfelds läuft, kann un-ter Spannung stehen. Wenn Risse in der Glaskeramik sind, das Glaskera-mik-Kochfeld vom Stromnetz trennen ( Sicherungen herausdrehen bzw. aus-schalten). Dann unseren Service kon-taktieren, siehe SeiteDE-30. HINWEISBeschädigungsgefahr. Unsachgemäßer Umgang mit dem Ge-rät kann zu Beschädigungen führen. ■ Schweres Geschirr nicht über das Kochfeld schieben.

Die Glaskeramik kann zerkratzen. ■ Kochfeld und Topfboden vor dem Be-nutzen abwischen, um evtl. kratzende Verschmutzungen zu beseitigen. ■ Das Kochfeld erst nach vollständigem Abkühlen als Arbeits- oder Abstellflä-che nutzen. Wärmeempfindliche Ma-terialien wie Plastikschüsseln können sonst beschädigt werden. Das KochfeldDas richtige Kochgeschirr HINWEISBeschädigungsgefahr. Glas ist ein schlechter Wärmeleiter. Deshalb kann es zu Temperaturspan-nungen und Bruch kommen, wenn Sie Kochgeschirr aus Glas auf den Kochzo-nen verwenden. ■ Möglichst nur Kochgefäße aus Metall auf den Kochzonen verwenden. Verwenden Sie am besten Elektrogeschirr – mit einem völlig ebenen Boden, ggf. mit ei-ner schwachen Wölbung nach innen (Bo-den dehnt sich aus beim Erhitzen. ). So wird die Wärme schneller und besser übertra-gen.

– mit ausreichender Bodenstärke wie email-lierte Stahltöpfe mit 2–3 mm und Edel-stahltöpfe mit 4–6 mm, zu erkennen an der Kennzeichnung „Bodenstärke nach DIN 44904“. – mit einer Größe, die der Kochzonen-Größe entspricht.

Seite DE-16 Bedienelemente und GeräteteileSehr gut geeignet sind auch – energie- und zeitsparende Dampf-drucktöpfe. Die relativ hohen Anschaf-fungskosten sind schnell wieder eingespart. – Stahltöpfe und -pfannen sowie beschichte-tes und unbeschichtetes Aluminiumgeschirr mit starkem Boden. Beschichtete Kochge-schirre dürfen jedoch nicht überhitzt oder zerkratzt werden. Nicht verwenden sollten Sie: – eingedrückte oder ausgebeulte Töpfe. – Töpfe mit rauem Boden. – Töpfe mit gewölbtem Boden. – beschichtetes Kochgeschirr, das innen zer-kratzt ist.Kochzonen + Temperaturregler(6)(2)(1)(4)(3)(7) (10) (11)Kochzone Regler(1) Zweikreis-Kochzone(6) (2) Normal-Kochzone(7) (3) Bräter-Kochzone (10) (4) Normal-Kochzone(11) Das Kochfeld besitzt 4 Kochzonen.

Jede Kochzone besitzt einen eigenen Temperatur-regler.• Drehen Sie die Temperaturregler je nach Bedarf auf die gewünschte Heizleistung: vom langsamen Quellen bis zum spru-delnden Kochen. Die Heizstufen (0 – 3) finden Sie auf dem Temperaturregler.• Zum Ausschalten den Temperaturregler auf Stufe „0“ drehen.Zweikreis- und Bräter-Kochzone bedienen HINWEISBeschädigungsgefahr!Unsachgemäßer Umgang mit dem Ge-rät kann zu Beschädigungen führen. ■ Die Temperaturregler für Zweikreis- und Bräter-Kochzone zum Einschal-ten nur im Uhrzeigersinn, zum Aus-schalten gegen den Uhrzeigersinn drehen.

Nie mit Gewalt über das Dop-pelzonen-Symbol „ “ hinwegdrehen.(19)Um die Kochzone (1) oder (3) zu erweitern,• drehen Sie den Temperaturregler kurz auf das Doppelzonen-Symbol (19) „ “ und lassen Sie ihn dann los.• stellen Sie die Leistung wie gewohnt ein.Um die Kochzone wieder zu verkleinern,• drehen Sie den Temperaturregler gegen den Uhrzeigersinn auf „0“ und drehen Sie dann den Temperaturregler im Uhrzeiger-sinn auf die gewünschte Leistung.

Bedienelemente und GeräteteileSeite DE-17Netzkontroll-Leuchte(9)Die gelbe Netzkontroll-Leuchte (9) leuchtet auf, sobald mindestens eine der Kochzonen oder der Backofen eingeschaltet wurde. Sie erlischt erst wieder, wenn alle Kochzonen und der Backofen ausgeschaltet sind. Restwärmeanzeige(5)Die Restwärmeanzeige (5) leuchtet, solange eine Kochzone noch heiß ist. So werden Sie vor möglichen Verbrennungen gewarnt und Sie wissen, dass Sie noch Restwärme nut-zen können. VORSICHT. Verbrennungsgefahr. Bei einer Stromunterbrechung erlischt der Restwärmeindikator und zeigt even-tuell vorhandene Rest wärme nicht wei-ter an. ■ Heiße Kochzone nach einer Strom-unterbrechnung nicht berühren.

Tipps zum Garen und EnergiesparenSchalter-stellung1)Anwendung und Beispiele1Schwaches Weiter kochen / Warmhalten, Quellen von Reis2-3Weiterkochen für die meisten Ge-richte wie Suppen und Gemüse4-5Schwaches Braten / starkes Weiter kochen für Paniertes6-7Normales Braten für Bratkartof-feln8Starkes Braten für Kurzgebrate-nes9Anbraten und Ankochen für Kar-toffeln, Schmorbraten1) Bei kleineren Mengen ½ Stufe niedriger, bei größeren Mengen eine ½ Stufe höher wählen. – Beim Ankochen und Anbraten immer die höchste Einstellung wählen. – Sobald der Topfinhalt kocht und sich Dampf bildet oder das Steak von beiden Seiten braun ist, auf eine niedrigere Stufe schal-ten; bei größeren Töpfen und Pfannen auf „2“, sonst reicht Einstellung „1“. – Braten über 1 kg am besten im Backofen garen. – Mit passendem Geschirr und wenig Was-ser bzw. Fett garen; das erhält die Vitamine.

– Restwärme der Kochzonen nutzen. Die Wärme reicht für ca. 5 bis 10 Minuten, z. B. zum Quellen von Reis. – Lassen Sie beim Kochen möglichst immer den Deckel auf dem Topf. Flüssigkeiten werden mit Deckel schneller zum Kochen gebracht als ohne. – Verwenden Sie nur hoch- und neuwertige Töpfe und Pfannen.

Seite DE-18 Bedienelemente und Geräteteile – Schalten Sie die Kochstufe rechtzeitig zu-rück und kochen Sie mit einer möglichst niedrigen Einstellung weiter. – Kochen Sie, wann immer es möglich ist, mit Schnellkochtöpfen. Dadurch halbiert sich der Garvorgang, und Sie sparen eine Menge Energie. – Nehmen Sie zum Garen nur so viel Wasser wie Sie wirklich benötigen. Zur Erwärmung von Wasser ist sehr viel Energie nötig. Kochfeld reinigen VORSICHT. Verbrennungsgefahr. Unsachgemäße Reinigung kann zu Ver-brennungen führen. ■ Die Kochzonen vor dem Reinigen voll-ständig abkühlen lassen. Ausnahme: Sie wollen zucker- oder stärkehaltige Speisereste, Kunststoffe oder Alufoli-en entfernen (siehe weiter unten). HINWEISBeschädigungsgefahr. Unsachgemäßer Umgang mit dem Ge-rät kann zu Beschädigungen führen.

■ Zum Reinigen keine scharfen Rei-nigungsmittel, Scheuermittel, Stahlschwämme, Back ofensprays, Hochdruck- oder Dampfreiniger ver-wenden. Sie können die Oberfläche beschädigen. Hochdruck reiniger kön-nen einen Kurzschluss verursachen. • Reinigen und pflegen Sie das Kochfeld regelmäßig mit einem speziellen Pflege-mittel, das ein spezielles Imprägnieröl für Glaskeramik-Kochfelder enthält. Solche Pflegemittel sind über den Fachhandel zu beziehen. Leichte, nicht fest eingebrannte Verschmutzungen• Wischen Sie leichte Verschmutzungen nach dem Abkühlen mit einem feuchten Lappen ohne Reinigungsmittel ab. Trock-nen Sie die Flächen anschließen mit ei-nem weichen Tuch ab, um Kalkflecken zu vermeiden. • Helle Flecken mit Perlfarbton (Aluminium-rückstände, z. B. von Alufolien) können Sie leicht mit einem speziell dafür geeig-neten, im Fachhandel erhältlichen Reini-gungsmittel entfernen.

Bedienelemente und GeräteteileSeite DE-19Verunreinigungen mit zucker- oder stärkehaltigen Speisere sten, Kunststoff oder Alufolie entfernen HINWEISBeschädigungsgefahr!Unsachgemäßer Umgang mit dem Ge-rät kann zu Beschädigungen führen. ■ Zucker- oder stärkehaltige Speiseres-te sowie Reste von Kunststoffen oder Alufolien müssen sofort entfernt wer-den. Sie können das Kochfeld sonst dauerhaft und irreparabel beschädi-gen.• Schützen Sie Ihre Hände vor dem Rei-nigen z. B. mit Küchenhandschuhen vor Verbrennungen. Entfernen Sie die Verun-reinigungen dann mit einem Klingenscha-ber (nicht im Lieferumfang). • Wenn das Kochfeld abgekühlt ist, können Sie verbliebene Schmutzreste mit einem speziell dafür geeigneten, im Fachhandel erhältlichen Reinigungsmittel entfernen.• Behandeln Sie das Kochfeld nach dem Reinigen mit einem speziellen Pflege-mittel.

Seite DE-20 Der BackofenDer BackofenVorbereitung1. Entfernen Sie alle vorhandenen Styropor-, Papp- und Kunststoffsicherungsteile aus dem Backofen und von den Backblech en.2. Ziehen Sie alle Schutzfolien ab.3. Führen Sie eine Grundreinigung durch, siehe Seite DE-24.Das richtige Backofen-Geschirr – Töpfe mit hitzebeständigen Griffen, erkenn-bar an der Kennzeichnung „temperaturbe-ständig bis 280 °C“. – Feuerfeste Formen aus Glas, Porzellan, Keramik und Ton oder auch Gusseisen. – Insbesondere Backöfen mit Ober- und Un-terhitze brauchen Formen und Bleche mit guter Wärmeübertragung, am besten aus schwarzlackierten Metallen. Darin werden Kuchen besonders gut braun. – Auch Aluminiumbleche, mit oder ohne Be-schichtung, bringen gute Ergebnisse. Richtiger Umgang mit dem Ofen VORSICHT!Brandgefahr!Unsachgemäßer Umgang beim Betrieb des Geräts kann zu einem Brand führen.

■ Den Backofen grundsätzlich nur mit geschlossener Backofentür betreiben. ■ Bei Feuer im Backofen – die Sicherungen ausschalten/ herausdrehen, – die Backofentür nicht öffnen, bis das Feuer erloschen ist. ■ Brennendes Öl oder Fett nie mit Was-ser löschen! Zum Löschen eine Lö-schdecke oder einen geeigneten Feuerlöscher mit Kennzeichnung „F“ verwenden. ■ Nach dem Erlöschen des Feuers das Gerät durch unseren Service überprü-fen lassen, siehe SeiteDE-30. HINWEISGefahr von Sachschäden!Aufgestaute Hitze kann die Emaille des Backofens beschädigen. ■ Bleche oder Alufolie nie direkt auf den Garraumboden stellen. ■ Wenn Sie Geschirr direkt auf den Gar-raumboden stellen möchten, darf die Backofentemperatur 50 °C nicht überschreiten.

Vorsicht beim Hantie-ren mit dem Geschirr – die Emaille kann leicht zerkratzt werden.Backbleche und Fettpfanne(d)(c)(e)Die mitgelieferten Backbleche (d) und die Fett-pfanne (e) haben eine schräge Kante. Nach dem Einschieben sollte diese Kante vorne liegen. Der Grillrost (c) muss wie abgebildet eingeschoben werden.

Der BackofenSeite DE-21Temperaturregler HINWEISBeschädigungsgefahr!Unsachgemäßer Umgang mit dem Ge-rät kann zu Beschädigungen führen. ■ Den Temperaturregler nicht mit Ge-walt über die Endposition hinaus dre-hen. VORSICHT!Verbrennungsgefahr!Heizkörper, Wände, Backbleche usw. werden beim Betrieb sehr heiß. ■ Zugängliche Teile können bei Benut-zung heiß werden. Kleine Kinder fern-halten. ■ Direkte Berührung vermeiden. ■ Die Backofentür nur am Griff anfassen. ■ Aus dem Wrasen abzug strömt beim Back ofen betrieb heißer Dampf. Vor-sicht auch beim Öffnen der Back-ofentür! VORSICHT!Brandgefahr!Unsachgemäßer Umgang beim Betrieb des Geräts kann zu einem Brand führen. ■ Den Backofen während des Grillens nicht unbeaufsichtigt lassen! ■ Fettes Grillgut kann Feuer fangen. ■ Braten oder Kuchen im Backofen nicht mit Backpapier abdecken.

■ Gargut, Backpapier und -folien nicht mit den Heizkörpern in Berührung kommen lassen. ■ Temperaturempfindliche, brennbare oder feuergefährliche Gegenstände nicht im Backofen aufbewahren.Funktionsschalter(12) PMit dem Funktionsschalter schalten Sie den Backofen ein und wählen die Beheizungsart aus. Die Backofenbeleuchtung wird einge-schaltet. Aus Optimierte Beheizung, energiesparen-des Garen. Die Backofenbeleuchtung bleibt ausgeschaltet. Schnelles Aufheizen zum Vorwärmen des Backofens. Eingeschaltet sind Ober- und Unterhitze, Heißluft und Grill.

Back ofenbeleuchtung Heißluft und Unterhitze Umluft mit Ober- und Unterhitze Heißluft (mit Ringkörper) Ober- und Unterhitze Unterhitze Infrarotgrill Intensivgrill (Infrarotgrill mit Oberhitze) Intensivgrill mit Umluft AuftauenDetaillierte Angaben und Tipps zu den einzelnen Beheizungsarten fin-den Sie in der beiliegenden Broschüre „Backen - Braten - Garen“.

Seite DE-22 Der Backofen ■ Den Herd nicht unbeaufsichtigt las-sen, wenn Sie Speisen in Öl, in Fett oder mit Alkohol zubereiten. Die Spei-sen können sich selbst entzünden.(13)(14)• Stellen Sie nach der Wahl der Behei-zungsart den Temperaturregler (13) auf die gewünschte Backofentemperatur ein. Sie können ihn stufenlos von 50 °C bis maxi-mal 250 °C drehen. Der Backofen ist damit eingeschaltet. Aus dem Wrasenabzug (14) kann heißer Dampf strömen.Backofen-Leuchte(8)Die rote Backofen-Leuchte (8) leuchtet, so-bald Sie eine Beheizungsart gewählt und die Temperatur eingestellt haben. Sie leuchtet, solange der Backofen auf- bzw. nachheizt. Wenn sie das erste Mal erlischt, ist die einge-stellte Temperatur im Backofen erreicht.

Während der gesamten Garzeit wiederholt sich das Ein- und Ausschalten der roten Backofen-Leuchte.Zur Netzkontroll-Leuchte siehe Seite DE-17.Backofenbeleuchtung HINWEISGefahr von Sachschäden!Unsachgemäßer Umgang mit dem Ge-rät kann zu Beschädigungen führen. ■ Die Backofenbeleuchtung ausschließ-lich zur Beleuchtung des Garraums verwenden. Sie ist nicht zur Beleuch-tung eines Zimmers geeignet. • Stellen Sie den Funktionsschalter auf das Lampen-Symbol, um den Backofen zu beleuchten.• Die Backofenbeleuchtung wird auch ein-geschaltet, sobald Sie die Backofentür öffnen.Informationen zum Austausch der Halo-genleuchte finden Sie auf Seite DE-28.

Der BackofenSeite DE-23Backofen ausschalten1. Drehen Sie den Temperaturregler (13) ge-gen den Uhrzeigersinn auf Stufe „0“. Die rote Backofen-Leuchte (8) erlischt. 2. Drehen Sie den Funktionsschalter (12) ebenfalls zurück auf die Position „0“. Die Backofenbeleuchtung erlischt, ebenso die gelbe Netzkontroll-Leuchte (9). Besonderheiten beim Auftauen WARNUNGGesundheitsgefahr. Das Auftauen von Fleisch, Geflügel oder Fisch im Backofen kann zu sprunghaf-tem Anstieg von gefährlichen Mikroor-ganismen (wie z.  B. Salmonellen) füh-ren. Dadurch besteht die Gefahr einer Vergiftung. ■ Fleisch, Geflügel und Fisch nicht im Back ofen auftauen. ■ Die Auftau-Funktion nur zum Auftau-en von Gemüse, Vorgekochtem etc. benutzen. ■ Das Gefriergut frühzeitig aus dem Gefrierfach nehmen und abgedeckt im Kühlschrank auftauen lassen.

Die Auftauflüssigkeit muss dabei abflie-ßen können, da sich sonst schädliche Mikroorganismen bilden können. Beim Auftauen wird der Garraum lediglich von unbeheizter Luft durchströmt. Auf diese Wei-se wird der Auftauvorgang beschleunigt. Die Heizung ist während des Auftauens nicht in Betrieb. Um mehr Platz im Garraum zu erhalten, dürfen Sie zum Auftauen das Gefäß mit dem Gefriergut direkt auf den Garraumboden stellen und die Backblechträger herausneh-men (siehe Seite DE-25). Besonderheiten beim Ansetzen von Hefeteig HINWEISGefahr von Sachschäden. Aufgestaute Hitze kann die Emaille des Backofens beschädigen. ■ Wenn Sie Geschirr direkt auf den Gar-raumboden stellen möchten, darf die Backofentemperatur 50 °C nicht überschreiten. Vorsicht beim Hantie-ren mit dem Geschirr – die Emaille kann leicht zerkratzt werden. 1.

Wenn die Backschüssel nicht in den Gar-raum passt, können Sie die Backblechträ-ger entfernen, um das Garraumvolumen zu vergrößern (siehe Seite DE-25). 2. Heizen Sie den Backofen auf 50 °C vor. 3. Schalten Sie den Backofen aus, wenn die Temperatur erreicht ist. 4.

Stellen Sie die Backschüssel mit dem Hefeteig in den Garraum. Sie können die Schüssel direkt auf den Garraumboden stellen. 5. Schließen Sie die Backofentür und belas-sen Sie den Hefeteig für die gewünschte Zeit im Backofen, ohne ihn weiter zu be-heizen. Tipps zum Energiesparen – Heizen Sie den Backofen nur dann vor, wenn es im Rezept oder in den mitgeliefer-ten Gartabellen angegeben ist. – Verwenden Sie möglichst dunkle Backfor-men und -bleche. Sie nehmen die Hitze besonders gut auf. – Öffnen Sie die Backofentür während des Garens bzw. Backens oder Bratens mög-lichst selten.

Seite DE-24 Der Backofen – Mehrere Kuchen sollten Sie schnell nachei-nander backen, solange der Backofen noch warm ist. Dadurch verkürzt sich die Back-zeit für den zweiten Kuchen. Wenn Sie Kas-tenformen verwenden, schieben Sie beide nebeneinander in den Backofen. – Schalten Sie den Backofen bei längeren Garzeiten schon 10 Minuten vor Ende der Garzeit aus. Die Restwärme reicht zum Fertiggaren aus. Backofen reinigen VORSICHT. Verbrennungsgefahr. Unsachgemäße Reinigung kann zu Ver-brennungen führen. ■ Den Backofen vollständig abkühlen lassen, bevor Sie ihn reinigen. ■ Niemals Wasser direkt in den heißen Back ofen gießen. Durch den entste-henden Wasserdampf besteht Ver-brühungsgefahr, und die Emaille kann beschädigt werden. ■ Wasser aus dem Backofen unbedingt abkühlen lassen, bevor Sie es ausgie-ßen. HINWEISBeschädigungsgefahr. Unsachgemäße Reinigung kann zu Be-schädigungen führen.

■ Zum Reinigen keine scharfen, abra-siven Reini gungs- oder Scheuermit-tel, Stahl schwämme, Metall schaber, Backofensprays, Dampf- oder Hoch-druckreiniger verwenden. Sie kön-nen die Oberfläche beschädigen und das Glas zerstören. ■ Hochdruckreiniger können einen Kurzschluss verursachen. GrundreinigungUm Fett- und Öl-Rückstände aus der Produk-tion sowie hart näckige Staubablagerungen, die durch Lagerung und Transport entstanden sind, zuverlässig zu lösen, müssen Sie eine Vorreinigung des Backofens durchführen. So schützen Sie Ihre Gesundheit und sorgen für schmackhafte Kuchen und Braten. 1. Betreiben Sie den Backofen mit Fettpfan-ne, Grillrost und Backblech 60 Minuten lang mit 250 °C. 2. Lassen Sie den Backofen vollständig ab-kühlen. 3. Reinigen Sie den Garraum des Backofens sowie Fettpfanne, Grillrost und Backblech mit ein wenig Seifenwasser und wischen Sie danach alles trocken.

Der BackofenSeite DE-25Garrraum reinigen – Schalten Sie zum Reinigen nur die Back-ofenbe leuchtung ein. – Reinigen Sie den Garraum und die Back-blechträger möglichst nach jedem Ge-brauch mit warmem Spülwasser. – Reinigen Sie die Türdichtung auf die gleiche Weise, seien Sie dabei aber sehr vorsichtig, da sie nur an einigen Stellen befestigt ist, im Übrigen jedoch lose anliegt. DampfreinigungBei der Dampfreinigung handelt es sich um ein Nassreinigungsverfahren, das mithilfe von Wasserdampf leichte Verschmutzungen anlöst. So reinigen Sie den Garraum materi-alschonend und energiesparend. 1. Nehmen Sie den Grillrost und das Back-blech heraus. 2. Schieben Sie die Fettpfanne in den un-tersten Einschub und gießen Sie ca. 0,5 l Wasser hinein. 3. Stellen Sie den Funktionsschalter auf Ober- und Unterhitze, den Temperaturreg-ler auf 100 °C. 4.

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